Der Hafen von Lüttich (fr: Port Autonome de Liège, PAL) ist ein Binnenhafen der Region Lüttich auf der Maas und dem Albertkanal.
Der Hafen wurde 1937 gegründet und wird von öffentlicher Hand verwaltet. Die Verwaltung umfängt 29 Häfen auf ungefähr 358 ha Gelände und 24 km Kais zwischen Lanaye und Statte, das heißt auf einer Distanz von ungefähr 50 km entlang der Maas und des Albertkanals. In der Provinz Lüttich sind zwölf Gemeinden vom Hafen von Lüttich betroffen.
Im Jahre 2005 wurden 14,2 Millionen Tonnen auf dem Flussweg dorthin transportiert. Zusammen mit dem Eisenbahn- und LKW-Umschlag verzeichnete der Hafen im Jahre 2005 einen Gesamtumschlag von 20,1 Millionen Tonnen. Der Hafen von Lüttich ist einer der drei größten europäische Binnenhäfen in Tonnen hinter dem Duisburger Binnenhafen und dem Hafen von Paris. Die direkte Verbindung mit Antwerpen durch den Albertkanal erlaubt ihm Güterverkehr im Herzen der großen Industrieregion von Europa, in das Maasbecken, aber auch ins Rheinland und nach Luxemburg.
Neben dem von öffentlicher Hand verwalteten Hafen von Lüttich gibt es einige private Häfen im Lütticher Hafenkomplex. Die privaten Häfen schlugen 2005 6,2 Millionen Tonnen um. Im Lütticher Hafenkomplex wurden somit 2005 14,2 Millionen Tonnen wasserseitig, auf einem Total von 20,1 Millionen Tonnen umgeschlagen. In 2010 15,8 Tonnen wasserseitig, auf einem Total von 21,2 Tonnen.[1]
Der Hafen von Lüttich liegt im Herzen des dichtesten schiffbaren Netzes der Welt, dem großen Rhein-Maas-Schelde-Mosel Becken (20.000 km). Er hat drei Zugänge zum Meer:
50.665.636
Koordinaten: 50° 39′ 36″ N, 5° 38′ 10″ O
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