| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Ort: | Hirzenhain | |
| Land | Hessen | |
| Staat | Deutschland | |
| Koordinaten | 50° 47′ 16,9″ N, 8° 25′ 43,3″ O50.7880398.428689 Koordinaten: 50° 47′ 16,9″ N, 8° 25′ 43,3″ O |
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| Höhenpunkt: | 609 m ü. NHN | |
| Verwendung: | Fernsehturm | |
| Status: | in Betrieb | |
| Bauweise: | Stahlbetonbau | |
| Turmtyp: | FMT3 | |
| Baudaten | ||
| Bauzeit: | 1968 | |
| Bauherr: | Deutsche Bundespost | |
| Betriebsdaten | ||
| Inbetriebnahme: | 1968 | |
| Eigentümer: | Deutsche Funkturm | |
| Technische Daten | ||
| Gesamthöhe: | 171 m | |
| Baustoff: | Stahl, Beton | |
| Anzahl Stufen: | 678 Stufen | |
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Der Fernsehturm Angelburg (Funkübertragungsstelle Eschenburg 1) ist ein 171 m hoher Fernmeldeturm im Schelder Wald in Hessen. Er befindet sich etwa 1 km östlich von Hirzenhain-Bahnhof (Ortsteil von Eschenburg) auf dem 609 m hohen Berg Angelburg und gehört zu den sogenannten Grundnetzsendern.
Der 1968 in Betrieb genommene Typenturm (FMT 3) ist der höchste Fernsehturm Mittelhessens und das mit Abstand höchste Bauwerk im Lahn-Dill-Kreis. Über 678 Stufen oder einen Aufzug gelangen die Mitarbeiter der Station nach oben. In rund 48 m Höhe, auf der untersten und größten von insgesamt vier Plattformen, befindet sich das Betriebsgeschoss. Für die Öffentlichkeit ist der Turm nicht zugänglich.
Ausgestrahlt werden hier elf öffentlich-rechtliche Fernsehprogramme im Digitalstandard DVB-T und ein UKW-Hörfunkprogramm. Außerdem wird der Fernsehturm von den Mobilfunkbetreibern T-Mobile und E-Plus sowie von Katastrophenschutz und Polizei genutzt. Die Deutsche Funkturm, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, ist Besitzerin des Turmes, betrieben wird er durch die T-Systems, ebenfalls eine Tochter der Telekom[1].
Beim Antennendiagramm sind im Falle gerichteter Strahlung die Hauptstrahlrichtungen in Grad angegeben.
| Frequenz (MHz) | Programm | RDS PS | RDS PI | Regionalisierung | ERP (kW) | Antennendiagrammrund (ND)/gerichtet (D) | Polarisationhorizontal (H)/vertikal (V) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 100,0 | Hit Radio FFH | _FFH-GI_, HITRADIO/___FFH__ *1) | D668 (regional), D368 | Mittelhessen/Gießen | 30 | D (90°-230°) | H |
*1): Dynamisch, teilweise mit Nachrichten.
Die DVB-T-Ausstrahlungen auf dem Mast laufen seit 29. Mai 2006. Er sendet nur den Kanal 32 im Gleichwellenbetrieb (Single Frequency Network) mit anderen Sendestandorten.
| Kanal | Frequenz (MHz) | Multiplex | Programme im Multiplex | ERP (kW) | Antennendiagrammrund (ND)/ gerichtet (D) | Polarisationhorizontal (H)/ vertikal (V) | Modulations- verfahren | FEC | Guard- intervall | Bitrate (MBit/s) | Gleichwellennetz (SFN) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 32 | 562 | ARD Digital (hr) | 50 | ND | H | 16-QAM (8-k-Modus) | 2/3 | 1/4 | 13,27 | Angelburg, Hoher Meißner, Essigberg (Fernmeldeturm Habichtswald), Rimberg (Knüll) | |
| 24 | 498 | ARD regional (hr) Mittelhessen | 50 | ND | H | 16-QAM (8-k-Modus) | 2/3 | 1/4 | 13,27 | Angelburg | |
| 45 | 666 | ZDFmobil | 50 | ND | H | 16-QAM (8-k-Modus) | 2/3 | 1/4 | 13,27 | Angelburg |
Meist ist der Empfang von DVB-T aus dem hessischen Rhein-Main Gebiet auch gut möglich. Von dort werden die Privatsendergruppen RTL und ProSiebenSat.1, sowie ein gemischter Privatmultiplex gesendet, der auch Tele 5 enthält. Eine vertikal auf den Standort Großer Feldberg im Taunus ausgerichtete Dachantenne ist diesbezüglich die beste Lösung. Zimmer- bzw. Außenantennenempfang ist in günstigen Lagen eventuell aber auch möglich. Zu beachten ist bei Nutzung von Dachantennen, dass sowohl im Band III VHF (DAB+), wie auch im Band IV/V UHF gesendet wird. Somit besteht entweder die Möglichkeit, eine Kombiantenne Band III VHF/Band IV/V UHF oder zwei verschiedene, für die jeweiligen Bereiche geeignete Antennen in vertikaler Polarisation am Antennenmast zu montieren.
Der Sender versorgt auch Teile Nordrhein-Westfalens (südöstliche Teile des Kreises Siegen-Wittgenstein) mit DVB-T, die nicht vom Gleichwellennetz Südwestfalen erreicht werden. Jedoch ist nicht die zuständige Lokalzeit Siegen zu sehen. Dies liegt daran, dass der WDR nur die Lokalzeit Köln bundesweit ins ARD-eigene HYBNET einspeist und die regionalisierte Version nur innerhalb von NRW zur Verfügung stellt. Denkbar wäre für die Zeit von 19:30 bis 20:00 ersatzweise das Signal über Satellit zuzuführen, dann müsste der HR aber für diesen Sender und Kanal einen eigenen Decoder einsetzen und nicht das fertig codierte Signal über Glasfaser an den Sender führen.
Am 7. Oktober 2010 wurde beim ZDFmobil Multiplex ein Kanalwechsel von Kanal 52 auf Kanal 45 durchgeführt.
Vor der Umstellung auf DVB-T liefen hier die folgenden analogen TV-Sender:
| Kanal | Frequenz (MHz) | Programm | ERP(kW) | Antennendiagrammrund (ND)/ gerichtet (D) | Polarisationhorizontal (H)/ vertikal (V) |
|---|---|---|---|---|---|
| 24 | 495,25 | ZDF | 500 | ND | H |
| 52 | 719,25 | hr-fernsehen | 500 | ND | H |
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