Hubertus Schmoldt (* 14. Januar 1945 in Posen, Deutsches Reich) war Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE).
Er wurde bei der Wolff Walsrode AG zum Maschinenschlosser ausgebildet. 1963 wurde er Mitglied in der damaligen IG Chemie-Papier-Keramik (IG CPK) und bekleidete ab dann verschiedene Posten in den Gremien der Jugendvertretung und der Gewerkschaft.
1966 trat Schmoldt in die SPD ein. Im gleichen Jahr bis 1969 folgte ein Studium an der Hamburgischen Hochschule für Wirtschaft und Politik.
Schmoldt war seit 1969 hauptamtlicher Gewerkschafter und wurde im September 1995 auf dem Gewerkschaftstag in Hannover zum neuen Vorsitzenden der IG Chemie-Papier-Keramik gewählt. Nach der Fusion der Gewerkschaften IG Bergbau und Energie (IG BE) mit der IG Chemie-Papier-Keramik (IG CPK) und der Gewerkschaft Leder (GL) zur IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) wurde er 1997 deren Vorsitzender. Nach 12-jähriger Amtszeit stellte sich Hubertus Schmoldt zum 4. Gewerkschaftskongress im Oktober 2009 nicht mehr zur Wiederwahl. Zu seinem Nachfolger wurde Michael Vassiliadis gewählt.[1]
Er ist Mitglied des Aufsichtsrates der Bayer AG, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der E.ON AG, der BP und weiterer Unternehmen. Die Bezüge seiner Aufsichtsratmandate bei E.ON und Bayer AG beliefen sich 2007 auf 438.187 Euro (2006: 401.697 Euro).[2]
2009 wurde er Mitglied des „Lenkungsrats Unternehmensfinanzierung“ im Wirtschaftsfonds Deutschland.
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