Montag, 28. Mai 2012

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Hans Fallada

Fallada-Porträtkarikatur von e.o.plauen

Der deutsche Schriftsteller Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin) – Pseudonym Hans Fallada − gehört zu den bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts. In der Literatur sind seine Werke zum überwiegenden Teil der Richtung Neue Sachlichkeit zuzurechnen.

Leben und Werk

Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen wurde 1893 in Greifswald in gutbürgerlichen Verhältnissen geboren. 1899 zog die Familie nach Berlin und 1909 nach Leipzig – sein Vater war dort zum Richter am Reichsgericht berufen worden. Rudolf besuchte in Leipzig bis 1911 das Königin-Carola-Gymnasium.[1] Er litt unter dem Verhältnis zum Vater, der auch für seinen Sohn eine Juristenlaufbahn vorgesehen hatte und ihm nicht die nötige Anerkennung zollte. Wie schon in Berlin galt er in der Schule als Außenseiter und zog sich immer mehr in sich selbst zurück. Auch während einer kurzzeitigen Mitgliedschaft in der Wandervogelbewegung konnte er keinen besseren Kontakt zu Gleichaltrigen herstellen.

Weil er in Leipzig einem ihm nur sehr flüchtig bekannten Mädchen nachstellte − er hatte dem Mädchen auch Liebesbriefe geschrieben – schickten ihn seine Eltern nach Rudolstadt auf das Fürstliche Gymnasium. Mit seinem Freund Hanns Dietrich von Necker beschloss er am 17. Oktober 1911, einen als Pistolenduell getarnten Doppelsuizid zu begehen. Bei dem Duell starb sein Freund, während Ditzen schwer verletzt überlebte. Er wurde wegen Totschlags angeklagt und in die psychiatrische Klinik Tannenfeld eingewiesen.[2] Wegen Schuldunfähigkeit wurde die Anklage fallengelassen. Ditzen verließ das Gymnasium ohne Abschluss.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete er sich als Kriegsfreiwilliger, wurde jedoch als dauernd untauglich abgewiesen. Die Zeit von 1917 bis 1919 verbrachte er aufgrund seiner Alkohol- und Morphinsucht hauptsächlich in Entzugsanstalten und Privatsanatorien, vornehmlich in Posterstein (Thüringen). In diese Zeit fallen auch erste schriftstellerische Versuche. Zwei damals im Rowohlt Verlag veröffentlichte Romane erreichten kein größeres Publikum und waren für den Verleger Ernst Rowohlt ein wirtschaftlicher Misserfolg. Auch ein Übersetzungsprojekt mit Werken Romain Rollands blieb erfolglos. Da Rudolf Ditzen in Posterstein auch eine landwirtschaftliche Lehre absolviert hatte, konnte er sich danach mit Gelegenheitstätigkeiten, vor allem als Gutsverwalter, aber auch als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter der Landwirtschaftskammer Stettin und später als Angestellter einer Kartoffelanbaugesellschaft in Berlin finanziell über Wasser halten.

Später wurde Ditzen zweimal zu Haftstrafen verurteilt, weil er zur Finanzierung seiner Drogen- und Alkoholsucht Betrugs- und Unterschlagungsdelikte begangen hatte. Nach seiner zweiten Haftentlassung (1928) lernte er in Hamburg-Eilbek Anna Issel, von ihm Suse genannt, kennen – Vorbild für seine Romanfigur „Lämmchen“ . Sie heirateten am 5. April 1929 in Hamburg. Rudolf und Anna Ditzen hatten vier Kinder, von denen eines gleich nach der Geburt und ein zweites noch in Jugendjahren starb. Nach der Heirat lebte das Paar zunächst getrennt. Sie wohnte bei ihrer Mutter in Hamburg , er in Neumünster. Angestellt im örtlichen Fremdenverkehrsverband, arbeitete Ditzen dort gleichzeitig als Anzeigenwerber und Reporter für eine Lokalzeitung. Vorübergehend trat er den Guttemplern bei.

