Fritz Gunter Sachs (* 14. November 1932 in Mainberg; † 7. Mai 2011 in Gstaad), früher auch Gunter Sachs von Opel genannt,[1] war ein deutsch-schweizerischer Industriellenerbe, Bobfahrer, Fotograf, Dokumentarfilmer, Kunstsammler und Astrologieforscher. Aufgrund seines extrovertierten Lebensstils wurde er besonders in den 1960er und 1970er Jahren als Prototyp des Gentleman-Playboys bekannt.
Gunter Sachs war der jüngere Sohn des deutschen Industriellen Willy Sachs, der ab 1932 Alleininhaber des Sachs-Konzerns (u. a. Fichtel & Sachs AG) war. Gunter Sachs’ Großvater väterlicherseits war Geheimrat Ernst Sachs, der Erfinder des Fahrrad-Freilaufs und Mitgründer des Unternehmens. Der Großvater mütterlicherseits, Wilhelm von Opel, war der Sohn des Opel-Gründers Adam Opel.
Noch vor Gunter Sachs' drittem Geburtstag trennten sich seine Eltern, und er wuchs, nach einiger Zeit im Waisenhaus, mit seinem älteren Bruder bei seiner Mutter, Elinor von Opel, in der Schweiz auf.[2] Er studierte in Lausanne Mathematik und Wirtschaft und absolvierte eine Feinmechaniker- und eine Banklehre sowie ein französisches Dolmetscherdiplom.[3]
Willy Sachs litt laut Gunter Sachs unter Depressionen.[4] Nach dem Suizid seines Vaters im November 1958 wurde sein älterer Bruder Ernst-Wilhelm stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sachs-Gruppe in Schweinfurt (bis 1967). Gunter Sachs trat als stellvertretender Vorsitzender in den Aufsichtsrat ein, dem er, über den Unfalltod seines Bruders (1977) hinaus, bis Mitte der 1980er Jahre angehörte.
Ebenfalls 1958 kam seine erste Ehefrau Anne-Marie Faure infolge eines Narkosefehlers ums Leben. Aus dieser Ehe stammt sein Sohn Rolf Sachs, der sich als Möbeldesigner und zuletzt als Bühnenbildner einen Namen machte. In den 1960er Jahren wurde Sachs in den Medien als Playboy populär. 1960 war die Schauspielerin Mara Lane Sachs’ private Begleiterin, 1961 das Mannequin Anka Hahn, 1962 die Wasserski-Weltmeisterin Marina Doria, gefolgt von Mannequin und Kunstmalerin Paule Rizzo[5]. Erst später wurde er als Fotograf, Kunstsammler und Dokumentarfilmer bekannt. Seit im Sommer 1962 seine Liaison mit der persischen Exkaiserin Soraya Schlagzeilen machte, verfolgten die Fotografen ihn auf Schritt und Tritt.[1] Er machte den kleinen Hafenort St. Tropez bekannt und propagierte die freie Liebe.[2] Die Ehe mit der französischen Filmschauspielerin Brigitte Bardot bestand von 1966 bis 1969. Kurz nach der Scheidung heiratete er 1969 Mirja Larsson, mit der er bis zu seinem Tod verheiratet war. Sie ist gebürtige Schwedin und war Model. Dieser Ehe entstammen seine beiden Söhne Christian Gunnar (* 1971) und Claus Alexander Halifax (* 1982).[6]
1972 verlegte Sachs seinen Wohnort nach Hamburg. In seiner „Galerie an der Milchstraße“, als deren Geschäftsführerin er die Fotografin Angelika Platen einsetzte, widmete er die erste Ausstellung Andy Warhol, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband.[7] Weil es ihm unangenehm war, dass keiner Warhols Arbeiten kaufte, kaufte er ein Drittel der Exponate heimlich selbst, um den Künstler nicht zu enttäuschen.[8]
1974 war Gunter Sachs der Fotograf des offiziellen Plakats der Photokina, der wichtigsten internationalen Messe für Fotografie, die ihn für seine Arbeiten mit einem Obelisken auszeichnete. Zahlreiche große nationale (Berlin, Hamburg, Leipzig) und internationale Ausstellungen (Rom, Zürich, Stockholm, Paris, St. Petersburg, Moskau) seiner Werke folgten.
