Montag, 28. Mai 2012

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Hochschule Lausitz

Hochschule Lausitz
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Gründung 1991
Trägerschaft staatlich
Ort Cottbus, Senftenberg
Bundesland Brandenburg
Staat Deutschland
Präsident Günter H. Schulz
Studenten ca. 3.500
Website www.hs-lausitz.de

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Neues Biotechnologiezentrum in Senftenberg

Die 1991 gegründete Fachhochschule Lausitz, seit 13. Januar 2009 Hochschule Lausitz (FH), University of Applied Sciences[1] (FH Lausitz) befindet sich an den beiden Studienorten Cottbus und Senftenberg mit circa 3.500 Studierenden. Hervorgegangen ist die FH Lausitz aus ihrer Vorgängereinrichtung, der 1947 gegründeten Ingenieurschule Senftenberg. Heute ist das Studentenwerk Frankfurt (Oder) zuständig für diese Hochschule.

Gründung

Die Landesregierung beschloss im Oktober 1991 die Gründung der Hochschule Lausitz, welche daraufhin in Senftenberg eröffnet wurde. Die Hochschule übernahm Anfang 1992 die Liegenschaften und den Mitarbeiterstamm der ehemaligen Ingenieurschule Senftenberg. Der Studienort Cottbus entstand aus der ehemaligen Kaserne Cottbus-Sachsendorf. Der akademische Senat der Hochschule Lausitz beschloss am 13. Januar 2009, dass die Hochschule mit ihren Studienorten Senftenberg und Cottbus ab dem 15. Januar 2009 den Namen „Hochschule Lausitz, University of Applied Sciences“ trägt.

Studierende

  • Circa 3.500 Studierende (darunter etwa 300 ausländische Studierende, aus über 40 Staaten)

Soziales Engagement

Die Hochschule Lausitz unterstützt barrierefreies Studieren mit dem Studienzentrum für barrierefreie Lehre und Forschung. Im Studienzentrum helfen Studenten als Tutoren anderen Studenten mit Behinderung beim Aufarbeiten von Skripten, unterstützen bei Mitschriften und erstellen tastbarer Grafiken. Insbesondere blinde Studenten in der Informatik, BWL sowie in der Sozialen Arbeit erhalten technische Unterstützung mit Brailledrucker, Blinden-PC-Arbeitsplatz, digitalisierten Lehrbüchern und weiteren Hilfsmitteln. Studenten mit anderen Behinderungsarten gibt es in sämtlichen Studiengängen, unter anderem den ehemalige Hochleistungsturner Ronny Ziesmer im Studiengang Biotechnologie. Bei der bautechnischen Gestaltung des Campus wird auf Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer durch Rampen, Aufzüge und Automatiktüren geachtet.

Präsident

  • Günter H. Schulz

Fakultäten

  • Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik (Fakultät 1)
  • Fakultät für Naturwissenschaften (Fakultät 2)
  • Fakultät für Wirtschafts-und Sozialwissenschaften, Musikpädagogik (Fakultät 3)
  • Fakultät für Bauen (Fakultät 4)

Abschlüsse

  • Bachelor (Bachelor of Arts, Bachelor of Engineering, Bachelor of Sciences)
  • Master (Master of Arts, Master of Engineering, Master of Sciences)
  • Diplom (FH)

Studiengänge (Stand Wintersemester 2010/2011)

Senftenberg

  • Biotechnologie
  • Chemie
  • Informatik
  • Kommunikations- und Elektrotechnik
  • Maschinenbau
  • Medizinische Technik
  • Naturstoffchemie
  • Physiotherapie (duales Studium)
  • Technische Informatik und Kommunikationstechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen

Cottbus

  • Architektur
  • Bauingenieurwesen
  • Bauingenieurwesen (duales Studium)
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Civil and Facility Engineering
  • Gerontologie (berufsbegleitendes Studium)
  • Instrumental- und Gesangspädagogik
  • Klimagerechtes Bauen und Betreiben
  • Soziale Arbeit

Gottlob-Schumann-Preis

Die Hochschule verleiht seit 1999 alljährlich den Gottlob-Schumann-Preis für herausragende Graduiertenarbeiten. Die Hochschule erinnert damit an den Unternehmer Gottlob Schumann, der durch „sein Wirken zum Begründer des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Lausitz“ wurde.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Pressemitteilung der Hochschule
  2. Hochschule Lausitz verleiht Gottlob-Schumann-Preise, Pressemitteilung der FH Lausitz
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Diese Seite wurde zuletzt am 14. März 2012 um 13:44 Uhr geändert.

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