| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 50° 19′ N, 11° 55′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Höhe: | 500 m ü. NN | |
| Fläche: | 58,02 km² | |
| Einwohner: |
46.286 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 798 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 95028, 95030, 95032 | |
| Vorwahl: | 09281 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 64 000 | |
| LOCODE: | DE HOQ | |
| NUTS: | DE244 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Klosterstr. 1 95028 Hof | |
| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeister: | Harald Fichtner (CSU) | |
| Lage der Stadt Hof in Bayern | ||
Hof ist eine kreisfreie Stadt im Nordosten des bayerischen Regierungsbezirkes Oberfranken. Zur Unterscheidung von anderen Orten mit gleichem Namen sind Zusätze zum offiziellen Namen Hof[2] üblich. Die gebräuchlichsten sind Hof an der Saale und Hof in Bayern. Die Stadt ist Oberzentrum und Mitglied der Metropolregion Nürnberg sowie der Europaregion Euregio Egrensis.
Die Stadt Hof liegt im Flusstal der Saale, die die Stadt von Süden nach Norden durchfließt, zwischen den Mittelgebirgen Fichtelgebirge und Frankenwald am Rande des Vogtlandes.
Bedingt durch die Mittelgebirgslage sind die Abhänge des Flusstales verhältnismäßig steil. Der tiefste Punkt der Stadt liegt an der Saale bei etwa 450 Höhenmetern, während der höchste Punkt im Stadtgebiet am Kulm auf 614 m Höhe liegt.[3] Dadurch befinden sich in der Stadt, besonders in Ost-West-Richtung, Straßen mit großen Steigungen.
Die Stadt ist im Uhrzeigersinn – beginnend im Norden – von folgenden Hügeln umgeben:
Die kreisfreie Stadt Hof ist vollständig vom Landkreis Hof umgeben. Im Uhrzeigersinn – beginnend im Norden – grenzen folgende Gemeinden an die Stadt (in Klammern die Kurzbezeichnung nach der Landkreiskarte):
Die Stadt Hof besteht aus 26 Stadtteilen
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Mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 6,5 °C[5] (internationale Klimavergleichsperiode 1. Januar 1961–31. Dezember 1990) hat Hof den niedrigsten Wert der Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern im deutschsprachigen Raum.
Hof entstand etwa um 1080 als Bauernsiedlung Rekkenze. Der Name ist abgeleitet vom Flüsschen Regnitz. In der Nähe der Mündung in die Saale standen die ersten Häuser. Die Siedlung wurde 1214 erstmals urkundlich erwähnt. Inzwischen erstreckt sie sich auch auf den angrenzenden Hügel – die sogenannte „Altstadt“. In der Urkunde genannt ist auch die Lorenzkirche, die älteste Kirche und Keimzelle von Hof.
Um 1230 wurde unter der Regierung von Otto dem Ersten von Andechs-Meranien nördlich davon eine neue, mit Mauer und Toren befestigte Stadt angelegt – die sogenannte Neustadt. Sie wurde zunächst (Stadt am) Regnitzhof oder Hof Regnitz, später (Stadt) am Hof bzw. (Stadt) zum Hof und schließlich nur noch Hof genannt. In Hof wird also die mittelalterliche Stadt mit Mauer und Toren Neustadt genannt, während die ältere Ansiedlung vor den Toren die Altstadt ist. Die große Straße durch die Neustadt heißt heute Ludwigstraße. Zum Ende des 13. Jahrhunderts gab es in der Neustadt zwei Klöster. 1373 ging Hof aus dem Besitz der Vögte von Weida an die Burggrafen von Nürnberg aus dem Hause Hohenzollern über.
Die Stadt wurde als Landeshauptmannschaft Hof Teil des hohenzollerischen Markgraftums Brandenburg-Kulmbach. Nach der Verlegung der Residenzstadt hieß das Fürstentum Markgraftum Brandenburg-Bayreuth. In dieser Zeit wurde die Stadt als die Hochfürstlich=Brandenburgische Hauptstadt Hoff im Voigtlande bezeichnet. Die Hussiten eroberten 1430 die Stadt und zerstörten sie schwer. Um gegen derartige Angriffe zukünftig geschützt zu sein, wurde 1432 eine Schützengilde gegründet. Aus den jährlichen Schießübungen der Gilde entwickelte sich der „Hofer Nationalfeiertag“, der Schlappentag.