1995 gründete Sachs das Institut zur empirischen und mathematischen Untersuchung des möglichen Wahrheitsgehaltes der Astrologie in Bezug auf das Verhalten von Menschen und deren Anlagen (IMWA) und veröffentlichte den Bestseller Die Akte Astrologie.
Weniger bekannt wurde sein Engagement für die medizinische Grundlagenforschung, seine Unterstützung des Salk Institute in San Diego sowie seine Mitgliedschaft im International Council und im Kuratorium des Max-Planck-Instituts. Einen Großteil der Erlöse seiner Aktivitäten spendete er der Mirja-Sachs-Stiftung für Kinder in Not.
Seit 1976 besaß Sachs die schweizerische Staatsbürgerschaft, heimatberechtigt in Surcuolm,[9] dem späteren Mundaun, Kanton Graubünden.[10] Er lebte an verschiedenen Orten in der Schweiz, Frankreich, den USA, England, Kärnten, Tirol und Oberbayern.
Am 7. Mai 2011 erschoss sich Gunter Sachs im Alter von 78 Jahren in seinem Haus in Gstaad in der Schweiz.[11][12] Er soll unter Depressionen gelitten haben. In seinem Abschiedsbrief begründete er seinen Freitod mit dem Hinweis auf seine beginnende Erkrankung an Alzheimer[13]: „In den letzten Monaten habe ich durch die Lektüre einschlägiger Publikationen erkannt, an der ausweglosen Krankheit A. zu erkranken. [...] Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben, wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten.“
Die Trauerzeremonie für Gunter Sachs wurde am 13. Mai 2011 im engsten Kreis der Familie und Freunde, darunter seine engste Vertraute[14] „Fürstin“ Marianne Sayn-Wittgenstein-Sayn,[15] begangen. Sie fand in der evangelischen Mauritiuskirche in Saanen statt, wo ein Familiengrab entstehen soll.[16] Der vor der Kirche stehende Sarg mit dem Leichnam wurde nach der Zeremonie zu einem Krematorium gebracht und eingeäschert.[17]
Als eigenständiger Unternehmer im Einzelhandel machte Sachs ab Mitte der 1960er Jahre auf sich aufmerksam. Er baute eine internationale Kette von Modeboutiquen (Micmac) auf, die bei ihrem Verkauf im Jahr 1981 an eine japanische Gruppe über 400 eigene Verkaufsstellen verfügte. 1974 gründete Gunter Sachs in St. Moritz den Dracula-Club.[18]
Ab 1976 veräußerten die beiden Brüder den Sachs-Konzern in mehreren Aktienpaketen. 1987 übernahm die Mannesmann AG die Aktienmehrheit am Unternehmen. Seit 2001 gehört es zu 100 % zur ZF Friedrichshafen AG. Das Vermögen von Sachs belief sich laut Manager Magazin auf geschätzte 500 Millionen Euro.[19]
1959 gewann Gunter Sachs als Mitglied des St. Moritz Bobsleigh Club den Junioren-Europameistertitel im Zweierbob. Zehn Jahre später übernahm Sachs das Präsidentenamt des St. Moritz Bobsleigh Club, dem er bis zu seinem Tod vorstand. Im Februar 2009 wurde er für sein 40-jähriges Dienstjubiläum geehrt. Zu seinen Ehren wurde der Platz oberhalb der Bobbahn in Plazza Gunter Sachs umbenannt.[20]
Seine Sammlung zeitgenössischer Kunst baute Sachs schon in jungen Jahren auf, begünstigt durch persönliche Kontakte zu Malern und Bildhauern wie Jean Fautrier, Andy Warhol, César, Arman, Yves Klein, René Magritte, Salvador Dalí, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann und Allen Jones. Viele dieser Künstler waren 1969 an der Gestaltung der legendären Pop-Art-Wohnung im Turm des Palace-Hotels in St. Moritz beteiligt, die in der Kunstwelt nachhaltig Beachtung fand. Von 1967 bis 1975 war Gunter Sachs gemeinsam mit Konstantin von Bayern Präsident des von ihm mitgegründeten Vereins Modern Art Museum München (MAM), der sich für den Bau eines umfassenden Museums für zeitgenössische Kunst in München einsetzte und in der Villa Stuck zahlreiche Ausstellungen zeigte. Jeden Monat stellte das MAM einen neuen Künstler aus oder auch mehrere derselben Schule vor. Victor Vasarely, Georg Baselitz, Heinz Edelmann, Christo, Cy Twombly, Alexander Calder, Heinz Mack, Jean Tinguely, Roy Lichtenstein, Gotthard Graubner oder Hermann Gloeckler fanden so ihren Weg in die Räume des Museums. Von 1972 bis 1975 unterhielt Sachs eine Kunstgalerie in Hamburg-Pöseldorf. Diese war mit einer Andy-Warhol-Ausstellung eröffnet worden. Sie wurde von der Fotografin Angelika Platen geleitet.
