Das Jüdische Museum Franken besteht aus drei Standorten in Fürth, Schnaittach und Schwabach. Alle musealen Einrichtungen widmen sich der Geschichte und Kultur der Juden in Franken.
Träger des Museums ist ein 1990 gegründeter Verein. Ihm gehören die Mittelfranken-Stiftung des Bezirks Mittelfranken, die Stadt Fürth, der Landkreis Nürnberger Land, die Marktgemeinde Schnaittach und die Stadt Schwabach an[1].
Der Hauptstandort des Jüdischen Museums Franken ist in Fürth, Königstraße 89 (Koordinaten 49° 28′ 20″ N, 10° 59′ 38″ O49.47230555555610.993833333333). Das Jüdische Museum Franken in Fürth zeigt die herausragende Bedeutung Frankens als Zentrum jüdischen Lebens in Süddeutschland.
Die fränkisch-jüdische Kultur war besonders vielfältig mit eigenen Alltagsgebräuchen religiösen Ritualen und berühmten Gelehrten. Vom Mittelalter bis heute erzählen Judaika und Alltagsobjekte im Fürther Museum die jüdische Geschichte Frankens. Dabei ist das Museumsgebäude selbst ein beeindruckendes Objekt: Vom 17. bis ins späte 19. Jahrhundert gehörte es jüdischen Familien. In einer historischen Laubhütte und einem Ritualbad spiegeln sich einzigartige Spuren jüdischen Alltags wider. Dazu bietet das Haus einen Seminarraum, eine Buchhandlung und ein Café.
Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach (Koordinaten 49° 33′ 28″ N, 11° 20′ 28″ O49.55788888888911.341222222222) wurde in der 1570 erbauten Synagoge mit angegliedertem Rabbinerhaus und Ritualbad eingerichtet. In seiner Dauerausstellung präsentiert das Museum ein in Süddeutschland einzigartiges architektonisches Ensemble und einer der bedeutendste Sammlungen zum einstigen jüdischen Landleben.
Das Jüdische Museum Franken in Schwabach zeigt ein Kleinod europäisch-jüdischen Kulturerbes: eine historische Laubhütte mit symbolreicher Wandmalerei aus dem 18. Jahrhundert.
| 1995–2003 | Bernhard Purin |
| 2003– | Daniela F. Eisenstein |
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