Jörg Echternkamp (* 3. Oktober 1963 in Herford) ist ein deutscher Historiker am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Potsdam und Lehrbeauftragter der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Echternkamp studierte Geschichtswissenschaft, Romanistik und Pädagogik an der Universität Bielefeld, der Université de Poitiers (Frankreich) und der Johns Hopkins University, Baltimore/Maryland (USA). Mit einer Arbeit über die Entstehung und Entwicklung des deutschen Nationalismus im 18. und 19. Jahrhundert promovierte er 1996 bei Hans-Ulrich Wehler in Bielefeld. Seit 1997 ist Echternkamp Historiker am MGFA und seit 2000 Redakteur des Institutsperiodikums Militärgeschichtlichen Zeitschrift (MGZ). Von 2002 bis 2004 leitete er das Forschungsprojekt „Zeitalter der Weltkriege“, danach das Forschungsprojekt „Kriegsenden – Nachkriegsordnungen – Folgekonflikte im 19./20. Jahrhundert im Vergleich“ und seit 2010 das Projekt „Europäische Militärgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert“. Echternkamps Forschungsposition steht für eine Analyse und Darstellung der Militärgeschichte als Gesellschaftsgeschichte; er fungierte als Herausgeber des entsprechenden Standardwerkes „Die Deutsche Kriegsgesellschaft 1939 bis 1945“ innerhalb der MGFA-Reihe Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg.
Neben seiner Forschungsarbeit beim MGFA arbeitete Echternkamp als Lehrbeauftragter und Dozent an Universitäten des In- und Auslandes. Seit 2004 ist er Lehrbeauftragter der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Echternkamp ist Mitglied der Auswahlkommission der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Monographien
Herausgeberschaften
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