Im Jahr 1529 hielt die Reformation endgültig Einzug in der Stadt. Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach gründete 1546 das Hofer Gymnasium. Die Schule ist eines der ältesten Gymnasien in Oberfranken und heißt heute Jean-Paul-Gymnasium.
1553 wurde Hof im Zweiten Markgrafenkrieg von nürnbergischen und königlich-böhmischen Truppen unter Heinrich IV. von Plauen belagert und eingenommen (siehe Belagerung von Hof). Georg Wolf von Kotzau war kurzzeitig Statthalter Hofs. Hans Glaser fertigte 1553 einen Holzschnitt von der Belagerung der Stadt.[6]
Die erste feste Poststation wurde 1683 eingerichtet. Die erste Postverbindung führte wöchentlich zweimal von Leipzig über Hof nach Nürnberg. Bald kamen weitere Postverbindungen nach Regensburg (1692) und Dresden (1693) hinzu.
Im Jahre 1743 brannte das Hofer Schloss nieder. Es war der Sitz des vom Markgrafen eingesetzten Verwalters der Landeshauptmannschaft Hof. Nach dem Brand wurde es nicht wieder aufgebaut. Das Brandenburger Haus, Ludwigstraße 14, erinnert noch an die markgräfliche Zeit.
1792 kam Hof mit dem Markgraftum Brandenburg-Bayreuth zu Preußen. 1806 besetzten französische Truppen die Stadt. 1810 verkaufte Frankreich das Fürstentum Bayreuth mit der Stadt Hof an Bayern.
1823 zerstörte ein verheerender Brand den Großteil der Neustadt, also die heutige Ludwigstraße und die umliegenden Gassen. Bis zum Silvesterabend 1869 sorgte der Hofer Nachtwächter für Schutz und Sicherheit der Bürger in der Nacht.
1848 wurde Hof an die bayerische Ludwig-Süd-Nord-Bahn und die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn angebunden. Der erste Hofer Bahnhof, ein Kopfbahnhof, lag in der Nähe des Oberen Tores, an der Stelle der heutigen Stadtpost. Die Personenzüge hielten in einer viergleisigen, gemauerten Bahnsteighalle, die auch heute noch zum großen Teil erhalten ist. 1880 wurde weit vor den Toren der Stadt der neue Hofer Hauptbahnhof als Durchgangsbahnhof errichtet. Von 1901 bis zum Anfang der 1920er-Jahre fuhr die Hofer Straßenbahn zwischen Stadt und Hauptbahnhof. Sie wurde später durch Stadtbusse ersetzt. Als Grenzbahnhöfe zwischen Bayern und Sachsen verfügten die Hofer Bahnhöfe über aufwändige Anlagen.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Altstadt weitgehend neu bebaut, so dass sie heute neuer wirkt als die Neustadt.
Mindestens seit Ende des 19. Jahrhunderts waren jüdische Familien in der Stadt ansässig, die eine jüdische Gemeinde bildeten und im Jahre 1927 am Hallplatz in der Nähe der alten Bahnhofshalle ihre Synagoge errichteten. Dieses Gotteshaus wurde beim Novemberpogrom 1938 durch SA-Männer zerstört. Seit 1983 erinnert eine Gedenktafel am Standort der alten Synagoge an die alte jüdische Gemeinde und die Verfolgung der jüdischen Einwohner in der Shoa.[7]
1945 wurde Hof von einem Luftangriff heimgesucht, der auch Opfer unter der Zivilbevölkerung forderte. Durch die deutsche Teilung nach dem Krieg geriet die Stadt in eine extreme Randlage (Zonenrandgebiet). Die guten Verbindungen nach Norden und Osten, nach Thüringen, Sachsen und Böhmen, wurden unterbrochen. Im Stadtteil Moschendorf wurde zum Kriegsende ein Flüchtlingslager Moschendorf eingerichtet. Die Bevölkerung wuchs aufgrund des Zuzuges von Heimatvertriebenen stark an. In Hof und Umgebung entstanden viele neue Wohnungen. Nach der Grenzöffnung 1989 und der deutschen Wiedervereinigung 1990 konnten viele der alten Verbindungen wieder aufgebaut werden, wenn auch oft in veränderter Form.
