| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 52° 59′ N, 12° 15′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Prignitz | |
| Höhe: | 61 m ü. NN | |
| Fläche: | 211,66 km² | |
| Einwohner: |
3.668 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 17 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 16866, 16928 (OT Schönebeck) | |
| Vorwahlen: | 033976, 033977 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PR | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 70 149 | |
| Gemeindegliederung: | 16 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Karpatenweg 2 16866 Gumtow | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Stefan Freimark | |
| Lage der Gemeinde Gumtow im Landkreis Prignitz | ||
Gumtow ist eine Gemeinde im Südosten des Landkreises Prignitz in Brandenburg. Das Gemeindegebiet ist identisch mit dem Amtsgebiet des von 1992 bis 2002 existierenden brandenburgischen Amtes Gumtow.
Die Gemeinde Gumtow gliedert sich laut Hauptsatzung vom 9. März 2009 in 16 Ortsteile:[2]
Bewohnte Gemeindeteile:[3] Bärensprung, Beckenthin, Breitenfeld, Brüsenhagen, Friedheim, Klein Schönhagen, Krams, Neu Schrepkow und Zarenthin
Wohnplätze:[3] Ausbau, Bahnhof Wutike, Barenthin Abbau, Barenthin Ausbau, Brüsenhagen-Berg, Heinzhof, Kolrep Ausbau, Kreuzkrug, Luisenhof, Minnashöh, Spielhagen, Steinberg, Welle-Kurier und Zarenthin Ausbau.
Die Geschichte der (Groß-)Gemeinde Gumtow geht bis in das Jahr 1992 zurück, als die Gemeinden die sich später zur neuen (Groß-)Gemeinde zusammen schlossen unter die Verwaltung des Amtes Gumtow kamen.
Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Gumtow am 31. Juli 1992 seine Zustimmung.[4] Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 10. August 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in Gumtow und bestand zunächst aus 15 Gemeinden in den damaligen Kreisen Pritzwalk und Kyritz:
In einer Änderungsmitteilung wurde auch die Gemeinde Görike dem Amt Gumtow zugeordnet.[5]. Damit hatte das Amt 16 amtsangehörige Gemeinden in seiner Verwaltung. Zum 30 Juni 2002 bildeten die 16 amtsangehörigen Gemeinden die neue Gemeinde Gumtow. Das Amt Gumtow wurde zum selben Zeitpunkt aufgelöst.[6]
Zum hauptamtlichen Bürgermeister wurde der bisherige Amtsdirektor des Amtes Gumtow Stefan Freimark für die restliche Dauer seiner Amtszeit durch die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 14. April 2003 gewählt. Die Amtszeit endete am 31. Juli 2008, danach wurde er für weitere 5 Jahre in seinem Amt als hauptamtlicher Bürgermeister bestätigt.
Bei den Kommunalwahlen vom 28. September 2008 waren 16 Sitze zu verteilen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Parteien und Gruppierungen:[7]
| Partei / Gruppierung | Sitze |
|---|---|
| Die Linke | 2 |
| B90/Grüne | 1 |
| Wählergruppe Bürger für Kunow | 1 |
| Wählergruppe Schönhagen/Vehlin | 2 |
| Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr Gumtow | 1 |
| Wählergruppe Schlöffel/Sommermeier | 1 |
| Einzelwahlvorschlag Hein | 1 |
| Einzelwahlvorschlag Abraham | 1 |
| Einzelwahlvorschlag Zimmermann | 1 |
| Wählergruppe Sportverein Demerthin | 1 |
| Wählergruppe Freie Wähler Vehlow | 2 |
| Wählergruppe Schönebeck/Kolrep | 1 |
| Einzelwahlvorschlag Burke | 1 |
In der Liste der Baudenkmale in Gumtow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
Am 14. Juni 1998 spielte Gerhard Gundermann im Ortsteil Krams sein letztes Konzert, eine Woche bevor er verstarb.
Die Stadt Kyritz, das Amt Neustadt (Dosse), die Gemeinde Wusterhausen/Dosse und die Gemeinde Gumtow haben sich in einem Kooperationsvertrag zum Kleeblatt-Verbund zusammengeschlossen.[8]
In Gumtow kreuzen sich die Bundesstraße 5 (Hamburg–Berlin), Bundesstraße 103 (Rostock–Kyritz) und Bundesstraße 107 (Pritzwalk–Chemnitz). Ferner befindet sich im Ortsteil Wutike ein Bahnhof an der Bahnstrecke Pritzwalk–Neustadt (Dosse), die alle zwei Stunden von der Linie PE73 der Prignitzer Eisenbahn GmbH bedient wird.
Im Aufbau ist im Projekt HUB 53/12° ein Logistikzentrum für den Eisenbahngüterverkehr als kommunale Initiative der Städte Güstrow, Pritzwalk und Neuruppin sowie des Kleeblatt-Verbunds mit Gumtow, Kyritz, Neustadt (Dosse) und Wusterhausen/Dosse. Eine erste Maßnahme war der Kauf der Bahnstrecke Neuruppin–Neustadt (Dosse) am 29. Dezember 2010.[9]
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