Montag, 28. Mai 2012

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Interaktive Medien

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Als interaktive Medien bezeichnet man synchrone und asynchrone technische Kommunikationsmittel, die nichtlinear genutzt werden können. Ob ein Medium interaktiv genutzt werden kann, ist keine binäre Ja-Nein-Entscheidung, sondern eine graduelle; sinnvoll ist es, nach dem Grad der Interaktivität verschiedene Interaktivitätslevel zu unterscheiden.

Medien

Internet

Das Internet ist ein Beispiel für ein hochgradig interaktives Medium, da es über Rückkanäle verfügt und so bidirektionale Kommunikation ermöglichen kann.

Fernsehen und Hörfunk

Massenmedien wie Fernsehen und Hörfunk können zwar interaktive Elemente aufweisen, verfügen jedoch über eine geringe Interaktivität. Die Kommunikation erfolgt weitgehend unidirektional, da es keinen vollwertigen Rückkanal gibt, weshalb sie auch als Push-Medien bezeichnet werden.

Stärkere interaktive Eigenschaften hat das interaktive Fernsehen und die DVD. Noch ausgeprägter wird der Grad der Interaktivität bei Software-Anwendungen und bestimmten Internet-Diensten.

Literatur

  • Ralf Steinmetz: Multimedia-Technologie. Grundlagen, Komponenten und Systeme, Springer 2000, ISBN 3-540-67332-6
  • Uwe Kühhirt, Marco Rittermann: Interaktive audiovisuelle Medien, Hanser Fachbuch 2007, ISBN 3-446-40300-0
  • Schrape, Jan-Felix: Wiederkehrende Erwartungen an interaktive Medien. In: Mediale Kontrolle unter Beobachtung 1(1), 2012. Volltext Online
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