| Flughafen Eindhoven |
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| Kenndaten | |||
| IATA-Code | EIN | ||
| ICAO-Code | EHEH | ||
| Koordinaten |
51° 27′ 1″ N, 5° 22′ 28″ O51.4501388888895.374527777777823
Koordinaten: 51° 27′ 1″ N, 5° 22′ 28″ O 23 m ü. MSL |
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| Verkehrsanbindung | |||
| Entfernung vom Stadtzentrum | |||
| Basisdaten | |||
| Eröffnung | |||
| Passagiere | 1,5 Millionen [1](2007) | ||
| Flug- bewegungen | 15.474 [2](2006) | ||
| Start- und Landebahn | |||
| 04/22 | 3000 m × 45 m Asphalt | ||
Eindhoven Airport (IATA-Code: EIN, ICAO-Code: EHEH) war 2008 mit 1,6 Millionen Reisenden der am meisten benutzte Regionalflughafen der Niederlande.
Der Flughafen befindet sich zwischen Best und Veldhoven am westlichen Rand Eindhovens in der Provinz Nordbrabant. Ursprünglich war der Flughafen ein Militärflugplatz. Mittlerweile wird er auch intensiv für die zivile Luftfahrt benutzt.
1932 wurde unter dem Namen Welschap ein Flugplatz mit einer Graslandebahn gegründet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der schon bestehende Flugplatz durch die deutsche Luftwaffe zu einem der größten im besetzten Westeuropa ausgebaut. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren Geschwader der Royal Air Force und der United States Army Air Forces hier stationiert. Nach Abzug der Alliierten wurde der Flugplatz von der Koninklijke Luchtmacht übernommen, die einen Fliegerhorst für Jagdflugzeuge einrichteten, erst ausgestattet mit Supermarine Spitfires, später mit Düsenflugzeugen (u.A. F-84, NF-5, und später F-16). Der Flugplatz fungierte als ein Jagdfliegerstützpunkt bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Danach wurden Transportflugzeuge des Typs Fokker Friendship und C-130 Hercules auf dem Flughafen stationiert. Später kamen auch zwei McDonnel-Douglas KDC10 hinzu, die die Luftstreitkräfte von Martinair übernommen hatten. Die KDC10 sind sowohl für Truppentransport wie auch für Flugbetankung eingerichtet. Alle niederländischen ISAF-Truppentransporte nach und von Afghanistan flogen von und nach Eindhoven.
Am 15. Juli 1996 verunglückte eine Hercules der belgischen Luftwaffe, die eine Musikgruppe des niederländischen Heeres transportierte, auf dem Flugplatz, wobei 34 Soldaten ihr Leben verloren.[3]
In den 1980er Jahren wurde ein Teil des Flugplatzes dem Zivilverkehr übergeben und anschließend für die zivile Luftfahrt umgebaut. Dieses Projekt wurde 2005 mit der Inbetriebnahme der neuen Abfertigungshalle abgeschlossen. Der Zivilverkehr verwendet übrigens die militärische Verkehrsleiting, Feuerwehr und andere Hilfsdienste.
Eindhoven Airport ist zu 51 % in Besitz der Schiphol Group. Die Stadt Eindhoven und die Provinz Nordbrabant haben jeweils einen Anteil von 24,5 %. Der militärische Teil des Flughafens trägt noch immer den Namen Welschap.
Eindhoven Airport verfügt über eine 3000 Meter lange, 45 Meter breite Start- und Landebahn.
Eindhoven wird hauptsächlich von Billig- und Charterfluggesellschaften angeflogen. Ryanair, Wizz Air und Transavia fliegen als wichtigste Airlines von hier aus zahlreiche europäische Städte- und Urlaubsziele an. Dazu kommen saisonal weitere Airlines und Destinationen, darunter Iceland Express nach Reykjavík. Langstreckenflüge werden nicht angeboten.
Der Flughafen liegt unweit der Ausfahrt 29 (Eindhoven Airport) der Nahverkehrs-Parallellstraße N2 der Autobahn A2 Amsterdam-Maastricht. Er ist seit 2010 nicht mehr direkt an die A2 angebunden.
Die Buslinie 401 verkehrt im Pendelverkehr zwischen dem Hauptbahnhof Eindhoven und dem Flughafen Eindhoven. Die Fahrzeit beträgt ungefähr 20 Minuten.
Am 29. Juli 2011 wurde von einem Polizisten ein Amoklauf in der Empfangshalle verhindert. Ein polnischer Tourist ging mit einem Messer auf den Polizisten los, der den Angreifer mit einem Schuss ins Bein niederstreckte.[4]
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