Bei einer Versteigerung im Mai 2012 erzielten einige Werke der Sammlung unerwartet hohe Preise, zum Beispiel ein Selbstportrait von Andy Warhol 5,4 Millionen Pfund statt geschätzter 2 Millionen Pfund.[21]
Mit dem Filmen beschäftigte sich Gunter Sachs schon Ende der 1950er. Damals kümmerte er sich zwei Jahre um eine sehr kranke Freundin, die nach der Diagnose amerikanischer Ärzte als unheilbar galt: „Eine furchtbare Zeit. Um zwischendurch auf andere Gedanken zu kommen, habe ich auf den Rat eines Freundes zur Filmkamera gegriffen. Ich wollte einen Dokumentarfilm drehen – über das kleine Fischerdorf am Genfer See, in dem wir damals lebten. So war ich nie zu weit vom Haus entfernt.“ Zwei Wochen hatte sich Sachs von dem Kameramann Kurt Hasse das Nötige zeigen lassen, dann hatte er gleich alles selbst gemacht – Drehbuch, Regie, Kamera, Ton, Kommentar.[22]
Von 1963 bis 1968 drehte Gunter Sachs fünf Kurzfilme, die jeweils das Prädikat „wertvoll“ erhielten und auf verschiedenen Festivals ausgezeichnet wurden. 1964 gewann er den 1. Preis am Festival von San Sebastian für Pazifische Impressionen, 1965 folgte der 1. Preis beim Festival von Hyères für Die Giraffen von St. Tropez.
1969 erschien sein in Liechtenstein gedrehter Dokumentar- bzw. Sportfilm „Happening in White“ über den Ski-Sport. Seine Darsteller waren vor allem frühe Vertreter des Freistil Skifahrens (bzw. Trick-Ski und Ski-Akrobatik; Tom Leroy, Hermann Göllner, Roger Staub, Art Furrer - notiert als Arthur Furrer; teilweise auch in weiteren Disziplinen bekannt) und weitere damalige Wintersport-Stars (Ludwig „Luggi“ Leitner - Alpine Kombination, Nino Bibbia - Skeleton u.a., Sonja Pfersdorf und Günther Matzdorf - Paar im Eiskunstlauf). Die Musik dazu gestaltetet Peter Thomas.[23] Dafür erhielt Sachs 1972 den 1. Preis des Internationalen Olympischen Komitees in Cortina d’Ampezzo. Dieser Film mit 10 min Länge zeigt das von ihm als Neuheit eingesetzte Stilmittel der Superzeitlupe. Dies Stilmittel etablierte sich später neben den dynamischen Sportarten vor allem bei Western- und Actionfilmen.[24] Das Filmlexikon zweitausendeins beschreibt den Inhalt und kritisiert wie folgt:
Seit 1972 arbeitete Sachs professionell als Fotograf, 1973 sorgte er für Aufsehen mit der ersten Aktaufnahme in der französischen Vogue. Internationale Anerkennung erlangte er 1974 mit einer Sonderschau auf der Fachmesse Photokina, für die er auch das offizielle Ausstellungsplakat gestaltete. 1976 wurde er mit dem Leica-Preis ausgezeichnet. An den 'Deutschen Fototagen' und der Photokina erhielt er 1994 für Die Farbe Weiss und 1995 für Die Farbe Rot erste Preise.