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Das Huuferisch (Betonung auf dem langen u), der Hofer Dialekt, gehört zu den oberfränkischen Dialekten in der Dialektgruppe der ostfränkischen Dialekte. Diese Dialekte werden in Deutschland allgemein als Fränkisch bezeichnet. Als Besonderheit existiert in Hof und der unmittelbaren Umgebung das Wort hoa (o und a werden zusammen als ein mittellanger Vokal, der zwischen a und o liegt, gesprochen, ein im Hochdeutschen nicht verwendetes Phon), das von Dialektsprechern als Synonym zu „Ja“ oder als affirmative Modalpartikel verwendet wird, und den Dialektsprecher auch außerhalb der Hofer Umgebung anderen Hofern gegenüber als Einheimischen zu erkennen gibt. Der Hofer Dialekt kann unter anderem im Hofer Spaziergänger der Frankenpost nachgelesen werden.
Der Stadtrat hat 44 Mitglieder. In der Wahlperiode 1. Mai 2002 bis 30. April 2008 setzte er sich folgendermaßen zusammen:
In der Wahlperiode 1. Mai 2008 bis 30. April 2014 setzt er sich wie folgt zusammen:
(seit Einführung der bayerischen Gemeindeordnung 1818)
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Blasonierung: „In Rot zwei aus gemeinsamem Sockel wachsende grob schwarz gefugte silberne Zinnentürme mit ebensolchen Spitzdächern, ihnen unten aufgelegt ein gelehnter Schild, darin innerhalb eines silbernen Bordes in Schwarz ein rotgezungter, rotbewehrter und rotgekrönter goldener Löwe.“
Wappenerklärung: Die unten verbundenen Türme symbolisieren die Stadt Hof, die seit Mitte des 13. Jahrhunderts Stadtcharakter hat, der Löwe des Hauses Wittelsbach weist auf die Vögte von Weida hin, die bereits vor 1244 als Lehensträger der bayerischen Herzöge den wittelsbachischen Löwen in ihrem Wappen führten. Nach verschiedenen Wappenänderungen verlieh König Ludwig I. 1840 das Wappen wieder in der Form von 1571 unter Festlegung der Farben. Bei Einführung der Stadtfahne 1954 wünschte die Stadt die Wiederannahme des Wappens von 1335, dem 1960 seitens das Ministeriums entsprochen wurde.
Die Stadt Hof unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Orten:
Von kunsthistorischer Bedeutung sind in Hof das Biedermeier-Ensemble entlang der Ludwigstraße aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Kontrast dazu das Ende des 20. Jahrhunderts neu erbaute Theater sowie der Bürgerpark Theresienstein mit dem Jugendstil-Wirtschaftsgebäude im Landhausambiente und der künstlichen Ruine am Labyrinth. Die Anfänge des Bürgerparks reichen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück.
Weitere Dominanten im Stadtbild sind
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Der Hofer Stadtkern ist in der Liste der 300 bedeutsamsten historischen Stadtkerne Deutschlands des Zeit-Magazins enthalten.[8] Es handelt sich um einen mittelalterlichen Straßenmarkt (Altstadt), dem sich eine spätmittelalterliche Gründungsstadt (Neustadt mit der Ludwigstraße) anschließt. Die Gründungsstadt ist mit planmäßigem Grundriss gegliedert und wurde nach einem schweren Brand im Jahr 1823 biedermeierlich wieder aufgebaut. Entstanden ist eine bedeutende, geschlossene Biedermeierstadt, die nahezu vollständig erhalten ist.
Der bekannteste Sportverein in Hof ist die SpVgg Bayern Hof. Der Verein entstand am 1. Juli 2005 durch die Fusion der SpVgg Hof 1893 und des FC Bayern Hof 1910, der bis 1914 Fußballclub Britannia Hof hieß. Hauptsportart ist Fußball, daneben gibt es eine Box- und eine Sängerabteilung sowie Abteilungen für Leichtathletik und Damengymnastik. Der Verein trägt seine Heimspiele der Bayernliga im städtischen Stadion Grüne Au aus.
Bis 1896 reichen die Wurzeln des Athletik-Sportvereins (ASV Hof) zurück. Die erste Mannschaft ringt seit 2007 in der ersten Bundesliga und hat sich mehrfach für das Finale der deutschen Meisterschaft qualifiziert.