Anfang der 1930er Jahre begann für Rudolf Ditzen alias – Hans Fallada – der schriftstellerische Erfolg. Nachdem sein Roman Bauern, Bonzen und Bomben über Kleinstadtpolitik und Landvolkbewegung Beachtung gefunden hatte, zogen Ditzens auf Anraten des Verlegers Ernst Rowohlt in die Nähe von Berlin. Sie lebten dort in Neuenhagen und später in Berkenbrück (Landkreis Lebus). Rowohlt hatte Rudolf Ditzen eine Halbtagsbeschäftigung in seinem Verlag verschafft, damit dieser sich ohne größere materielle Sorgen seiner schriftstellerischen Arbeit widmen konnte. So entstand der Roman Kleiner Mann – was nun?, der zum Bestseller wurde und Ditzen den Durchbruch als Schriftsteller und internationale Anerkennung brachte. Seinen Künstlernamen wählte Hans Fallada aus Grimms Märchen in Anlehnung an den Namen des glücklosen Protagonisten in Hans im Glück und den des Pferdes Falada in Die Gänsemagd. Der abgeschlagene Kopf des Pferdes verkündet die Wahrheit bis die betrogene Prinzessin zu ihrem Recht kommt.

Im März 1933 wurde Rudolf Ditzen von seinen Mietern, ehemals Eigentümer seines Hauses, bei der örtlichen SA von Berkenbrück denunziert. Die Mieter hatten ein Gespräch Ditzens mit Ernst von Salomon belauscht, das angeblich staatsfeindlichen Inhalt hatte. Ditzen wurde kurzzeitig in Haft genommen, gab daraufhin das Haus in Berkenbrück auf und kaufte noch 1933 im nahe der mecklenburgischen Kleinstadt Feldberg gelegenen Dorf Carwitz ein Anwesen. Dort schrieb Hans Fallada weitere Romane, darunter auch den sozialkritischen Roman Wer einmal aus dem Blechnapf frißt, in dem er seine Erfahrungen im Gefängnis von Neumünster verarbeitete. Das Buch konnte unter der nationalsozialistischen Herrschaft erscheinen, weil es sich gegen die Behandlung der Gefangenen in der Weimarer Republik – der von den Nationalsozialisten sogenannten „Systemzeit“ – richtete.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Hans Falladas bisherige Werke immer ablehnender beurteilt. Seinem Antrag auf Mitgliedschaft in der Reichsschrifttumskammer wurde nicht stattgegeben, jedoch wurde diese auch nicht abgelehnt. Eine endgültige Ablehnung hätte zu einem Publikationsverbot geführt und die Vernichtung seiner schriftstellerische Existenz bedeutet. Um eine endgültige Ablehnung zu verhindern, wandte er sich politisch unverfänglicher Unterhaltungsliteratur zu.

Gedenktafel am Haus Rudolf-Ditzen-Weg 19, in Berlin-Niederschönhausen

Nach dem Scheitern der Ehe Ditzens wurde diese am 5. Juli 1944 geschieden. Im Streit mit seiner geschiedenen Frau schoss er am 24. August 1944 unter Drogeneinfluss mit einer kleinen Pistole (Terzerol) in einen Tisch. Daraufhin wurde er wegen versuchten Totschlags angeklagt und am 4. September 1944 in den Maßregelvollzug −  im 2. Obergeschoss der „Abteilung Heil-und Pflegeanstalt“ (Hafthaus I) der Landesanstalt Neustrelitz-Strelitz − zur Beobachtung eingewiesen. Er schrieb hier das „Trinkermanuskript“ – eine Reihe von Kurzgeschichten, den Roman Der Trinker und einen Erfahrungsbericht über den NS-Staat. Am 13. Dezember 1944 wurde er wieder entlassen und heiratete im Februar 1945 die fast 30 Jahre jüngere Ursula Losch. Diese hatte ebenso wie er mit Drogenproblemen zu kämpfen. Sein Roman „Der Trinker“ erschien später postum.[3][4][5][6][7][8]

