Götz F. E. Gliemeroth (* 21. Oktober 1943 in Göttingen) ist ein Generalleutnant a.D. der Bundeswehr.
Gliemeroth trat am 1. April 1963 in die Panzergrenadiertruppe der Bundeswehr ein. Die Grundausbildung erfolgte in der Ausbildungskompanie 7/ 9 in Lebach. Von 1963 bis 1965 absolvierte er die Ausbildung zum Offizier und war ab Oktober 1965 Zugführer an der Kampftruppenschule I in Hammelburg. Ebenfalls als Zugführer diente er von 1966 bis 1968 im PzGrenLBtl 283 in München.
Von 1970 bis 1974 war er Kompaniechef im PzGrenBtl 302 in Ellwangen. Dieser Verwendung folgte die Teilnahme am 17. Generalstabslehrgang (H) an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Von 1979 bis 1981 war er G3 der PzBrig 15 in Koblenz.
Von 1981 bis 1983 war Gliemeroth Kommandeur des PzGrenBtl 352 in Mellrichstadt, von 1988 bis 1990 Kdr der Panzergrenadierbrigade 5 in Homberg/ Efze.
Zwischenzeitlich nahm Gliemeroth auch Verwendungen im BMVg wahr, u.a. von 1983 bis 1986 als Referent im Büro Dr. Hiehle/ Dr. Ermisch in Bonn und v. 1986 bis 1988 als Referatsleiter Fü S/ Pers im BMVg.
Herausragende Verwendungen waren in der Folge die als Kommandeur der 7. Panzerdivision und Befehlshaber im (damaligen) Wehrbereich III (1993-1996) und danach als Kommandeur des II. Korps der Bundeswehr (1997-2001). [1]
Vom 11. August 2003 bis zum 9. Februar 2004 führte Gliemeroth die ISAF-Kräfte der NATO in Afghanistan.
Zum 1. April 2004 trat er in den Ruhestand.
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