1817 führte der Hofer Progymnasiallehrer Flamin Clöter am Hofer Gymnasium den freiwilligen Turnunterricht ein. Ein erster Turnplatz entstand 1818, als man den Anger unterhalb der oberen steinernen Brücke zwischen Saale und Mühlgraben mit den dafür nötigen Geräten versah. Die Disziplinen waren Springen, Barlauf, Wett- und Dauerlauf, Reck und Schwingpferd, später Barren- und Kletterübungen.
Im Herbst 1818 kam mit Florian Clöter der Schwimm- und Eislaufsport nach Hof. Er sorgte für die Errichtung einer Schwimmschule bei der oberen steinernen Brücke und brachte das Schlittschuhlaufen auf die Saale.
Flamin Clöter verließ Hof 1821. Damit hörten auch die Turnübungen auf, noch bevor 1824 das staatliche Turnverbot für Bayern erging. Für einige Jahre lag der Turnbetrieb in Hof wie im ganzen Königreich brach, bis durch Erlass vom 21. August 1826 das Turnen vom neuen König Ludwig I. wenigstens den Gymnasialschülern wieder erlaubt wurde. Zum obligatorischen Unterrichtsfach wurde der Turnunterricht an den bayerischen Gymnasien durch Ministerialbeschluss vom 2. November 1868.
Das Mädchenturnen hielt an der Höheren Töchterschule in Hof im Jahr 1860 Eingang. Die Vorbereitung von Volksschullehrern für den Turnunterricht wurde vom städtischen Hauptturnlehrer Rudolf Lion ab 1868 in Angriff genommen. Am 11. Februar 1870 erklärte die Stadtschulenkommission den Turnunterricht an den Hofer Volksschulen zum Pflichtfach.
Am 8. April 1861 wurde die Stadtverwaltung Hof um die Erlaubnis zur Gründung eines Turnvereins nachgesucht. Das Schreiben wurde „mit Vergnügen“ zur Kenntnis genommen und dem Verein wurde Unterstützung zugesagt. Während sich die Stadtverwaltung zur Förderung der sportlichen Aktivitäten gerne bereit fand, stieß man an die Grenze des Entgegenkommens, als der Verein darum bat, „an jedem Montag, Mittwoch und Sonnabend nach dem Turnen unter Trommelschlag in die Stadt einmarschieren zu dürfen“. Die zugesagte Turnhalle wurde 1868 fertig.
1869: Nach seiner Wahl zum städtischen Hauptturnlehrer oblag Rudolf Lion die Oberleitung und Koordination des gesamten Turnunterrichts in Hof. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war die Ausrichtung des 9. Bayerischen Turntages am 10. und 11. September 1871 in Hof. Als es 1874 zu Zwistigkeiten im Verein kam, traten mehrere Mitglieder aus und gründeten in Hof einen zweiten Turnverein.
Weitere Turnvereine entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Hof etwa mit dem Turnerclub Hof, der Freien Turnerschaft oder dem missglückten, 1907 gegründeten Turnverein Vater Jahn, dessen Mitglieder bereits ein Jahr später nichts mehr von der Existenz ihres Vereins wissen wollten.
Die seit dem Ende des Jahrhunderts bis 1918 aus dem Boden schießenden Spezialsportvereine beschäftigten sich überwiegend mit Radfahrsport oder Fechten. Die Schützen hatten mit der Schützengesellschaft eine Organisation, deren Gründung bis 1432 zurückreichte. Einer der bis heute bedeutendsten Hofer Sportvereine ist der 1911 gegründete Schwimmverein Hof. Mit der Spielvereinigung als einer Abteilung des Turnvereins Hof wird 1893 durch Otto Strunz der erste Verein des Hofer Fußballsports gegründet. Zum ersten Mannschaftsspiel kam es erst am 23. Oktober 1898, als man gegen die Fußballmannschaft des ATV Plauen spielte und 7:0 gewann. Zur Trennung vom Turnverein kam es 1924.
Ein weiterer Fußballverein war der Fußballclub Britannia Hof, der 1911 gegründet wurde und sich 1914 FC Bayern Hof umbenannte.
Seit 1977 existiert die Marine-Jugend Hof als Segelsportverein in Hof. Hauptsächlich im Bereich Jugendarbeit wird im Sommer der Untreusee zum Trainieren und zum Austragen von Regatten genutzt. Im Jahr 2008 wurde zum Beispiel die Bundesjugendsegelmeisterschaft des DMB organisiert. In den Wintermonaten beschäftigen sich die Jugendlichen mit Modellbau und Segeltheorie.