1945 übte Ditzen für eine kurze Zeit in Feldberg das Amt des Bürgermeisters aus. Er übersiedelte dann mit seiner Frau nach Berlin und arbeitete dort auf Wunsch Johannes R. Bechers für die Tägliche Rundschau. Die Unterstützung Bechers bewirkte auch, dass Fallada zusammen mit den Machthabern der SED und den mit ihr sympathisierenden Prominenten – wie Becher selbst – im bevorzugten und von der Außenwelt abgeschotteten Quartier Majakowskiring („das Städtchen“) wohnen durfte. Die hier erlebte Abschottung ist in Falladas Roman Der Alpdruck eingegangen.[9]

1946 wurde Ditzen aufgrund seines Alkoholismus und Morphinismus in die Nervenklinik der Berliner Charité eingewiesen.[10] Innerhalb eines Monats schrieb er dort in schlechtem körperlichen Zustand den Roman Jeder stirbt für sich allein. Drei Monate nach Abschluss des Manuskripts starb er an Herzversagen (nicht, wie oft behauptet, an einer Überdosis Rauschgift). Das Buch schildert den authentischen Fall des Ehepaars Otto und Elise Hampel, das Postkarten-Flugblätter gegen Hitler ausgelegt hatte und denunziert worden war.[11] 1947 erschien der Roman als gekürzte und redaktionell bearbeitete Version, ab 2009 in einer Reihe von Übersetzungen.[8] Die englische Ausgabe in der Übersetzung von Michael Hofmann wurde zu einem großen Verkaufserfolg.[12]. 2011 erfolgte daher eine ungekürzte deutsche Neuausgabe.[13]

Bis 1981 war Ditzen auf einem Pankower Friedhof in einem Ehrengrab beigesetzt. Auf Betreiben von Anna Ditzen erfolgte später die Umbettung nach Carwitz.

Ehrungen

Hans-Fallada-Museum in Carwitz
  • Hans-Fallada-Preis: Zu Ehren von Hans Fallada stiftete die Stadt Neumünster 1981 diesen Preis.
  • Hans-Fallada-Archiv: Das Hans-Fallada-Archiv in Carwitz, verbunden mit einem Museum, wird vom Literaturzentrum Neubrandenburg e. V.[14] verwaltet. Das Archiv umfasst Dokumente von und über Hans Fallada (Manuskripte, Briefwechsel, Signaturen, Filme und Fernsehsendungen, wissenschaftliche Arbeiten, Ausstellungsstücke). Das Literaturzentrum wird gemeinsam von der Stadt Neubrandenburg und dem Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Das weitgehend originalgetreu eingerichtete Haus zieht pro Jahr rund 12.000 Besucher an.[15]
  • In Feldberg, Neuenhagen bei Berlin, Berlin-Neukölln und Weißwasser sind Schulen nach Hans Fallada benannt.