Der Schwerpunkt seiner Fotografie sind surreale Akt- und Landschaftsaufnahmen, die in mittlerweile sieben Bildbänden veröffentlicht wurden. Früh beschäftigte Gunter Sachs sich auch mit digitaler Fotografie und zeigte bereits 1995 dieses Novum in mehreren Ausstellungen. Die Erlöse aus dem Verkauf seiner Fotos und Bildbände fließen in die Mirja-Sachs-Stiftung, die Kindern in Not hilft.
Im Auftrag von SWR3 gestaltete Gunter Sachs 2009 das offizielle Plakat des New Pop Festivals in Baden-Baden.[26] Damit stand er in einer Reihe mit James Rizzi, Thitz oder Udo Lindenberg, die in den vergangenen Jahren Motive entworfen hatten. Es war die erste Zusammenarbeit des Radiosenders mit dem Fotokünstler.
Sachs’ Werke wurden in über 40 internationalen Ausstellungen gezeigt. 2003 würdigte das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe den Fotografen, Kunstsammler und Dokumentarfilmer Sachs mit einer Retrospektive, 2005 zeigte das Staatliche Russische Museum in St. Petersburg eine Ausstellung mit rund 100 Aufnahmen des Künstlers aus den letzten drei Jahrzehnten. Die Ausstellung machte 2007 auch in der Staatlichen Kunstgalerie Kaliningrad Station.
Von 1. März bis 22. Juni 2008 präsentierte das Museum der bildenden Künste Leipzig unter dem Titel Gunter Sachs – Die Kunst ist weiblich … eine umfassende Ausstellung über das Leben und Werk von Gunter Sachs. Neben zahlreichen fotografischen Arbeiten waren Teile seiner privaten Kunstsammlung (Pop Art, Nouveau Réalisme, Informel, Surrealismus) zu sehen sowie seine Dokumentarfilme und persönliche Erinnerungsstücke aus seinem Leben, wie seine Motorräder und Bobschlitten. Aufgrund des großen Publiumserfolges wurde die Ausstellung bis zum 5. Oktober 2008 verlängert. Insgesamt kamen 68.300 Besucher,[27] was die Retrospektive zur erfolgreichsten Ausstellung in der 150-jährigen Geschichte des Museums machte.[28]
Unter dem Titel Photograph und Kunstsammler zeigte das Tsaritsyno-Museum in Moskau vom 24. März bis 7. Juni 2009 eine Ausstellung von Gunter Sachs.[29] Unter den 200 Fotografien waren zahlreiche neue Arbeiten, ebenfalls zu sehen war eine Auswahl der Dokumentarfilme von Sachs sowie 50 Werke aus seiner privaten Kunstsammlung.[30]
Parallel zum New Pop Festival, an dem sich Sachs mit Plakatkunst beteiligt hatte, zeigte das Museum Frieder Burda ebenfalls in Baden-Baden vom 14. September bis 8. November 2009 eine Ausstellung mit Sachs-Photographien.[31][32]
Gemeinsam mit einem Team von Mathematikern und Statistikern überprüfte Sachs 1994 die Aussagen der Sonnenzeichen-Astrologie, die von R. H. Naylor 1930 eingeführt wurde. Zwar gab es bereits zuvor Untersuchungen wie die des Mars-Effektes von Michel Gauquelin, das Neuartige an Sachs’ Forschung waren jedoch die großen Datenmengen, die er als Grundlage zur Auswertung nutzen konnte.
Er gründete 1995 das Institut zur empirischen und mathematischen Untersuchung des möglichen Wahrheitsgehaltes der Astrologie in Bezug auf das Verhalten von Menschen und deren Anlagen (IMWA).
