| Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Rosenheim | |
|---|---|
| Gründung | 1971 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Rosenheim |
| Bundesland | Bayern |
| Staat | Deutschland |
| Präsident | Heinrich Köster |
| Studenten | 4792 (WS11/12)[1] |
| Mitarbeiter | 420, davon 130 wissenschaftliche Mitarbeiter |
| Website | http://www.fh-rosenheim.de/ |
47.86739412.1073
Koordinaten: 47° 52′ 3″ N, 12° 6′ 26″ O
Die Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Rosenheim (kurz Hochschule Rosenheim - ehemals Fachhochschule Rosenheim) wurde am 1. August 1971 gegründet.
Vorläufer der Hochschule war das private Holztechnikum, das 1925 unter anderem vom Rosenheimer Sägewerksbesitzer Hugo Laue (1869–1956) am Max-Josephs-Platz 20 gegründet worden war. Im Mai 1925 hatte die Schule von 22 Schüler, den Abendkurs für Meister und Gehilfen besuchten 12 Personen.[2] 1943 wurde sie verstaatlicht.
1950 wurden das Holzwirtschaftsstudium und der Lehrgang Sägewerkstechnik eingeführt. Im Jahr darauf erfolgte die Umbenennung in Staatliches Holztechnikum Rosenheim / Staatliche Ingenieurschule. Ein Ingenieurstudium über sechs Semester wurde 1953 eingeführt. 1958 wurden Übungs- und Versuchsanlagen am Standort der heutigen Hochschule erbaut. Ein neuer Schwerpunkt kam 1967 mit der Kunststoffverarbeitung hinzu.
1969 wurde ein neues Studiengebäude in der Marienberger Straße errichtet. Im Jahr darauf wurde die höhere Wirtschaftsschule eröffnet. 1971 wurden mit Inkrafttreten des Bayerischen Fachhochschulgesetzes die bisherigen Schulen und Studiengänge zur Staatlichen Fachhochschule Rosenheim mit den Fachbereichen Allgemeinwissenschaften, Betriebswirtschaft, Holztechnik und Kunststofftechnik zusammengefasst. Die Einführung weiterer Studiengänge folgte:
Im Jahr 2003 benannte die Stadt Rosenheim die anliegende Straße Am Scharn in Hochschulstraße um. Im Wintersemester 2004/05 wurde im Fachbereich Informatik ein Studiengang zum Master of Science eingeführt.
Im März 2012 sollten die Bauarbeiten für einen Hochschul-Haltepunkt an der Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf beginnen.[3] Der Baubeginn wird sich jedoch noch um ein Jahr verzögern.[4]
Im Jahr 1972 wurde Josef Gefahrt, der seit 1965 die Hochschule geleitet hatte, von Josef Meister abgelöst. Von 1986 bis 2002 leitete Hans Zang die Geschicke der Hochschule. Von 2002 bis 2009 war sein Nachfolger Alfred Leidig tätig, dem Heinrich Köster als Präsident der Hochschule Rosenheim folgte.
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