Werke

  • Der junge Goedeschal, 1920
  • Anton und Gerda, 1923
  • Bauern, Bonzen und Bomben, 1931
  • Kleiner Mann – was nun?, 1932
  • Wer einmal aus dem Blechnapf frißt, 1934
  • Wir hatten mal ein Kind, 1934
  • Märchen vom Stadtschreiber, der aufs Land flog, 1935
  • Altes Herz geht auf die Reise, 1936
  • Hoppelpoppel – wo bist du?, Kindergeschichten, 1936
  • Wolf unter Wölfen, 1937
  • Geschichten aus der Murkelei, Märchen, 1938
  • Der eiserne Gustav, 1938
  • Süßmilch spricht, 1938
  • Kleiner Mann, Großer Mann – alles vertauscht oder Max Schreyvogels Last und Lust des Geldes, 1939
  • Süßmilch spricht. Ein Abenteuer von Murr und Maxe, Erzählung, 1939
  • Der ungeliebte Mann, 1940
  • Die Stunde, eh' du schlafen gehst, 1941
  • Das Abenteuer des Werner Quabs, Erzählung, 1941
  • Damals bei uns daheim, Erinnerungen, 1942
  • Heute bei uns zu Haus, Erinnerungen, 1943
  • Fridolin, der freche Dachs, 1944
  • Jeder stirbt für sich allein, gekürzte und geänderte Ausgabe 1947
  • Der Alpdruck, 1947
  • Zwei zarte Lämmchen weiß wie Schnee, Berlin 1948
  • Der Trinker, 1950 (Manuskript 1944)
  • Ein Mann will nach oben, 1953
  • Junger Herr – ganz groß, 1965
  • Gesammelte Erzählungen, Braunschweig 1967
  • Ausgewählte Werke in Einzelausgaben, 10 Bände, ab 1962
  • Heute bei uns Zuhaus, Neuausgabe von 1992
  • Frühe Prosa in zwei Bänden, Berlin 1993
  • Der Jungherr von Strammin, Berlin 1996
  • Drei Jahre kein Mensch, Erlebtes Erfahrenes Erfundenes, Berlin 1997, Erstausgabe
  • Strafgefangener Zelle 32 - Tagebuch 22. Juni - 2. September 1924, Berlin 1998, Erstausgabe
  • Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein, 2005 (Neuauflage von Drei Jahre kein Mensch... von 1997)
  • In meinem fremden Land. Gefängnistagebuch 1944. Hrsg.: Jenny Williams und Sabine Lange. Aufbau Verlag, 1. Auflage (21. April 2009), ISBN 3351028008, (Rezension).

Briefe

  • Hans Fallada, Anna Ditzen: Wenn du fort bist, ist alles nur halb. Briefe einer Ehe. Herausgegeben von Ulrich Ditzen. Aufbau-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-351-03220-3.
  • Michael Töteberg, Sabine Buck (Hrsg.): Hans Fallada: Ewig auf der Rutschbahn – Briefwechsel mit dem Rowohlt Verlag. Rowohlt Verlag, Reinbek 2008, ISBN 978-3-498-02121-4.
  • Ulrich Ditzen (Hrsg.): Mein Vater und sein Sohn. Briefwechsel. Aufbau-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-351-02993-4.

Verfilmungen

Hörbücher

Trivia

Als Vorlage zu dem Einbruch in seinem Werk Wer einmal aus dem Blechnapf frißt diente der seinerzeit überregional bekannte Einbruch bei WEMPE in Hamburg.