Im November 1992 gründete sich mit den Hof Jokers die erste American Football-Mannschaft in der Stadt. Die Jokers sind eine Abteilung des Post- und Telekom-Sportvereins (PTSV). In der Spielzeit 2008 konnten die Hof Jokers zum ersten Mal Platz 1 in der Bayernliga belegen und spielten somit in der Saison 2009 in der Regionalliga Süd. Dort konnte mit Platz 5 in der ersten Spielzeit der Klassenerhalt gesichert werden. 2010 musste sich die Mannschaft vorzeitig vom Ligabetrieb zurückziehen. Die Heimspiele der Jokers werden im PTSV-Stadion in Hof ausgetragen.[12]
Besonders hervorzuheben sind die Wurstspezialitäten aus Hof:
Als eines der Markenzeichen der Stadt gilt der Hofer Wärschtlamo (hochdeutsch: Würstchen-Mann), der traditionell in der Hofer Altstadt steht und direkt aus dem Kessel seine „Wienerla, Bauern und Weißen mit Sempft“ (hochdeutsch: Wienerwürstchen, Debrezinerwürstchen und Weißwürste mit Senf) verkauft. Hofer in der Ferne trauern besonders den Wurst- und Bierspezialitäten nach.
Hof ist in der weiteren Umgebung für sein Bier bekannt. Heute wird Bier der Marken Meinel-Bräu und Scherdel in Hof hergestellt.
Ein typisches Gericht in Hof sind die Schnitz, ein Eintopf, der mit dem Pichelsteiner Eintopf zu vergleichen ist. Der Name Schnitz kommt daher, dass alle Zutaten geschnitten werden. Als Pilzgericht trägt er den Namen Schwammaschnitz, das ist ein Eintopf mit traditionell selbstgesuchten Schwamma (Pilzen).
Wichtige Arbeitgeber – gemessen an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – sind der Einzelhandel gefolgt von Gesundheitswesen, der Textilindustrie, der Logistiksparte und dem Kreditwesen.[13] Daneben gibt es Betriebe zur Herstellung von Kühlzellen, Unterwasserpumpen, Klärwerksausrüstungen, Elektroantrieben sowie von Stahl- und Leichtmetallbauteilen.
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Bavaria (Laubmann) Bürgerbräu (Ried) Deininger-Kronenbräu (AG) Löwenbräu (AG)Gg. Meinel (Georg Meinel, Meinel-Bräu) Karl Militzer |
Joh. Richter B. Scherdel (Bernhard Scherdel) (Heinrich) Schmidt's Erben (Schmidts Heiner) Karl Schuster (Weizenbier) Gg. Weidner (Georg Weidner) Karl Zelt (Schlappenbier) |
Der Hofer Anzeiger ist die führende regionale Tageszeitung in Hof und dem Umland. Gegründet wurde die Zeitung im Jahr 1801 als Höfer Intelligenz-Blatt. Sie ist damit eine der ältesten Tageszeitungen in Deutschland. Seit 1968 gehört der Hofer Anzeiger zur Frankenpost-Verlagsgruppe, und wird oft auch als „Frankenpost“ bezeichnet.
Derzeit findet man unter dem Dach des Funkhauses Hof die Radiosender Radio Euroherz und Radio Galaxy. Außerdem sendet als unabhängiges Lokalradio von 12:00 bis 18:00 Uhr Extra-Radio, das sich die Frequenz 88,0 MHz mit Radio Euroherz zeitlich teilt.
Im Funkhaus Hof befindet sich auch die Verwaltung und das Zentralstudio des regionalen Fernsehsenders TV Oberfranken. Der Sender wird im gesamten Regierungsbezirk Oberfranken auf einem eigenen Kanal und zusätzlich werktäglich in einem Regionalfenster zwischen 18 Uhr und 18:30 Uhr auf dem Kanal von RTL ins Kabel eingespeist, und ist über Satellit und als Livestream im Internet zu empfangen. Nach eigenen Angaben erreicht der Sender im Regierungsbezirk 700.000 Haushalte über Kabel und nochmals 450.000 Haushalte über Satellit.[14]
Von 1948 bis 1994 war Hof Standort eines Mittelwellensenders des RIAS, um die südlichen Teile der DDR besser mit dem Programm des RIAS zu versorgen. Als Sendeantenne dienten zwei 100 Meter hohe, gegen Erde isolierte, abgespannte Stahlfachwerkmasten. Diese Sendemasten wurden im Oktober 1995 durch simultane Sprengung abgerissen.
