Montag, 28. Mai 2012

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Grundnetzsender Ostfriesland

Grundnetzsender Ostfriesland

Der Grundnetzsender Ostfriesland ist ein Grundnetzsender in Aurich-Popens und wird vom Norddeutschen Rundfunk betrieben. Er stellt die terrestrische Rundfunkgrundversorgung für TV (DVB-T) und Radio (DAB, UKW-Rundfunk) auf der ostfriesischen Halbinsel und im Ammerland sicher. Lediglich das Deutschlandradio Kultur, Radio Ostfriesland und Radio 21 werden nicht von hier, sondern vom Sender Aurich-Haxtum der Media Broadcast ausgestrahlt. Als Antennenträger kommt am Standort Aurich-Popens ein 238 Meter hoher, abgespannter Stahlrohrmast zum Einsatz, der das sechsthöchste Bauwerk Ostfrieslands ist – nach fünf auf dem Gebiet der Gemeinde Ostrhauderfehn stehenden Antennen des Längstwellensenders DHO38 der Marine.

Geschichte

Dieser Artikel oder Abschnitt besteht hauptsächlich aus Listen, an deren Stelle besser Fließtext stehen sollte.
  • 4. Mai 1961: Der Sender Aurich-Popens geht in Betrieb. Am gleichen Tag geht das Erste Deutsche Fernsehen auf Kanal 39 auf Sendung, im Herbst 1961 wechselt der Sender auf den Kanal 53. Ausgestrahlt wird es über eine provisorische Antenne in 130 Meter Höhe.
  • 10. Juli 1962: Das Erste Deutsche Fernsehen wechselt auf die endgültige Antenne in 238 Metern Höhe.
  • 7. März 1964: Die NWDR-Rundfunkprogramme wechseln von Osterloog[1] (damals Betriebsgelände von Norddeich Radio) nach Aurich-Popens und sorgen für eine bessere UKW-Versorgung. Ausgestrahlt werden NDR 1 auf 90,05 MHz und NDR 2 auf 95,80 MHz mit je 25 kW, nach dem in Osterloog nur 3 kW zur Verfügung standen. Außerdem wird der NWDR auf der Mittelwellenfrequenz 701 kHz mit 5 kW verbreitet.
  • 1. April 1964: NDR 3 geht auf 98,15 MHz mit 25 kW auf Sendung.
  • 9. September 1966: Das 3. NDR Fernsehprogramm geht auf Kanal 43 auf Sendung.
  • 5. November 1967: NDR 2 beginnt mit der Stereo-Ausstrahlung. Die junge Technik war von Anfang an darauf ausgelegt und der Sender Aurich sendet somit in Stereo.
  • 14. März 1977: Der Mittelwellensender auf 701 kHz wird abgeschaltet.
  • 23. Dezember 1986: Aufschaltung des Deutschlandfunks auf 101,8 MHz mit 2 kW, später wird die Leistung auf 100 kW angehoben.
  • 23. Dezember 1986: Der erste niedersächsische Privatsender Radio ffn geht auf 103,1 MHz auf Sendung.
  • 21. Mai 1990: Der zweite niedersächsische Privatsender Antenne Niedersachsen geht auf 104,9 MHz auf Sendung.
  • 5. November 1991: Aufschaltung von NDR Info auf 96,4 MHz mit 10 kW.
  • 9. Mai 1995: Aufschaltung von N-Joy Radio auf 92,7 mit 1 kW.
  • 15. April 2004: Der digitale Radiodienst DAB geht mit 1 kW auf Sendung mit folgendem Angebot:
  • NDR 1 Niedersachsen (128 kbps)
  • NDR 2 Plus (128 kbps)
  • NDR Musik Plus (128 kbps)
  • NDR Info (80 kbps-Mono)
  • NDR Traffic Channel (46 kbps-Mono)
  • Deutschlandfunk (192 kbps)
  • Deutschlandradio Kultur (192 kbps)
  • NDR Data Service (16 kbps-D)
  • Data DRN NDS(32 kbps-D)
  • euroMetropolis (64 kbps-D)
  • 22. Mai 2006: Das analoge Fernsehen, Kanäle 53 (ARD), 33 (ZDF) und 43 (NDR Fernsehen), werden abgeschaltet und die digitale Ausstrahlung beginnt. Folgendes DVB-T-Bouqet wird angeboten:
  • Kanal 35 ZDF Multiplex Niedersachsen 20 kW
  • Kanal 43 NDR Multiplex Niedersachsen 50 kW
Hier werden die dritten Programme um 19:30 Uhr unterbrochen, um die vier Landesmagazine des NDR auszustrahlen:
  • Kanal 48 ARD Multiplex Niedersachsen 50 kW

Analoges Fernsehen

Bis zur Umstellung auf DVB-T wurden folgende Programme in analogem PAL gesendet:

Kanal Frequenz (MHz) Programm ERP(kW) Sendediagrammrund (ND)/ gerichtet (D) Polarisationhorizontal (H)/ vertikal (V)
33 567,25 ZDF 220 ND H
43 647,25 NDR Fernsehen (Niedersachsen) 210 ND H
53 727,25 Das Erste (NDR) 250 ND H

Einzelnachweise

  1. Großrundfunksender Osterloog, abgerufen am 3. März 2012

Literatur

  • Infobroschüre des Norddeutschen Rundfunks zum Tag der Offenen Tür am 7. Juli 2008.

53.4614027.5061736
Koordinaten:
53° 27′ 41″ N, 7° 30′ 22″ O

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Diese Seite wurde zuletzt am 1. Mai 2012 um 14:50 Uhr geändert.

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