Literatur

  • Nils Arnöman: „Ach Kinder …“ Zur Rolle des Kindes und der Familie im Werk Hans Falladas. Germanistisches Institut, Stockholm 1998. (= Schriften des Germanistischen Instituts, Universität Stockholm; 25).
  • Daniel Börner: „Wenn Ihr überhaupt nur ahntet, was ich für einen Lebenshunger habe!“ - Hans Fallada in Thüringen. Ausstellungskatalog, (Literaturmuseum „Romantikerhaus“, 3. Juli bis 10. Oktober 2010), Stadtmuseum Jena (Dokumentation, Bd. 18), Jena 2010.
  • Maria E. Brunner: Proletarisierungsprozesse und Politikverständnis in Hans Falladas Werk. Ars Una, Neuried 1997. ISBN 3-89391-304-1.
  • Günter Caspar: Fallada-Studien. Aufbau, Berlin 1988, ISBN 3-351-01241-1.
  • Tom Crepon: Kurzes Leben – langes Sterben. Hans Fallada in Mecklenburg. Hinstorff, Rostock 1998, ISBN 3-356-00797-1.
  • Tom Crepon: Leben und Tode des Hans Fallada. Ullstein, Frankfurt/M. Berlin Wien 1984 (zuerst: Mitteldeutscher Verlag, Halle Leipzig 1978), ISBN 3-548-27529-X.
  • Ulrich „Uli“ Ditzen[16]: Mein Vater und sein Sohn. Aufbau, Berlin 2004, ISBN 978-3351-0299-3-7
  • Enno Dünnebier: Hans Fallada. 1893–1947. Eine Bibliographie. Federchen, Neubrandenburg 1993, ISBN 3-910170-11-0.
  • Klaus Farin: Hans Fallada. „… welche sind, die haben kein Glück“. Tilsner, München 1993, (= Taschenführer populäre Kultur 3), ISBN 3-910079-52-0.
  • Hugo von Keyserlingk: Liebe, Leben, Alkohol. Suchtkrankheiten im Spiegel deutscher Literatur. Mit den Lebenswegen der Dichter Reuter, Grabbe, Fallada. Pabst Science Publ., Lengerich 2004, ISBN 3-89967-127-9.
  • Hannes Lamp: Fallada unter Wölfen. Schreiben im Dritten Reich: Die Geschichte des Inflationsromans „Wolf unter Wölfen“. Steffen, Friedland 2002, ISBN 3-9807532-9-8.
  • Hannes Lamp: Fallada – Der Alp meines Lebens. Gundlach und Klamp, 2007. ISBN 3-00-020616-7.
  • Sabine Lange: Fallada – Fall ad acta? Sozialistische Erbepflege und das Ministerium für Staatssicherheit. Edition Temmen, Bremen 2006.[17]
  • Werner Liersch: Fallada. Der Büchersammler, der Literaturkritiker, der Photographierte, der Missbrauchte. Individuell, Schöneiche bei Berlin 2005, ISBN 3-935552-12-2.
  • Werner Liersch: Hans Fallada. Sein großes kleines Leben. Rowohlt, Reinbek 1997 (zuerst: Verlag Neues Leben, Berlin 1981), ISBN 3-499-13675-9.
  • Jürgen Manthey: Hans Fallada. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 11. Aufl. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998 (= rororo 50078; Rowohlts Monographien), ISBN 3-499-50078-7.
  • Silvia Menke: Schreiben als Daseinsbewältigung. Die Bedeutung literarischer Produktivität für Hans Fallada und Gottfried Keller. Shaker, Aachen 2000, ISBN 3-8265-8177-6.
  • Gunnar Müller-Waldeck und Roland Ulrich (Hrsg.): Hans Fallada. Sein Leben in Bildern und Briefen. Aufbau-Verlag, Berlin 1997, ISBN 978-3351032999.
  • Thomas Peter: Hans Falladas Romane in den USA. 1930–1990. Umeå univ. Inst. för moderna språk, Umeå 2003. (= Skrifter från moderna språk; 8) ISBN 91-7305-416-X.
  • Cecilia von Studnitz: Es war wie ein Rausch. Fallada und sein Leben. Droste, Düsseldorf 1997. ISBN 3-7700-1064-7.
  • Cecilia von Studnitz: Ich bin nicht der, den Du liebst – Die frühen Jahre des Hans Fallada in Berlin. Steffen, Friedland 2007. ISBN 978-3-910170-63-6.
  • Anja C. Schmidt-Ott: Young love – negotiations of the self and society in selected German novels of the 1930s (Hans Fallada, Aloys Schenzinger, Maria Leitner, Irmgard Keun, Marie Luise Kaschnitz, Anna Gmeyner and Ödön von Horváth). Lang, Frankfurt am Main u. a. 2002, (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur; 1835) ISBN 3-631-39341-5.
  • Ruth Schmidt-WiegandFallada, Hans. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 5, Duncker & Humblot, Berlin 1961, S. 17.
  • Geoff Wilkes: Hans Fallada's crisis novels 1931–1947. Lang, Bern u. a. 2002. (= Australian and New Zealand studies in German language and literature; 19) ISBN 3-906770-32-X
  • Rudolf Wolff (Hrsg.): Hans Fallada. Werk und Wirkung. Bouvier, Bonn 1983, (=Sammlung Profile, 3), ISBN 3-416-01723-4.
  • Reinhard K. Zachau: Hans Fallada. Eine kritische Untersuchung zur Rezeption seines Werks in den Jahren 1930–1997. Heinz, Stuttgart 2000, (= Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 371) ISBN 3-88099-376-9.
  • Jenny Williams: Mehr Leben als eins, Biographie Hans Fallada. Im Anhang: u.a. eine Bibliographie, darin ein Verweis auf die Bibliographie von Enno Dünnebier: Hans Fallada 1893–1947, Eine Bibliographie. – ein „Umfassendes Verzeichnis der veröffentlichten Romane, Erzählungen, Zeitungsartikel, Literaturkritiken, Übersetzungen, Reden und Briefe Falladas von 1920 bis 1992“[18], verwendete Fallada–Ausgaben, unveröffentlichte Manuskripte, veröffentlichte Korrespondenz und anderes Archivmaterial, Werke anderer Autoren, Arbeiten über Fallada und sonstige Sekundärliteratur. Erweiterte und aktualisierte Neuausgabe 2011, Aufbau Verlag Berlin, ISBN 978-3-7466-7089-8.

