Montag, 28. Mai 2012

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GM Manufacturing Luton

Die GM Manufacturing Luton Ltd. ist ein Automobil- und Nutzfahrzeughersteller aus dem englischen Luton. Das Unternehmen wurde im Jahre 1998 als Nachfolgeunternehmen der IBC Vehicles Ltd. gegründet. Dabei handelte es sich bis in das Jahr 2010 um eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der General Motors Europe. Seitdem jedoch der schweizerische Mutterkonzern nicht mehr existiert, zählt das Werk wieder zum Eigentum der General Motors UK Ltd.[1] Die Leitung hingegen unterliegt der Adam Opel AG[2].

Das Werksgelände umfasst eine Gesamtfläche von 378.000 m², auf der rund 1100 Arbeitnehmer beschäftigt sind, die im Zwei-Schicht-Betrieb jährlich bis zu 84.000 Fahrzeuge für den europäischen Markt montieren. Die Hauptkonkurrenten des englischen Unternehmens sind die französische Société Européenne de Véhicules Légers S.A. wie auch die italienische Società Europea Veicoli Leggeri Sevel S.p.A.

Bekannt wurde das Unternehmen insbesondere durch die Kooperation mit Renault, Opel, Holden und Nissan, unter der Nutzfahrzeuge wie Kastenwagen, Kleinbusse, Pritschenwagen und Kipper im Badge-Engineering für die europäischen Märkte hergestellt werden. Das vertragliche Abkommen zwischen den Marken ist bis 2013 gültig. General Motors unternimmt derzeit Bestrebungen, diese Zusammenarbeit auslaufen zu lassen und die Nutzfahrzeugmodelle durch eigene Modelle zu ersetzen. Aber auch die seit 2006 immer weiter sinkenden Verkaufszahlen der Nutzfahrzeuge lassen für Opel keinen anderen Entschluss zu als die Zusammenarbeit zu beenden.

Modellübersicht

Personenkraftwagen

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Vauxhall Vectra Hatchback GM2900E 1998 bis 2002:Opel VectraVauxhall Vectra1999 bis 2002:Holden Vectra Noch vom vorhergehenden Unternehmen stammte der Vectra, der in Luton als Schräghecklimousine Hatchback und als Kombinationskraftwagen unter der Marktbezeichnung Caravan vom Band rollte. Auf dem Heimatmarkt gab es das Modell als Vauxhall, für die Exportmärkte hingegen wurde er als Opel produziert. Parallel dazu war der Vectra auf den australasiatischen Märkten unter der australischen Automobilmarke Holden vertreten. Wobei im ersten Modelljahr das australische Schwestermodell im Elizabeth-Werk in Adelaide montiert worden war, musste die Montage aus Kostengründen ausgelagert werden. So rollte das Holden-Schwestermodell ab 1999 zusammen mit seinen europäischen Schwestermodellen in Luton vom Band. Nach seinem Produktionsende im Jahre 2002 war der Vectra für die nächsten sieben Jahre das letzte Pkw-Modell des Herstellers. Die Montage des Vectra wurde damals zugunsten der Nutzfahrzeuge eingestellt, die sich zu jener Zeit großer Beliebtheit erfreuten. Damit sollte insbesondere die Einführung der Special Vehicle Order ermöglicht werden.

Van

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Opel Sintra GM200E 1998 bis 1999:Opel Sintra Ebenfalls der Sintra stammt noch von der IBC Vehicles und wurde ein weiteres Jahr für den europäischen Markt montiert. Die Basis des Vans stellte die Plattform GM200, welche zusammen mit den anderen Fahrzeugteilen aus dem GM-Produktionswerk bei Doraville in Georgia bezogen worden sind.

Geländewagen und PickUp

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R20 1998 bis 2007:Nissan Terrano Van Der Terrano Van ist das erste Fahrzeug das in Luton in Zusammenarbeit mit Nissan entstand. Er basierte auf der zweite Generation des Terrano und war mit diesem baugleich. Der einzige Unterschied war das es sich bei der englischen Variante um einen Kastenwagen handelte. Vertrieben wurde der Terrano Van nicht nur auf dem britischen Markt, sondern auch auf den Märkten Iberiens. 2000 wurde das Modell einer Modellpflege unterzogen. Die verwendeten Fahrzeugteile stammten aus spanischer Produktion der Nissan Motor Ibérica S. A. Hergestellt wurden diese im Werk bei Barcelona. Im Jahre 2007 endete dann schließlich die Produktion des Terrano Van. Einen Nachfolger hat es nicht gegeben.
Opel Campo 1998 bis 2001:Holden CampoOpel CampoOpel Campo Der Campo ist das dritte und letzte Modell, das aus dem Joint-Venture der IBC Vehicles stammt. Mit der vollständigen Übernahme des Werkes durch General Motors unterzog man den bislang unter dem Namen Isuzu Campo und Vauxhall Brava vermarkteten PickUp einer Modellpflege. Die SUV-Variante fiel dabei aus dem Modellprogramm. Wobei der Modellname Campo beibehalten worden ist, montierte GM das Modell nun unter den Marken Vauxhall/Opel und Holden.

Kastenwagen, Personentransporter und Pritschenwagen

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Opel Arena W72C 1998 bis 2001:Opel ArenaRenault Trafic Bereits seit den späten 1980ern pflegt Renault seine Zusammenarbeit mit Opel. Doch in Europa selbst besteht diese Kooperation erst seit dem Jahre 1996 unter welcher der Renault Trafic der ersten Generation unter dem Modellnamen Arena als Opel/Vauxhall montiert worden ist. Die Fahrzeugteile stammten überwiegend aus der französischer Herstellung der in Batilly ansässigen Firma Société des Véhicules Automobiles de Batilly S.A.
Vauxhall Vivaro seit 2001:Opel VivaroRenault Traficseit 2002:Nissan Primastar Als Nachfolger des knapp vier Jahre lang montierten Arena, kam 2001 der Vivaro auf den Markt. Nur bei Renault wurde der Modellname Trafic beibehalten. Das Nissan-Modell gibt es erst seit 2002 und wird als Nissan Primastar vermarktet. Die Fahrzeugteile werden aus verschiedenen Produktionsstätten, darunter insgesamt 17 Länder, angeliefert.

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. http://www.vauxhall.co.uk/tools/privacy.html
  2. http://media.opel.com/media/intl/en/opel/company.html
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Diese Seite wurde zuletzt am 29. März 2012 um 18:26 Uhr geändert.

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