| General Electric Company | |
|---|---|
| Rechtsform | Corporation |
| ISIN | US3696041033 |
| Gründung | 1892 |
| Sitz | Fairfield, Connecticut, USA |
|
|
| Mitarbeiter | 301.000 (April 2011)[1] |
| Umsatz | 147,3 Mrd. $ (2011)[2] |
| Gewinn | 14,8 Mrd. US-Dollar (2011)[3] |
| Branche | Mischkonzern |
| Website | www.ge.com |
General Electric (GE, General Electric Company) ist einer der größten Mischkonzerne der Welt. Der Stammsitz, jahrzehntelang in Schenectady, New York, befindet sich seit 1974 in Fairfield, Connecticut, USA.
Im Jahr 1890 vereinigte Thomas Alva Edison die meisten zur Verwertung seiner Erfindungen und Patente gegründeten Unternehmen unter dem Dach der Edison General Electric Company. 1892 wurde sie mit dem größten Konkurrenten, der Thomson-Houston Company von Elihu Thomson und Edwin James Houston, zur General Electric Company vereinigt, mit Stammsitz in Schenectady, New York. Chef von GE wurde Charles A. Coffin, der bis dahin Leiter von Thomson-Houston war. Er führte das neue Unternehmen die ersten 20 Jahre. GE war eines der zwölf Unternehmen, die im 1896 neu eingeführten Dow Jones Index gelistet wurden und das einzige der ersten zwölf, das sich bis heute in dem Index gehalten hat.
1909 präsentierte General Electric die nach ihrem Erfinder William David Coolidge benannte Coolidge-Röntgen-Röhre. Ab 1927 strahlte die Sendestation von General Electric (GE WRGB) Fernsehbilder aus. Der Autopilot folgte als wichtige Erfindung im Jahr 1943. 2002 war das erste volldigitale cardiovaskuläre Bildsystem (INNOVA) marktreif.
Eine bemerkenswerte Persönlichkeit in der Unternehmensgeschichte war Jack Welch, der von 1981 bis 2001 an der Spitze von GE stand.
Die Radio Corporation of America wurde von GE und AT&T 1919 gegründet, um das internationale Radiogeschäft zu fördern. 1986 kaufte GE die RCA für den eigenen Sender NBC zurück. Der Rest wurde an verschiedene Unternehmen wie Bertelsmann AG und Thomson verkauft.
In den 1970er Jahren entwickelte General Electric ein Konzept eines Kernkraftwerks mit Siedewasserreaktor, das in Deutschland von der AEG übernommen und weiterentwickelt wurde.
GE ist einer der größten privaten Arbeitgeber der Welt und beschäftigt in über 100 Ländern [4] weltweit über 300.000 Mitarbeiter, davon 9000 in Deutschland[5] und 80.000 in Europa[6]. Der Umsatz im Jahr 2004 betrug 152,4 Milliarden US-Dollar mit einem Gewinn von 16,6 Milliarden US-Dollar[6]. Mit einer Marktkapitalisierung von 121,4 Milliarden Dollar ist General Electric die weltweite Nummer vier (Stand: 28. Oktober 2009). [7]
Heute betätigt sich General Electric auch als Finanzdienstleister und Betreiber des Fernsehsenders NBC.
Am 28. Juni 2004 eröffnete General Electric ein Forschungszentrum in Garching bei München.
Am 25. Juli 2008 wurde die Anzahl der Geschäftssegmente von sechs auf vier reduziert, mit zwei Infrastructure-Segmenten. Die einzelnen Bereiche von GE wurden nun auf die vier Segmente aufgeteilt. Die beiden Finance-Sparten sind in GE Capital zusammengefasst. GE Healthcare und GE Enterprise Solutions gingen in dem neuen Segment GE Technology Infrastructure auf. Das Segment GE Industrial wurde aufgelöst. Ausschlaggebend dafür war der Spin-Off der Sparte GE Consumer & Industrial.
2008 verloren die Aktien von GE infolge der Finanzkrise fast 60 Prozent an Wert. Der Aktienkurs sackte auf ein historisches Tief und lag erstmals seit 18 Jahren unter sechs Dollar. [8]
Der General Electric Konzern umfasst folgende Sparten:
General Electric vollzieht circa 400 Fusionen und Unternehmensübernahmen pro Jahr. Im Folgenden sind einige der letzten Jahre aufgezählt.
Die Marke GE ist mit einem geschätzten Wert von 50,32 Milliarden US-Dollar die zehntwertvollste Marke der Welt[15]. 2004 wurde das Logo geringfügig verändert, der Slogan „we bring good things to life“ wurde durch „imagination at work“ ersetzt, und eine eigene Schriftart, GE Inspira, wurde entwickelt. Diese Schrift wird meistens als Kleinschrift verwendet.
Auf praktisch allen Gebieten (bspw. Kraftwerkstechnik und Windenergie, Medizintechnik, Haushaltsgeräte oder Leuchtmittel) trifft GE international auf starke Konkurrenz vor allem durch die europäischen Konzerne Siemens, Philips und Alstom, das US-Unternehmen Emerson sowie japanische Großunternehmen wie Hitachi oder Mitsubishi.
Im Bereich der Strahltriebwerke sind Pratt & Whitney und Rolls-Royce die wichtigsten Konkurrenten, wobei mit ersterem auf einigen Geschäftsfeldern auch kooperiert wird.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel General_Electric aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |