Montag, 28. Mai 2012

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Indium(III)-oxid

Kristallstruktur
Kristallstruktur von Indium(III)-oxid
__ In3+     __ O2−
Allgemeines
Name Indium(III)-oxid
Andere Namen

Diindiumtrioxid

Verhältnisformel In2O3
CAS-Nummer 1312-43-2
Kurzbeschreibung

gelbes Pulver[1]

Eigenschaften
Molare Masse 277,64 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

7,18 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

1910 °C [2]

Löslichkeit

unlöslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: keine R-Sätze
S: keine S-Sätze
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

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Indium(III)-oxid ist eine chemische Verbindung von Indium und Sauerstoff. Das luftstabile, hellgelbe Oxid ist ein Halbleiter.

Gewinnung und Darstellung

Indium(III)-oxid bildet sich bei hohen Temperaturen unter blauer Flamme aus den Elementen.

\mathrm{4\ In\ +\ 3\ O_2\ \longrightarrow\ 2\ In_2O_3}

Auch aus Indium(III)-hydroxid bildet sich beim Erhitzen Indium(III)-oxid.

\mathrm{2 \ In(OH)_3 \longrightarrow \ In_2O_3 + 3 \ H_2O}

Eigenschaften

Es existieren zwei Modifikationen des hellgelb farbenen Indium(III)-oxids. Die bei Normalbedingungen stabile α-Modifikation wandelt sich unter Druck bei 1000 °C in eine β-Modifikation um. α-Indium(III)-oxid kristallisiert in einer von der Calciumfluorid-Struktur ableitbaren Struktur, in der Fluorid-Leerstellen bestehen. β-Indium(III)-oxid besitzt Korundstruktur.

Dünnfilmschichten von Indium(III)-oxid, welche mit Chrom dotiert sind (In2-xCrxO3), weisen ferromagnetische Eigenschaften auf und zählen zu den magnetischen Halbleitern.[3]

Verwendung

Indium(III)-oxid wird überwiegend dazu verwendet, Indiumzinnoxid herzustellen. Dieses ist ein wichtiger Bestandteil von Flüssigkristallbildschirmen und Touchscreens.

Einzelnachweise

  1. abcd Datenblatt Indium(III)-oxid bei AlfaAesar, abgerufen am 3. Februar 2010 (JavaScript erforderlich).
  2. O. Knacke ; O. Kubaschewski; K. Hesselmann (eds.), Thermochemical properties of inorganic substances I, 2nd edition, Springer, Berlin, 1991
  3. MIT Material Puts New Spin on Electronics. Abgerufen am 29. Oktober 2008.

Literatur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Diese Seite wurde zuletzt am 15. April 2012 um 16:28 Uhr geändert.

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