| Harvard Kennedy School | |
|---|---|
| Gründung | 1936 |
| Trägerschaft | privat |
| Ort | Cambridge, Massachusetts, Vereinigte Staaten |
| Dekan | David Ellwood |
| Studenten | 1062 (2006) |
| Professoren | 138 |
| Stiftungsvermögen | 1,1 Mrd. US-Dollar (2006) |
| Website | www.hks.harvard.edu |
Die Harvard Kennedy School (HKS), früher John F. Kennedy School of Government ist eine akademische Einrichtung ("school") an der amerikanischen Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts im Großraum Boston an der Ostküste der Vereinigten Staaten Sie wurde 1936 gegründet und ist eine interdisziplinäre Graduate School für Politikwissenschaft, Staatswissenschaft, Politische Ökonomie und Public Policy.
Die Einrichtung hieß früher Harvard Graduate School of Public Administration und wurde mit einer 2-Millionen-USD-Spende des Politikers Lucius N. Littauer ermöglicht. 1937 nahm sie ihre ersten Studenten auf. 1966 wurde sie zu Ehren des drei Jahre zuvor ermordeten Präsidenten John F. Kennedy umbenannt.
Es gibt vier mögliche Master-Abschlüsse: Der Master of Public Policy (MPP) bietet politische Analyse, Wirtschaftswissenschaft und Management. Außerdem gibt es drei verschiedene Programme mit dem Abschluss Master of Public Administration (MPA). Eines davon ist ein einjähriges "mid-career program" (MC/MPA), das besonders für Menschen in der Mitte ihrer Karriere mindestens sieben Jahre nach ihrer Graduierung konzipiert wurde. Daneben gibt es zwei zweijährige Programme, darunter das "International Development track" (MPA/ID).
Doktorandenabschlüsse gibt es in den Fächern Politische Ökonomie, Public Policy, Sozialpolitik und Gesundheitspolitik.
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