| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 50° 2′ N, 10° 30′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Haßberge | |
| Höhe: | 225 m ü. NN | |
| Fläche: | 52,77 km² | |
| Einwohner: |
13.349 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 253 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97437 | |
| Vorwahl: | 09521 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HAS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 74 147 | |
| Stadtgliederung: | 10 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 5 97437 Haßfurt | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rudi Eck (parteilos) | |
| Lage der Stadt Haßfurt im Landkreis Haßberge | ||
Haßfurt ist die Kreisstadt des Landkreises Haßberge im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken.
Haßfurt wird vom Main durchflossen (Flusskilometer 355) und liegt am Westrand des Naturparks Haßberge. Vier Kilometer östlich der Stadt liegt die Hohe Wann, ein 387 Meter hoher Berg mit einem Naturschutzgebiet. Die Stadt wird in Wohn- oder Stadtgebiet, Neubaugebiet und Industriegebiet eingeteilt. Die nächsten Ortschaften sind Wülflingen (3 km westlich), Sylbach (2 km nördlich) und Augsfeld (3 km südöstlich).
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Riedbach, Königsberg in Bayern, Zeil am Main, Knetzgau, Wonfurt, Theres und Schonungen.
Die politische Gemeinde Haßfurt hat zehn amtlich benannte Ortsteile (Einwohnerzahlen in Klammern, Stand: 1. Juli 2008, für Mariaburghausen: 1. Januar 2008):[2]
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Der Ort wurde 1230 erstmals schriftlich erwähnt. Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Stadtgemeinde.
Mindestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts waren jüdische Familien im Ort ansässig, die 1888 eine Synagoge errichteten. Dieses im Jahr 1907 baulich erweiterte Gotteshaus wurde beim Novemberpogrom 1938 durch SA-Männer verwüstet. Die letzten verbliebenen Juden wurden 1942 in die Vernichtungslager deportiert. An dem heute als Geschäftshaus genutzten Gebäude erinnert eine Gedenktafel an dieses Geschehen.[3]
Der Stadtrat von Haßfurt hat 25 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters. Nach der Kommunalwahl vom 2. März 2008 ergab sich folgende Sitzverteilung:
| CSU | SPD | Grüne / Liste f. Aktiven Umweltschutz | Wählergemeinschaft | FDP / Freie Bürger | Junge Liste | Gesamt | |
| 2002 | 13 | 5 | 2 | 3 | 1 | 1 | 25 Sitze |
| 2008 | 10 | 6 | 2 | 4 | 2 | 1 | 25 Sitze |
Beschreibung: In Silber und Rot gevierten Schild ein aufgerichteter goldener Hase.
Symbolik: Der Hase im Wappen führt zum redenden Wappen.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Haßfurt zählen die Stadtpfarrkirche St. Kilian von 1390 mit Werken von Tilman Riemenschneider, der Oberer Turm oder Bamberger Tor sowie Unterer Turm oder Würzburger Tor (um 1230), die Ritterkapelle St. Maria von 1431 mit 238 heraldischen Schilden, die Heiliggeist-Spitalkapelle von 1430, das Alte Rathaus am Marktplatz von 1514, das Neue Amtshaus (Neues Rathaus) um 1700, die Fürstbischöfliche Zehntscheuer aus dem Ende des 15. Jahrhunderts (jetzt Stadthalle) und das Kloster Kreuztal Marburghausen im Weiler Mariaburghausen.
Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählt das im Juli stattfindende Haßfurter Meefest am Festplatz Gries mit Stadtlauf und das im Oktober stattfindende Haßfurter Straßenfest mit buntem Programm auf der Hauptstraße.
In Haßfurt befindet sich ein Freizeit- und Erlebnisbad mit Eissportstadion. Außerdem sind in der Stadt der Turnverein Haßfurt, der Fußballverein 1. FC Haßfurt, der Turnverein TV Haßfurt und der Eissportclub ESC Haßfurt ansässig.
In der vom gleichnamigen Verein veranstalteten Konzertreihe Kirchenmusik in den Hassbergen sind mehrere Chöre aktiv: die Kantorei Hassberge, der Musicalchor Junge Stimmen und der Gospelchor Hassberge. Außerdem finden Konzerte und Auftritte in der Stadt Haßfurt, in vielen Orten des Landkreises Haßberge, des Dekanates Rügheim und darüber hinaus statt. Das Repertoire reicht von Kindermusical, über Gospelkonzerte, Kammermusik, musikalische Gestaltung von Gottesdiensten hin zu großen Chorkonzerten und Oratorien. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Dekanatskantor Matthias Göttemann.[4]
Acker-, Garten- und Obstbau; Kleinindustrie, u. a. Korbflechten.
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