Nach dem Abitur 1966 in Siegen leistete van Essen seinen Wehrdienst ab und absolvierte dann ab 1968 ein Studium der Rechtswissenschaft in Köln, welches er 1973 mit dem ersten und 1976 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Von 1976 bis 1985 war er als Staatsanwalt in Münster, Hagen und Dortmund tätig. Von 1985 bis 1990 war er Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Hamm.
Von 1978 bis 1984 hatte er daneben einen Lehrauftrag für Strafrecht an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen. Neben seinem Studium und der beruflichen Laufbahn ist Jörg van Essen aktiver Reservesoldat. Im Jahr 1993 ist van Essen zum Oberst der Reserve befördert worden und bekleidet damit den höchsten für einen Reservisten erreichbaren Dienstgrad der Bundeswehr.
Jörg van Essen ist seit 1980 Mitglied der FDP. 1982 übernahm er den Vorsitz im Landesfachausschuss für Außen-, Sicherheits-, und Europapolitik der FDP NRW. Er war von 1992 bis 2010 Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Westfalen-Süd und Mitglied des Landesvorstandes der FDP NRW. Jörg van Essen ist seit 1994 kooptiertes Mitglied im Bundespräsidium und im Bundesvorstand der FDP. Von 1994 bis 1998 und seit 2009 gehört er dem Koalitionsausschuss der führenden Vertreter der Regierungsparteien CDU, FDP und CSU an.
Seit 1990 ist van Essen Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier ist er seit 1994 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion. Er ist Mitglied des Rechtsausschusses sowie des Ältestenrates und des Vermittlungsausschusses. Jörg van Essen ist stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag eingezogen.
Seine politischen Schwerpunkte sind die innere und äußere Sicherheit und in der Rechtspolitik der Opferschutz.
Van Essen ist ledig und römisch-katholisch.
2007 erhielt van Essen das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold durch den Bundesminister der Verteidigung.
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