Montag, 28. Mai 2012

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Fujita-Skala

Die Fujita-Skala wurde 1971 von Tetsuya Theodore Fujita entwickelt. Sie dient der Schadensklassifikation für Starkwinderscheinungen wie Tornados und Downbursts.

Die F-Klasse ist eine 12 Stufen umfassende mathematische Interpolation zwischen der Beaufort-Skala und der Schallgeschwindigkeit (Mach 1). Die Geschwindigkeit v kann als Funktion des Fujita-Skalenwertes F wie folgt dargestellt werden:

v[\mathrm{m/s}]=6{,}3\cdot(F+2)^{3/2} \quad\mbox{bzw.}\quad v[\mathrm{km/h}]=22{,}68\cdot(F+2)^{3/2}

zwischen F und der Beaufort-Windstärke B besteht damit folgender empirischer Zusammenhang:

F\approx0{,}2601\cdot B-2\textrm{\quad bzw. \quad}B\approx3{,}845\cdot(F+2)

Die Klassifikation ist anhand der Windstärken nur theoretisch, da bisher niemand die Windstärke in einem Tornado sicher gemessen hat. Aufgrund dessen werden Tornados nach den Schäden, die sie verursachen, beurteilt. Es kommt immer wieder vor, dass erfahrene Meteorologen anhand der Schäden verschiedene F-Klassen für denselben Tornado bestimmen.

Die Übertragung der F-Skala auf Europa ist ein weiteres Problem, da sich die europäische Bauweise von Häusern und Größe von Wohnmobilen erheblich von der amerikanischen unterscheidet. Angesichts dieser regionalen Unterschiede in der Bauweise wurde unter Einbeziehung von Vegetationsschäden von TorDACH eine Skala entwickelt, welche auf der gegenüber der Fujita-Skala doppelt so feinen TORRO-Skala basiert und in den Weblinks eingesehen werden kann.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Fujita-Skala – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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