| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Ort: | Münster | |
| Land | Nordrhein-Westfalen | |
| Staat | Deutschland | |
| Koordinaten | 51° 56′ 59,7″ N, 7° 39′ 58,7″ O51.9499166666677.6663055555556 Koordinaten: 51° 56′ 59,7″ N, 7° 39′ 58,7″ O |
|
| Verwendung: | Fernsehturm | |
| Status: | in Betrieb | |
| Betreiber: | Deutsche Funkturm GmbH | |
| Baudaten | ||
| Bauzeit: | 1985/86 | |
| Betriebsdaten | ||
| Technische Daten | ||
| Gesamthöhe: | 229,5 m | |
| Aussichtsplattformen: | 108 m | |
| Baustoff: | Stahl, Beton | |
|
|
||
Der Fernmeldeturm Münster ist ein in den Jahren 1985/86 vom Bauunternehmen Oevermann erbauter Fernmeldeturm in Stahlbetonbauweise im westfälischen Münster. Er ist ein Nachbau des 1975 fertiggestellten Fernmeldeturmes Kiel. Der Turm hat eine Gesamthöhe von 229,5 Metern. Der Betriebsraum des 14.000 Tonnen schweren Turms hat einen Durchmesser von 40 Metern und befindet sich in einer Höhe von 108 Metern.
Mittlerweile wird der von der Deutschen Bundespost erbaute Turm mit der offiziellen Bezeichnung „Münster 42“ von der Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (DFMG) betrieben. Auf dem Turm befinden sich unter anderem mehrere Radio-Sendeanlagen, Sprechfunkumsetzer für den BOS-Funk und Basisstationen für Mobilfunkanwendungen.
Zudem wurden diverse Richtfunkstrecken für Telefoniedienste unterhalten, die jedoch mehr und mehr von Glasfaserverbindungen abgelöst wurden. Derzeit gibt es nur noch drei wichtige Richtfunkstrecken von Münster aus nach Bielefeld, Schwerte und Haltern. Weiterhin beheimatet der Funkturm die automatisch arbeitenden Relaisfunkstellen DBØHH und DBØOVM des Amateurfunkverbandes VFDB-Z14.
Seit dem Morgen des 12. Juni 2007 wird vom Fernmeldeturm Münster DVB-T mit einer Sendeleistung von 5 kW abgestrahlt. Dazu wurde am 27. April 2007 per Lastenhubschrauber eine Kupplung für eine neue Antennenkonstruktion auf die Spitze des Turms aufgesetzt. Mit der neuen Antenne, die am 15. Mai 2007 aufgesetzt wurde, erhöhte sich der Turm von seiner ursprünglichen Höhe von 222,5 m auf 229,5 m. Ausgestrahlt werden nur öffentlich-rechtliche Sender. Die Anzahl der zu empfangenden Sender beträgt zwölf[1].
| Bouquet | Programme | Kanal | Frequenz | ERP / Polarisation |
|---|---|---|---|---|
| ARD | Das Erste, Arte, Phoenix, Einsfestival | 21 | 474 MHz | 5 kW, vertikal |
| Regional | WDR Münsterland, WDR Dortmund, MDR Sachsen-Anhalt, NDR Niedersachsen, SWR Rheinland-Pfalz | 45 | 666 MHz | 5 kW, vertikal |
| ZDF | ZDF, 3sat, ZDFinfo, KI.KA/ZDFneo | 59 | 778 MHz | 5 kW, vertikal |
| Sender | Frequenz |
|---|---|
| Antenne Münster | 95,4 |
| Deutschlandfunk DLF | 104,5 |
| Deutschlandradio Kultur | 97,5 |
Im Januar 2010 wurde die Ausstrahlung des WDR-Multiplexes auf Kanal 12D (229,072 MHz) eingestellt. Die Sendeleistung betrug 0,25 kW.
Erbaut: 1985 bis 1986
Höhen:
Fundament:
Turmschaft:
Oberster Antennenträger:
Turmkanzel:
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fernmeldeturm_Münster aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |