Die Hannover Messe (HM) ist die größte Industriemesse der Welt und findet jedes Frühjahr in Hannover (Niedersachsen) auf dem Messegelände Hannover, dem größten Messegelände der Welt, statt.
In Deutschland, weltweit bedeutendstes Messeland mit 141 Messen, machen inländische Überkapazitäten und wachsende ausländische Konkurrenz erhebliche Sorgen. Als Vorreitermodell kooperiert die Hannover Messe mit denen in Stuttgart (für gemeinsame Messen in Deutschland) und in Mailand (wegen aufstrebenden Messemärkten in Brasilien, Russland, Indien und China).
Trotz Abspaltungen, wie beispielsweise die Light+Building (Frankfurt) und die drupa (Düsseldorf), ist die Hannover Messe nach wie vor die größte Investitionsgütermesse der Welt.
Die Hannover Messe besteht aus unterschiedlichen internationalen Leitmessen, die die gesamte industrielle Wertschöpfungskette widerspiegeln. Einzelne Leitmessen sind im Zweijahres-Rhythmus auf der Messe vertreten, sodass sich das Bild der Hannover Messe stets wandelt. Die Kernthemen der Hannover Messe sind:
Das Partnerland der Hannover Messe 2012 ist China, 2011 war es Frankreich; 2010: Italien).
Auf Initiative des niedersächsischen Wirtschaftsministers Alfred Kubel und Gustav Bratke, Oberstadtdirektor von Hannover, wurde 1947 die Deutsche Messe- und Ausstellungs-A. G. Hannover-Laatzen gegründet, welche in Konkurrenz zur Leipziger Messe die erste „Exportmesse 1947 Hannover“ ausrichtete. Auf diese Weise legte man den Grundstein für die internationale Etablierung des Messeplatzes Hannover und den Erfolg der seitdem stattfindenden Hannover Messe.
Seit 1950 gab es auf der Hannover Messe einen Bereich „Büroindustrie“. Dieser bekam 1970 eine eigene Halle,[1] die durch den Architekten Ernst Friedrich Brockmann 1969/70 errichtete[2] Halle 1 CeBIT (für: Centrum für Büro- und Informationstechnik). Dieses Segment wuchs in den folgenden Jahren so stark, dass die CeBIT seit 1986 jährlich als eigenständige Messe einen Monat vor der Hannover Messe Industrie stattfindet.
Das Motiv der Hannover Messe, ein stark stilisierter Hermeskopf, blieb seit der ersten Exportmesse 1947 fast unverändert. Es ziert auch den dort seit 2004 verliehenen Innovationspreis Hermes Award.
Vom vom 4. bis 8. April 2011 stellten 6.333 Unternehmen aus 67 Ländern ihre Produkte und Anwendungen auf mehr als 200.000 Quadratmetern Netto-Ausstellungsfläche aus. An den fünf Messetagen kamen 243.670 Besucher (davon 50.247 aus dem Ausland) auf das Messegelände.
Im Jahr 2011 waren folgende dreizehn Messen Teil der Hannover Messe:
Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2011 waren Industrieautomation, Energietechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Frankreich war das Partnerland der Hannover Messe 2011.
Zum Gesamtkonzept der Hannover Messe gehören Sonderveranstaltungen wie Metropolitan Solutions, TectoYou, Global Business & Markets, Energieeffizienz in industriellen Prozessen, Job & Career Market, Mobile Roboter und Autonome Systeme sowie die Solutions Area Leichtbau. Darüber hinaus ergänzen der Fachkongress WoMenPower und der Hermes Award das Rahmenprogramm der Hannover Messe.
2012 findet die Hannover Messe vom 23. bis zum 27. April statt, sie vereint acht Leitmessen an einem Ort:
Im Rahmen der Hannover Messe findet in diesem Jahr am 24. April auch der 9. Niedersächsische Außenwirtschaftstag mit dem Schwerpunktthema ASEAN statt. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des 3. Niedersächsischen Außenwirtschaftspreises durch Wirtschaftsminister Jörg Bode. Ausrichter ist NGlobal, die niedersächsische Landesgesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung.
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Koordinaten: 52° 19′ 37″ N, 9° 48′ 33″ O
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