Die Goldene Himbeere, im amerikanischen Original Golden Raspberry Award (kurz Razzie Award) ist ein Filmpreis, entworfen als eine Art Gegen-Oscar, der seit 1981 als Negativpreis in verschiedenen Kategorien für die jeweils schlechteste Leistung des Jahres traditionell am Abend vor der Oscar-Verleihung vergeben wird.
Hinter dem Preis steht die von dem Cineasten John Wilson gegründete Golden Raspberry Award Foundation (G.R.A.F.), der 2007 über 750 Filmkritiker, Journalisten und Filmschaffende aus 42 US-Staaten und mehr als zwölf Ländern angehörten.
Die Preis-Statue besteht aus einer Kunststoffhimbeere, die auf eine Super-8-Filmrolle aus Aluminium geklebt ist. Das Ganze ist mit Goldfarbe überzogen. Der Materialwert lag 2007 bei 4,97 Dollar.[1] Er ist in den letzten Jahren um gut ein Viertel gestiegen, da die alten Filmrollen schwerer zu bekommen sind.
Aus dem Cockney Rhyming Slang stammt der englische Ausdruck to blow a raspberry für das Flattern der Lippen auf der herausgestreckten Zunge, was ein Zeichen der Verhöhnung ist. Da englisch raspberry ,Himbeere’ heißt, wurde dieser Name für den Preis gewählt.
Rückblickend auf ein Jahrzehnt werden an besonders schlechte Filmwerke und Filmschaffende nochmals Goldene Himbeeren verliehen, so geschehen für die 1980er, 1990er und 2000er Jahre. Während der Preisverleihung zur Goldenen Himbeere 2000 wurden des Weiteren für das 20. Jahrhundert die schlechteste Schauspielerin und der schlechteste Schauspieler des Jahrhunderts gekürt. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Goldenen Himbeere wurden auf der Preisverleihung 2005 Trophäen für das Schlechteste aus 25 Jahren verliehen.
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