Als Filmkomödie wird ein humorvoller Spielfilm bezeichnet, der den Zuschauer zum Lachen bewegen soll. Neben Science-Fiction, Dramen, Liebesfilmen, Horrorfilmen und Kriminalfilmen bilden die Komödien ein weiteres großes Filmgenre. Ebenfalls dazu gehören die Schwarzen Komödien. Eine nicht für das Kino, sondern für das Fernsehen produzierte Komödie heißt Fernsehkomödie. Fernsehserien, die ihren Humor hauptsächlich durch Situationskomik erhalten, nennt man Sitcom (vom englischen situation comedy).
Außerdem ergeben sich viele Untergenres, wie zum Beispiel Actionkomödien, Commedia all’italiana, Horrorkomödien, Kriminalkomödien, Lederhosenfilme, Musikkomödie, Parodien, Liebeskomödien (englisch romantic comedy bzw. kurz Romcom), Screwball-Komödie, Slapstick, Comedyfilm oder Tragikomödien. Die Culture-Clash-Komödie lebt vom Zusammenprall unterschiedlicher Kulturen.
Filmkomödien tauchten bereits in der Zeit des Stummfilms auf, in der sie vorwiegend auf visuellen Humor bauten und daher die Slapstick-Elemente betonten. Prominente Schauspieler dieser Ära waren Charlie Chaplin, Harold Lloyd oder Buster Keaton.
Als in den 1930er Jahren der Tonfilm den Stummfilm ablöste, wurde der Slapstick durch humorvolle Dialoge und Sprachwitz abgelöst. Dadurch kamen viele neue Comedians ins Geschäft, die oft als Gruppe auftraten, wie Abbott und Costello, die Three Stooges, Laurel und Hardy oder die Marx Brothers. Daneben gab es auch Komiker wie W. C. Fields, Mae West und Jack Benny, die ihren Erfolg auf ihrem Sprachwitz aufbauten.
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