Der RIAS sendete vom Senderstandort Großer Waldstein (international koordiniert als Sender Hof) mit jeweils 20 kW ERP:
In Hof betreibt der Bayerische Rundfunk den Mittelwellensender Hof an der Hohensaas. Bis 1999 wurde die Sendefrequenz 520 kHz genutzt. Diese Frequenz liegt nicht im offiziellen Mittelwellenband und somit konnte dieser nur 200 Watt EMRP starke Sender,[15] der zusammen mit dem Sender in Würzburg im Gleichwellenbetrieb betrieben wurde, gut für Ausbreitungstests im Mittelwellenbereich genutzt werden. Da aber viele moderne Radios die Frequenz des Hofer Senders nicht mehr empfangen konnten, erfolgte 1999 eine Frequenzänderung auf 729 kHz. Im Zuge dieser Frequenzumstellung wurde auch ein neuer Sendemast errichtet. Dazu wurde der dort nicht mehr benötigte Reflektormast des Senders Ismaning abgebaut und in Hof wieder aufgebaut. Es ist eine 74 Meter hohe geerdete, oben gespeiste Stahlfachwerkkonstruktion, wie die Sendemasten der Langwellensender Aholming und Donebach. Lange Jahre wurde das Programm Bayern 1, in den 1990er Jahren auch für einige Zeit B5 Aktuell übertragen. Ab dem 8. Oktober 2007 wurde das Programm Bavarian Open Radio gesendet, das am 5. Mai 2008 in on3radio umbenannt wurde. Seit dem 10. Januar 2011 wird das Programm Bayern plus abgestrahlt.
| Programm | Senderstandort | Geogr. Koordinaten | Frequenz | Sendeleistung (ERP) | RDS PS |
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| Radio Euroherz und extra-radio | Großer Waldstein | 50° 7′ 37″ N, 11° 50′ 43″ O50.12694444444411.845277777778 | 88,0 MHz | 5 kW | EUROHERZ bzw. extra |
| Deutschlandradio Kultur | Großer Waldstein | 50° 7′ 37″ N, 11° 50′ 43″ O50.12694444444411.845277777778 | 89,3 MHz | 20 kW | DKULTUR |
| Radio Galaxy Hof | Hof-Labyrinthberg | 50° 20′ 1,1″ N, 11° 56′ 2,3″ O50.33363888888911.933972222222 | 94,0 MHz | 0,2 kW | GALAXY |
| Radio Galaxy Hof | Ahornberg | 50° 14′ 36,3″ N, 11° 47′ 50,4″ O50.24341666666711.797333333333 | 98,1 MHz | 0,1 kW | GALAXY |
Die Stadt Hof liegt an den drei Bundesautobahnen 9 im Westen, 93 im Osten und 72 im Norden. Sie bilden die Form eines Hufeisens um die Stadt, berühren das Stadtgebiet aber nicht. An den Autobahnen wird durch Unterrichtungstafeln mit der Aufschrift Hof – park & see auf die Stadt hingewiesen. Das Motto ist bewusst mehrdeutig gewählt: auf Deutsch werden wichtige Sehenswürdigkeiten genannt, Stadtpark Theresienstein und Untreusee – auf Englisch werden die Autofahrer aufgefordert, ihren Wagen abzustellen (to park) und die Stadt zu besuchen (to see).
Durch Hof führen die Bundesstraßen 2, 15 und 173. Alle drei Bundesstraßen sind im Stadtgebiet im Verlauf der Ernst-Reuter-Straße vierspurig ausgebaut. Der Abschnitte ist mit grüner Welle und Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h zügig befahrbar. Die B 173 dient als Zubringer zu allen drei Autobahnen: im Nordwesten zur A 72 und A 9 und im Osten zur A 93. Die B 15 ist im Westen vierspurig an die A 9 angebunden und im Südosten an die A 93. Die B 2 hat im Nordosten eine Auffahrt zur A 72 und im Süden bei Münchberg eine zur A 9.
