Montag, 28. Mai 2012

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Historisches Wörterbuch der Rhetorik

Das Historische Wörterbuch der Rhetorik ist die neueste und wohl bedeutendste deutschsprachige Fach-Enzyklopädie zur wissenschaftlichen Rhetorik. In diesem mehrbändigen Werk werden sowohl die klassischen als auch die modernen Begriffe dieser Disziplin in einem Wörterbuch für Fachwissenschaftler und Studenten erschlossen.

Umfang

Das Historische Wörterbuch der Rhetorik umfasst bisher neun Bände. Die Redaktion bereitet derzeit den 10. Band, den Ergänzungsband mit Register-Band, vor. Insgesamt enthält das Werk über 1300 Lexikonartikel, die von mehr als 400 Fachwissenschaftlern verfasst wurden. Finanziert wird das Werk als Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Redaktion

Herausgeber des HWRh ist Prof. Dr. Gert Ueding, Geschäftsführer des Projekts ist Dr. Gregor Kalivoda. Der Redaktion gehören Dr. Franz-Hubert Robling Habil. D. R., Dr. Thomas Zinsmaier und Sandra Fröhlich M.A. an. Unterstützt werden Herausgeber und Redaktion von einem international besetzten Fachberatergremium. Zudem arbeiten drei Studenten der Allgemeinen Rhetorik als Redaktionsassisten in der Redaktion.

Lemmaselektion

Die Auswahl der Lemmata erfolgte in drei Kategorien:

  1. Die klassische rhetorische Nomenklatur (z. B. Argumentatio, Dreistillehre, Gerichtsrede, Metapher, Redner)
  2. Termini, die aus einer Verbindung zwischen Rhetorik und anderen Wissenschaften hervorgegangen sind (z. B. Aufsatzlehre, Biographie, Hermeneutik, Illustration, Oratorium, Predigt, Recherche oder Zielgruppe)
  3. Rhetorische Begriffsbildungen, die aus der modernen Forschung resultieren (z. B. Feministische Rhetorik, Fernseh- und Radiorhetorik, New Rhetoric, Repräsentation).

Artikeltypen

Es gibt drei verschiedenen Artikeltypen im HWRh:

  1. Umfangreiche Forschungsartikel, die der problemorientierten und geschichtlichen Darstellung wichtiger Stichwörter dienen (z. B. Angemessenheit, Barock und Dialog)
  2. Sachartikel, in denen definitorische und historische Grundlinien von Begriffen aufgezeigt werden (z. B. Casus, Diatribe, Ellipse oder Epochenstil)
  3. Kurze Definitionsartikel, die eine knappe und mit Beispielen versehene Begriffsbestimmung darstellen (z. B. Hyperbel, Insultatio oder Partitio)

Weblinks

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Diese Seite wurde zuletzt am 25. Dezember 2011 um 16:11 Uhr geändert.

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