Montag, 28. Mai 2012

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Fujitsu Technology Solutions

Fujitsu Technology Solutions GmbH
Fujitsu-Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1. April 2009
Sitz München

Leitung

Mitarbeiter 5.109 (2010)[1]
Umsatz 2,97 Mrd. Euro (2010)[2]
Branche Technologie
Produkte Desktops, Notebooks, Handhelds, Workstations, Industry Standard Server, Unix/Solaris-Server, Mainframes, Speicherlösungen
Website de.fujitsu.com

Die Fujitsu Technology Solutions GmbH, kurz FTS ist die deutsche Regionalgesellschaft der Fujitsu Technology Solutions B.V., Technologiekonzern und ein Tochterunternehmen der japanischen Fujitsū kabushiki-gaisha. Sie ging als das Nachfolgeunternehmen aus Fujitsu Siemens Computers hervor.

Geschichte

Fujitsu Siemens Computers entstand am 1. Oktober 1999 durch den Zusammenschluss von Fujitsu Computers Europe und Siemens Computer Systems, dem Nachfolgeunternehmen der Siemens Nixdorf Informationssysteme (SNI). FSC war ein Joint Venture der beiden Mutterkonzerne Fujitsu und Siemens, die zu je 50 Prozent beteiligt waren, wobei Fujitsu selbst aus einem früheren Joint Venture von Siemens entstand, worauf noch die Silbe ji für Siemens hinweist. Siemens gab am 4. November 2008 öffentlich bekannt, seine Anteile bis zum 1. April 2009 für rund 450 Millionen Euro an Fujitsu zu verkaufen [3]. Seitdem vertreibt das Unternehmen weltweit Produkte nur noch unter dem Markennamen „Fujitsu“.

Unternehmensporträt

FTS ist das größte europäische Computerunternehmen und verfügt über diverse Niederlassungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Global Accounts werden mit Unterstützung der Netzwerke der Muttergesellschaften Fujitsu und Siemens betreut. Der Hauptsitz ist in München.

Das Angebotsspektrum reicht vom Netbooks bis hin zu Mainframe-Computersystemen und kompletten IT-Infrastrukturlösungen. Fertigungsstätten sind Augsburg, Paderborn und Sömmerda. Eine Besonderheit sind die in Augsburg entwickelten und gefertigten Hauptplatinen. Des Weiteren ist Fujitsu im IT-Outsourcing aktiv. So gliederte die Allianz-Versicherung 2007 weite Teile ihres IT-Betriebs an Fujitsu aus[4]. 2012 "verständigte" man sich mit der Allianz "einvernehmlich" über eine Trennung. Die Allianz beauftragte anschließend Hewlett-Packard[5].

Im November 2011 stellte Fujitsu seine SaaS Plattform „Business Solution Store“ vor. Dabei handelt es sich um eine Cloud-Plattform, die Software-Anbietern einen internationalen Vertriebskanal bietet. Die Anwendungen werden in diesem Modell als Software-as-a-Service vermarktet. [6]

Das Unternehmen betreibt eine globale Zusammenarbeit mit Fujitsu, bezieht u. a. deren UNIX-Serversysteme, die seit 2004 auch von Sun Microsystems angeboten werden.

Zum 1. April 2006 kaufte FTS die Servicesparte der SBS (Siemens Business Services, inzwischen ein Teil von Atos) mit ungefähr 4500 Mitarbeitern. Diese wurde als IT Product Services zunächst rechtlich selbständig in den Konzern integriert. Zum 1. April 2007 ging ITPS vollständig in FTS auf.

Vom 3. November 2008 bis 23. Juni 2010 war Kai Flore CEO von FTS (bis April 2009: Fujitsu Siemens Computers). Er gehörte dem Unternehmen seit Gründung im Jahr 1999 an und war zunächst als Financial Director der deutschen Vertriebsorganisation, dann ab 2003 als CFO tätig. Am 1. Oktober 2010 hat Rolf Schwirz die Leitung übernommen.

Fujitsu Technology Solutions beschäftigt in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten rund 13.000 Mitarbeiter.

Außerdem betreibt die Fujitsu Technology Solutions GmbH in Augsburg auch ein eigenes, unabhängiges, akkreditiertes Prüflabor, das sowohl für interne und externe Kunden Tests und weltweite Zulassungen durchführt.

Zentrum für Tests und Zulassungen

Seit 1993 unterstützt das Zentrum für Tests und Zulassungen mit seinen 30 Mitarbeitern jedes Jahr in rund 2.500 Projekten Produkte im Hinblick auf:

  • EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit),
  • Produktsicherheit,
  • Energieverbrauch,
  • Integration von Wireless-Komponenten,
  • Weltweite Länderzulassungen,
  • Thermographie,
  • Klimaverträglichkeit,
  • Mechanik-, Verpackung-, Schall- und Verschleißprüfungen.

Etwa ein Viertel davon sind Geräte anderer Hersteller, deren Funktionsfähigkeit unter realen Einsatzbedingungen nach kundenspezifischen Anforderungen und der Einhaltung von internationalen Vorgaben, wie CE, FCC, Blauer Engel, Nordic Swan u.v.m., getestet wird.

Produkte

  • Personal Computer
    • AMILO Desktop
    • SCALEO
    • SCENIC
    • ESPRIMO
  • Workstation
    • CELSIUS
  • Notebooks
    • AMILO Notebook
    • AMILO Mini
    • ESPRIMO MOBILE
    • LIFEBOOK
    • CELSIUS H
  • Tablet PC
    • LIFEBOOK (-P, -T)
    • STYLISTIC
  • Thin-Clients
    • FUTRO
  • Server
    • PRIMERGY (x86)
    • PRIMEQUEST
    • PRIMEPOWER (SPARC)
  • Storage
    • Eternus CS (CentricStor)
    • Eternus Raid
  • Mainframe
    • BS2000
  • Supercomputer
    • VPP Vector Parallel Processor: VX, VPP300, VPP700 und VPP5000[7][8]
  • Zubehör
    • Displays
      • Computermonitore:
        • AMILO Display
        • SCALEOVIEW
        • SCENICVIEW
      • Fernseher (LCD und Plasma):
        • MYRICA
    • Eingabegeräte
    • Hauptplatinen

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger
  2. Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger
  3. Meldung bei Heise.de
  4. Allianz lagert an Fujitsu aus Computerwoche vom 15. Mai 2007, Referenzdarstellung auf der Website von Fujitsu
  5. Allianz: HP löst Fujitsu ab CIO vom 2. April 2012, Allianz-Sprecher wörtlich zitiert
  6. [ http://www.zdnet.de/news/41560607/cebit-fujitsu-nennt-details-zur-saas-plattform-business-solutions-store.htm/ CeBIT: Fujitsu nennt Details zur SaaS-Plattform Business Solution Store] ZDNet.de
  7. Landeshochleistungsrechner II: VPP700 (1998-2005), LRZ München
  8. VPP5000 im Überblick

48.1770111.592288
Koordinaten:
48° 10′ 37″ N, 11° 35′ 32″ O

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Diese Seite wurde zuletzt am 2. Mai 2012 um 17:44 Uhr geändert.

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