In Hof treffen sich die Hauptstrecken Leipzig–Hof, Bamberg–Hof, Regensburg–Hof und Dresden–Chemnitz–Zwickau–Plauen–Hof–Bayreuth–Nürnberg (Sachsen-Franken-Magistrale) sowie die Nebenstrecken (Cheb–Aš–)Selb–Oberkotzau(–Hof), Hof–Bad Steben und (Hof–)Münchberg–Helmbrechts. Im Fernverkehr werden von der Deutschen Bahn sowie von der Vogtlandbahn regelmäßige Verbindungen nach Leipzig, Dresden, Bamberg, Nürnberg und Regensburg angeboten. Im Nahverkehr sind die Strecken nach Selb und Bad Steben vor allem im Schülerverkehr, die Strecke nach Bad Steben auch für Kurgäste bedeutsam. Auf diesen Strecken wird von agilis ein Stundentakt angeboten. Auch die kleineren Bahnhöfe und Haltepunkte an den von Hof ausgehenden Hauptstrecken sowie die Strecke Münchberg-Helmbrechts werden mindestens stündlich mit Nahverkehrszügen bedient.
Die Stadt Hof verfügt über zwei Bahnhöfe: den Hauptbahnhof und den Bahnhof Hof-Neuhof. Die Strecke aus Richtung Reichenbach wird bis einschließlich dem Hauptbahnhof Hof bis Ende 2013 elektrifiziert. Diese Maßnahme steht im Zusammenhang mit der Eröffnung des Citytunnels in Leipzig, der nur von elektrischen Zügen befahren werden darf und für die Regionalzüge aus Hof nutzbar sein soll.
In Stadt und Landkreis Hof gilt der einheitliche Tarif der Verkehrsgemeinschaft Hof in den Bussen der beteiligten Verkehrsunternehmen (HofBus GmbH, RBO und andere). Die Verkehrsgemeinschaft Hof ist Mitglied im EgroNet, einem länderübergreifenden Verkehrsverbund, an dem nordostbayrische, sächsische und thüringische Landkreise sowie die tschechische Region Karlovy Vary und die Stadt Cheb teilnehmen, so dass auch EgroNet-Fahrscheine von allen beteiligten Verkehrsunternehmen anerkannt werden.
In der Stadt, die von 1901 bis 1922 eine Straßenbahnlinie besaß, gibt es zwölf Stadtbuslinien, die von der HofBus GmbH betrieben werden. Die HofBus GmbH gehört zu 74,9 % den Stadtwerken Hof (und damit der Stadt Hof) und zu 25,1 % den Verkehrsbetrieben Bachstein, einem regionalen Busunternehmen. Montag bis Freitag ganztägig und Samstag bis 14 Uhr verkehren alle zwölf Linien, während an Samstagen ab 14 Uhr und an Sonntagen und Feiertagen ein angepasstes Liniennetz mit neun Linien bedient wird: Die Linien 2, 7 und 10 verkehren nicht und alle anderen Linien bedienen teilweise veränderte Strecken. Die Hofer Stadtbusse verkehren in der Regel wochentags zwischen 6 und 21 Uhr und am Wochenende zwischen 8 und 20 Uhr. Zusätzlich existiert Montag bis Freitag morgens ein Frühverkehr und Freitag und Samstag abends ein Spätverkehr (jeweils eine Fahrt), die die wichtigsten Haltestellen in der Stadt anfahren.[16] Zentraler Umsteigepunkt aller Linien ist die Haltestelle Busbahnhof an der Kreunzung Bismarckstraße/Friedrichstraße, ein weiterer wichtiger Umsteigepunkt befindet sich an der Haltestelle Anspann/Klinikum. Dort kann zwischen den Linien in die südöstlichen und südwestlichen Stadtteile umgestiegen werden. Die Linie 11 verkehrt bis in die sächsische Nachbarstadt Plauen im Vogtland. Diese Linie wurde kurz nach der Grenzöffnung zwischen der Bundesrepublik und der DDR eingerichtet, um eine schnelle Alternative zur langen Bahnfahrt zwischen den beiden Städten anzubieten und die Verbundenheit zwischen den Partnerstädten Hof und Plauen auszudrücken.
