| Fujitsu Technology Solutions GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1. April 2009 |
| Sitz | München |
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| Mitarbeiter | 5.109 (2010)[1] |
| Umsatz | 2,97 Mrd. Euro (2010)[2] |
| Branche | Technologie |
| Produkte | Desktops, Notebooks, Handhelds, Workstations, Industry Standard Server, Unix/Solaris-Server, Mainframes, Speicherlösungen |
| Website | de.fujitsu.com |
Die Fujitsu Technology Solutions GmbH, kurz FTS ist die deutsche Regionalgesellschaft der Fujitsu Technology Solutions B.V., Technologiekonzern und ein Tochterunternehmen der japanischen Fujitsū kabushiki-gaisha. Sie ging als das Nachfolgeunternehmen aus Fujitsu Siemens Computers hervor.
Fujitsu Siemens Computers entstand am 1. Oktober 1999 durch den Zusammenschluss von Fujitsu Computers Europe und Siemens Computer Systems, dem Nachfolgeunternehmen der Siemens Nixdorf Informationssysteme (SNI). FSC war ein Joint Venture der beiden Mutterkonzerne Fujitsu und Siemens, die zu je 50 Prozent beteiligt waren, wobei Fujitsu selbst aus einem früheren Joint Venture von Siemens entstand, worauf noch die Silbe ji für Siemens hinweist. Siemens gab am 4. November 2008 öffentlich bekannt, seine Anteile bis zum 1. April 2009 für rund 450 Millionen Euro an Fujitsu zu verkaufen [3]. Seitdem vertreibt das Unternehmen weltweit Produkte nur noch unter dem Markennamen „Fujitsu“.
FTS ist das größte europäische Computerunternehmen und verfügt über diverse Niederlassungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Global Accounts werden mit Unterstützung der Netzwerke der Muttergesellschaften Fujitsu und Siemens betreut. Der Hauptsitz ist in München.
Das Angebotsspektrum reicht vom Netbooks bis hin zu Mainframe-Computersystemen und kompletten IT-Infrastrukturlösungen. Fertigungsstätten sind Augsburg, Paderborn und Sömmerda. Eine Besonderheit sind die in Augsburg entwickelten und gefertigten Hauptplatinen. Des Weiteren ist Fujitsu im IT-Outsourcing aktiv. So gliederte die Allianz-Versicherung 2007 weite Teile ihres IT-Betriebs an Fujitsu aus[4]. 2012 "verständigte" man sich mit der Allianz "einvernehmlich" über eine Trennung. Die Allianz beauftragte anschließend Hewlett-Packard[5].
Im November 2011 stellte Fujitsu seine SaaS Plattform „Business Solution Store“ vor. Dabei handelt es sich um eine Cloud-Plattform, die Software-Anbietern einen internationalen Vertriebskanal bietet. Die Anwendungen werden in diesem Modell als Software-as-a-Service vermarktet. [6]
Das Unternehmen betreibt eine globale Zusammenarbeit mit Fujitsu, bezieht u. a. deren UNIX-Serversysteme, die seit 2004 auch von Sun Microsystems angeboten werden.
Zum 1. April 2006 kaufte FTS die Servicesparte der SBS (Siemens Business Services, inzwischen ein Teil von Atos) mit ungefähr 4500 Mitarbeitern. Diese wurde als IT Product Services zunächst rechtlich selbständig in den Konzern integriert. Zum 1. April 2007 ging ITPS vollständig in FTS auf.
Vom 3. November 2008 bis 23. Juni 2010 war Kai Flore CEO von FTS (bis April 2009: Fujitsu Siemens Computers). Er gehörte dem Unternehmen seit Gründung im Jahr 1999 an und war zunächst als Financial Director der deutschen Vertriebsorganisation, dann ab 2003 als CFO tätig. Am 1. Oktober 2010 hat Rolf Schwirz die Leitung übernommen.
Fujitsu Technology Solutions beschäftigt in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten rund 13.000 Mitarbeiter.
Außerdem betreibt die Fujitsu Technology Solutions GmbH in Augsburg auch ein eigenes, unabhängiges, akkreditiertes Prüflabor, das sowohl für interne und externe Kunden Tests und weltweite Zulassungen durchführt.
Seit 1993 unterstützt das Zentrum für Tests und Zulassungen mit seinen 30 Mitarbeitern jedes Jahr in rund 2.500 Projekten Produkte im Hinblick auf:
Etwa ein Viertel davon sind Geräte anderer Hersteller, deren Funktionsfähigkeit unter realen Einsatzbedingungen nach kundenspezifischen Anforderungen und der Einhaltung von internationalen Vorgaben, wie CE, FCC, Blauer Engel, Nordic Swan u.v.m., getestet wird.
48.1770111.592288
Koordinaten: 48° 10′ 37″ N, 11° 35′ 32″ O
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