Montag, 28. Mai 2012

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Govware

Als Govware [ˈɡʌvwɛə] (Kofferwort aus engl. governmental, „behördlich“ und Software) bezeichnet man Computerprogramme, die von einem Staat oder einem für den Staat arbeitenden Privatunternehmen entwickelt wurden, um vom Benutzer unerwünschte und ggf. schädliche Funktionen auszuführen. Dabei wird Govware unter anderem zur so genannten Online-Durchsuchung verwendet.

Deutsche Bundesbehörde hatten sich bereits im Jahre 2007 bei US-amerikanischen Schwesterbehörden über das Thema informiert.

Der breiten Öffentlichkeit wurde Govware im Oktober 2011 bekannt, als der Chaos Computer Club ein Schadstoffprogramm veröffentlichte, dass nach Club-Angaben aus den Federn deutscher Bundesbehörden käme.[1] Dies führte zur so genannten Staatstrojaner-Affäre, die daraufhin hohe Wellen in den Medien schlug und zu einer aktuellen Stunde im Bundestag führte.[2]

Quellenangaben

  1. Artikel des Online-Computermagazins Golem über die Veröffentlichung des Staatstrojaners
  2. Heise Online über die aktuelle Stunde im Bundestag zur Staatstrojaner-Affäre
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