Von Hof aus verkehren 30 Regionalbuslinien der Regionalbus Ostbayern (RBO), einer Tochter der Deutschen Bahn. Ausgangspunkt ist die Haltestelle Hauptbahnhof. Die Regionalbuslinien halten innerhalb Hofs an den wichtigsten Haltestellen der Stadtbusse, bedienen aber den gesamten Landkreis Hof und führen auch in benachbarte Landkreise.[17]
Etwa fünf Kilometer südwestlich von Hof liegt im Stadtteil Pirk der Flughafen Hof-Plauen. Am Flughafen befindet sich auch eine Flugschule und ein Hangar für Privatflugzeuge. Der Flughafen Hof-Plauen ist von Hof Hauptbahnhof aus mit der Regionalbuslinie R1 in 30 Minuten und mit dem Auto/Taxi in 15 Minuten zu erreichen. Der nächste Flughafen mit Linienverbindungen ist der rund 100 Kilometer entfernt liegende Flughafen Karlsbad (Tschechien). Die nächsten größeren Flughäfen Leipzig/Halle und Nürnberg befinden sich ca. 150 Kilometer von Hof.
Die Freiwillige Feuerwehr Hof besteht aus:
In der Hauptwache am Hallplatz stehen 25 Fahrzeuge, 3 Abrollbehälter für die Wechselladefahrzeuge und 7 Anhängerfahrzeuge für den Einsatz bereit. Sieben hauptamtliche Kräfte sind für Verwaltung, Fahrzeug- und Gerätepflege sowie Einsatzdienste tätig. Insgesamt gehören zur Feuerwehr Hof ca. 250 aktive Mitglieder. Im Obergeschoss der Feuerwache befindet sich die Kreiseinsatzzentrale Hof-Stadt. Weiterhin erfolgt in der Hauptwache die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder in sechs Gruppen. Sie leisten im Jahr zwischen 500 und 600 Einsätze mit 8000-10000 Einsatzstunden.
In Hof befindet sich ein Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Er ist auf Bergung/Räumen und die Notstromversorgung von Schadenslagen spezialisiert. (Fachgruppe Elektroversorgung)
In Hof befindet sich eine Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes. Hier sind rund um die Uhr zwei Rettungswagen fest besetzt. Weiterhin ist ein Notarzteinsatzfahrzeug mit einem Fahrer besetzt, den Arzt stellen entweder das Sana-Klinikum oder in Hof ansässige Ärzte. Weiterhin stehen an der Rettungswache Krankentransportwagen (KTW) bereit, die vor allem werktags besetzt sind. Auch die BRK-Bereitschaft Hof hat Ihre Räumlichkeiten in der Rettungswache. Diese stellt bei vielen Veranstaltungen in und um Hof das Personal für Sanitätsdienste. Weiterhin werden Hintergrundnotfallmittel und eine SEG-Betreuung gestellt. Auch das Fahrzeug der Unterstützungsgruppe UG-SanEL steht an der Rettungswache.
In Hof gibt es eine Ortsgruppe der BRK-Wasserwacht.
Auch die DLRG (Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft) unterhält in Hof einen Ortsverband
Die General-Hüttner-Kaserne ist derzeit die einzige von der Bundeswehr belegte Kaserne in Oberfranken.
In ihr ist u.a. die Zentrale Untersuchungsstelle der Bundeswehr für Technische Aufklärung, eine Teileinheit des Kommando Strategische Aufklärung, untergebracht. Die ehemalige Radarstellung auf der Hohen Saß sowie Anlagen am Köditzer Hang ergänzen diese Dienststelle. Die aus der Zeit des Kalten Krieges stammenden markanten und großräumigen Empfangsanlagen wurden inzwischen weitestgehend zurückgebaut.
Von 1945 bis 1985 war in Hof US-Militär stationiert, hauptsächlich Luftraumüberwachungseinheiten der US Air Force. Die Bundeswehr übernahm bereits 1978 die Radarstellung von der US Air Force.
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(Diese Liste erhebt noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hilf mit, das zu ändern!)
In der Beethovenstraße im Ortsteil Krötenbruck bietet die Jugendherberge Hof reisenden Jugendgruppen attraktive und günstige Übernachtungsmöglichkeiten.
Mit der Stadt Hof wird eine Reihe bedeutender Persönlichkeiten in Verbindung gebracht. Der bekannteste lebende Ehrenbürger Hofs ist Georg von Waldenfels. Von Waldenfels war Staatsminister im bayerischen Kabinett und ist heute Präsident des Deutschen Tennis-Bundes. Die Grundlagen für das Periodensystem der Chemischen Elemente wurden vorgedacht von Johann Wolfgang Döbereiner, einem Sohn der Stadt Hof. Der bedeutende deutsche Schriftsteller Jean Paul besuchte in Hof das Gymnasium.
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