| Hochschule Lausitz | |
|---|---|
| Gründung | 1991 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Cottbus, Senftenberg |
| Bundesland | Brandenburg |
| Staat | Deutschland |
| Präsident | Günter H. Schulz |
| Studenten | ca. 3.500 |
| Website | www.hs-lausitz.de |
Die 1991 gegründete Fachhochschule Lausitz, seit 13. Januar 2009 Hochschule Lausitz (FH), University of Applied Sciences[1] (FH Lausitz) befindet sich an den beiden Studienorten Cottbus und Senftenberg mit circa 3.500 Studierenden. Hervorgegangen ist die FH Lausitz aus ihrer Vorgängereinrichtung, der 1947 gegründeten Ingenieurschule Senftenberg. Heute ist das Studentenwerk Frankfurt (Oder) zuständig für diese Hochschule.
Die Landesregierung beschloss im Oktober 1991 die Gründung der Hochschule Lausitz, welche daraufhin in Senftenberg eröffnet wurde. Die Hochschule übernahm Anfang 1992 die Liegenschaften und den Mitarbeiterstamm der ehemaligen Ingenieurschule Senftenberg. Der Studienort Cottbus entstand aus der ehemaligen Kaserne Cottbus-Sachsendorf. Der akademische Senat der Hochschule Lausitz beschloss am 13. Januar 2009, dass die Hochschule mit ihren Studienorten Senftenberg und Cottbus ab dem 15. Januar 2009 den Namen „Hochschule Lausitz, University of Applied Sciences“ trägt.
Die Hochschule Lausitz unterstützt barrierefreies Studieren mit dem Studienzentrum für barrierefreie Lehre und Forschung. Im Studienzentrum helfen Studenten als Tutoren anderen Studenten mit Behinderung beim Aufarbeiten von Skripten, unterstützen bei Mitschriften und erstellen tastbarer Grafiken. Insbesondere blinde Studenten in der Informatik, BWL sowie in der Sozialen Arbeit erhalten technische Unterstützung mit Brailledrucker, Blinden-PC-Arbeitsplatz, digitalisierten Lehrbüchern und weiteren Hilfsmitteln. Studenten mit anderen Behinderungsarten gibt es in sämtlichen Studiengängen, unter anderem den ehemalige Hochleistungsturner Ronny Ziesmer im Studiengang Biotechnologie. Bei der bautechnischen Gestaltung des Campus wird auf Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer durch Rampen, Aufzüge und Automatiktüren geachtet.
Die Hochschule verleiht seit 1999 alljährlich den Gottlob-Schumann-Preis für herausragende Graduiertenarbeiten. Die Hochschule erinnert damit an den Unternehmer Gottlob Schumann, der durch „sein Wirken zum Begründer des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Lausitz“ wurde.[2]
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