In statistischen Untersuchungen mit über 20 Millionen schweizerischen, englischen, deutschen und französischen Daten, die 1997 in dem Band Die Akte Astrologie veröffentlicht wurden, konnten dem Buch zufolge signifikante Zusammenhänge zwischen den sogenannten Sonnenzeichen und verschiedenen Verhaltensweisen festgestellt werden, etwa bei Eheschließung, Berufswahl, Verkehrsverhalten oder Neigung zum Suizid. Das Buch enthält weiterhin einen Anhang mit den Ergebnissen einer von Sachs beim Institut für Demoskopie Allensbach in Auftrag gegebenen Studie zum Thema Tierkreiszeichen mit einem Vorwort von Elisabeth Noelle-Neumann. Das Buch stand 21 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in England für den Astrological Research Award nominiert. 1998 erschien das Buch in englischer, im Jahr 2000 in französischer Sprache.
1973 kritisierten Günter Wallraff und Bernt Engelmann Sachs in ihrem Buch Ihr da oben - wir da unten im Kapitel „...gammelt für Deutschland: Gunter Sachs“.
Der Statistiker Herbert Basler‚ 1998 akademischer Direktor am Institut für Angewandte Mathematik und Statistik der Universität Würzburg, übte Kritik an Sachs’ astrologischer Untersuchung.[33] Basler würdigte allerdings, dass Sachs das Verdienst zukommt, „in einer breiten Öffentlichkeit die Einsicht verbreitet zu haben, dass astrologische Hypothesen, ebenso wie andere wissenschaftliche Aussagen, empirisch überprüfbar sind – mit den Methoden der Mathematischen Statistik als Hilfsmittel.“
Ebenfalls im Jahr 1998 hatten Jürgen Chlumsky und Manfred Ehling vom Statistischen Bundesamt in einer privaten im Auftrag von Sachs erstellten Expertise ihm eine saubere Methodik sowie eine korrekte Interpretation seiner Ergebnisse bescheinigt („Nach den Analysen von Gunter Sachs ist anzunehmen, dass mit den Sternzeichen zusammenhängende Merkmale einen Einfluss auf den Menschen ausüben, der nicht nur durch den Zufall erklärbar ist.“).[34]
Eine Analyse von Sachs’ Daten aus dem Jahre 2003 kommt zu dem Ergebnis, dass seine Analysen und Ergebnisse fehlerhaft seien und daher als wissenschaftliches Material keinen Nutzen besäßen (“Its analyses and results are not useable as scientific material.”).[35]
Der Astrologe Peter Niehenke bezeichnete Sachs’ Arbeit wegen der seiner Meinung nach aus den statistischen Ergebnissen gezogenen unzulässigen Schlussfolgerungen als „statistisch interessant, aber astrologisch irrelevant.“[36]
Eine im März 2011 veröffentlichte Stellungnahme der Statistiker Katharina Schüller und Walter Krämer kommt zu dem Schluss, dass die handwerklich-methodischen Fehler, die Basler den Auswertungen von Gunter Sachs nachsagt, nicht vorhanden seien.[37]
Zeit Online schrieb: „Sachs hat die Medien und damit die Öffentlichkeit vor allem in Deutschland immer wieder fasziniert. Er selbst wusste, dass er zu den «aussterbenden Playboys» gehört. Er sagte dazu einmal, er habe beim Werben um weibliche Sympathien bewusst auf Statussymbole verzichtet. «Mit Sportwagen und teuren Anzügen kann man zwar auf sich aufmerksam machen, nachhaltig beeindrucken kann man Frauen damit aber nicht.»“ Dabei wusste Sachs auch „immer eine ernsthaftere Seite entgegenzusetzen“.[38]
Welt Online veröffentlichte einen Nachruf von Inga Griese.[39]Das Erste sendete einen Nachruf in ttt – titel, thesen, temperamente.[8]
Sport:
Film und Kunst:
Allgemeine Ehrungen:
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