Weblinks

 Commons: Hans Fallada – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Johann Hauptmann: Alphabetisches Verzeichnis ehemaliger Carolaner, in: Fünfundzwanzig Jahrfeier des Königin Carola Gymnasiums in Leipzig 1927, Leipzig 1927, S. 22
  2. "Falladas Fall in Thüringen"
  3. Chronik der JA Neustrelitz. In: Offizielle Website der JA Neustrelitz (30. März 2011).
  4. Harald Lachmann: Finanzstarke Liebhaber von Denkmälern gesucht. In: Nordkurier. Strelitzer Zeitung.
  5. Jenny William In: Mehr Leben als eins, Biographie Hans Fallada. Berlin 2011, ISBN 978-3-7466-7089-8, S. 315 ff.
  6. Hans-Fallada-Gesellschaft e. V.: Hans Fallada – Leben & Werk In: Website der Hans-Fallada-Gesellschaft e. V. (31. Januar 2012)
  7. Pressemitteilung und Laudatio zur Auszeichnung von Christiane Witzke mit dem Annalise-Wagner-Preis
  8. ab Rezension von Wolf Scheller: Hans Fallada wird wieder entdeckt: „Jeder stirbt für sich allein“ erstmals ungekürzt In: HNA Online (02. Juli 2011)
  9. Dauerausstellung in den Torhäusern von Schloss Schönhausen (Seite 3 der verlinkten Datei)
  10. Leben und Werk auf Fallada.de
  11. Tageszeitung Tagesspiegel, 10. April 2011: Allein in Berlin
  12. Fallada, Hans; Hofmann, Michael, Every Man Dies Alone, New York: Melville House 2009, ISBN 978-1-933633-63-3
  13. Sebastian Hammelehle: Noch ein Schnaps, bevor die Gestapo kommt In: SPON (11. März 2011)
  14. Hans-Fallada-Archiv
  15. "Fallada-Diplom" für Kinder. Carwitzer Museum: Mit Audioführer und Rätselheft auf Schriftsteller-Spuren. In: Neues Deutschland vom 13. Juli 2011, S. 12.
  16. Der Autor und Wuppertaler Rechtsanwalt Ulrich Ditzen ist der älteste Sohn Hans Falladas.
  17. „Fesselnde“ Geschichte des Fallada-Archivs, von der in der DDR suspendierten, dann wieder eingestellten, unter einem Vorwand erneut entlassenen Archivarin.
  18. Jenny Williams: Mehr Leben als eins. Hans-Fallada-Biographie. Berlin 2011, ISBN 978-3-7466-7089-8
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Diese Seite wurde zuletzt am 25. Mai 2012 um 23:52 Uhr geändert.

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