Montag, 28. Mai 2012

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Geisengrund

Geisengrund
Stadt Ansbach
Koordinaten: 49° 17′ N, 10° 31′ O49.28777777777810.522222222222443
Koordinaten:
49° 17′ 16″ N, 10° 31′ 20″ O
Höhe: 443 m ü. NN
Einwohner: 71 (1987)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91522
Vorwahl: 0981

Geisengrund (umgangssprachlich: Gāsngrúnd [2]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.

Geschichte

1569 wurde das Dorf als Geisengrundt erstmals urkundlich erwähnt, 1732 als Gaßengrund und 1809 als Gaisengrund. Aus dem Ortsnamen kann man schließen, dass der Ort in einem ursprünglich bewaldeten Talgebiet mit reichem Rehwildbestand gegründet wurde.[3].

Karl Heinrich Ritter von Lang berichtet in seiner Beschreibung des Rezatkreises (heutiges Mittelfranken) aus dem Jahr 1809 über die Entstehung von Geißengrund: „In älteren Zeiten bestand der Gaisengrund in einem Complex mehrerer unbezimmerter Grundstücke, welche noch im 16. Jahrhundert dem Stift Eichstätt zu Lehen gingen, 1577 aber von Markgraf Georg Friedrich gekauft und sodann bezimmert wurden“.

Von 1806 bis zur Gebietsreform 1972 gehörte Geisengrund zu der mittlerweile aufgelösten Gemeinde Schalkhausen.

Verkehr

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schalkhausen zur Staatsstraße 2246 bzw. nach Elpersdorf zur B 14.

Literatur

  • Alexander Biernoth: 25 Jahre Eingemeindungen in die Stadt Ansbach, Ansbach 1997, S. 30f.
  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 2. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1800, Sp. 270, DNB 790364298.
  •  Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 81f., DNB 480570132.

Weblink

Einzelnachweise

  1. http://gov.genealogy.net/item/show/GEIUND_W8801
  2. E. Fechter, S. 81.
  3. Zur Klärung der etymologischen Frage ist es wichtig zu wissen, dass sich die Bedeutung der in dem Ortsnamen beinhalteten Worte geändert hat: Ursprünglich bezeichnete das Wort grund ein Tal und geis Rehwild.
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Diese Seite wurde zuletzt am 25. April 2012 um 20:22 Uhr geändert.

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