Der Finnische Meerbusen (finnisch Suomenlahti, estnisch Soome laht, russisch Финский залив, schwedisch Finska viken) ist eine langgestreckte Bucht der Ostsee, die sich in west-östlicher Richtung auf die Newamündung zu erstreckt. In der Bucht befindet sich vor allem Brackwasser.
Anrainerstaaten sind Finnland, Estland und Russland. Die wichtigsten Städte und Häfen am Finnischen Meerbusen sind Sankt Petersburg, Helsinki und Tallinn. In der sogenannten Newabucht des Meerbusens befindet sich unter anderem die Insel Kotlin, auf der die russische Festung Kronstadt liegt.
Weitere Inseln sind:
Der Finnische Meerbusen wurde im Juli 2008 durchschwommen. Innerhalb von 19 Stunden und 13 Minuten bewältigte der Este Bruno Nopponen die 55 km lange Strecke zwischen dem finnischen Hafen Porkkala und der estnischen Küste nahe Suurupi. Der gleichzeitig mit ihm gestartete Priit Vehm benötigte gut drei Stunden länger, die anderen Teilnehmer des Rekordversuchs gaben auf. [1]
59.87944444444426.105277777778
Koordinaten: 59° 53′ N, 26° 6′ O
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