| Aeroporto Santos Dumont | |||
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| Kenndaten | |||
| IATA-Code | SDU | ||
| ICAO-Code | SBRJ | ||
| Koordinaten |
22° 54′ 38″ S, 43° 9′ 47″ W-22.910461111111-43.1631333333333
Koordinaten: 22° 54′ 38″ S, 43° 9′ 47″ W 3 m ü. MSL |
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| Verkehrsanbindung | |||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 2 km östlich von Rio de Janeiro | ||
| Basisdaten | |||
| Eröffnung | 1944 | ||
| Betreiber | Infraero/Luftstreitkräfte | ||
| Passagiere | 1,6 Mio | ||
| Start- und Landebahnen | |||
| 02R/20L | 1323 m × 42 m Asphalt | ||
| 02L/20R | 1260 m × 30 m Asphalt | ||
Der Aeroporto Santos Dumont ist einer der beiden Flughäfen der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro.
Gebaut wurde der Flughafen in den Jahren von 1937 bis 1944. Geplant wurde er durch die beiden Architekten Marcelo und Milton Roberto. Benannt ist er nach dem brasilianischen Luftfahrtpionier Alberto Santos-Dumont.
Der Flughafen befindet sich auf einer Landzunge in der unmittelbaren Nähe der Innenstadt von Rio de Janeiro. Genutzt wird der Flughafen von jährlich 8,5 Millionen Passagieren (2011)[1]. Um die Kapazität zu steigern, soll er um eine Start- und Landebahn ergänzt werden. Die vorhandene Landebahn hat eine Länge von 1350 Metern.
Der Flughafen ist bekannt für den gefährlichen Anflug auf die Landebahn 02. Eine gewöhnliche Landung auf einem Gleitpfad ist nicht möglich, da sich das Wahrzeichen Rio de Janeiros, der vierhundert Meter hohe Granitfelsen des Zuckerhut weniger als vier Kilometer vor der Landebahn befindet. Die Piloten müssen also möglichst nah im Gegenanflug an die Felskette heranfliegen, um dann eine enge Linkskurve zu fliegen und ein paar Sekunden später auf dem Flughafen zu landen. Dieser Anflug lässt sich in etwa mit dem von der Innsbrucker Landebahn 08 vergleichen.
Geprägt wird der Flughafen von seiner langen streng gerasterten Glasfassade. Senkrechte Lamellen aus Beton dienen dabei als Schutz vor der Sonne. Im Erdgeschoss sind sowohl das Ankunfts- als auch das Abflugterminal untergebracht. Der erste Stock ist der Verwaltung, Geschäften und Restaurants vorbehalten.
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