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Jan de Bont (* 22. Oktober 1943 in Eindhoven, Nordbrabant) ist ein niederländischer Kameramann, Filmregisseur und Filmproduzent.
Jan de Bont wurde in eine Großfamilie mit 14 Kindern hineingeboren und wuchs in Eindhoven auf. Schon als 12-jähriger Junge drehte er Super8-Filme und nahm Aufträge bei Hochzeitsveranstaltungen an.
Später studierte er an der Filmakademie von Amsterdam. Dort lernte er Paul Verhoeven kennen, mit dem er oft zusammenarbeitete. Zusammen drehten sie unter anderem 1970 den Kurzfilm „De Worstelaar“ und 1971 den Kinofilm „Was sehe ich…! Was sehe ich…!“, wobei Verhoeven die Regie führte und de Bont als Kameramann arbeitete. Die beiden fassten in den frühen 1980ern Fuß in den USA und arbeiteten später auch dort erneut zusammen in den Filmen Flesh and Blood (1985) und Basic Instinct (1992). Jan de Bont arbeitete auch in einigen großen Hollywood-Produktionen als Kameramann mit: Stirb langsam (1988), Jagd auf Roter Oktober (1990), Wie ein Licht in dunkler Nacht (1992) und Lethal Weapon 3 (1992), in dem er einen kurzen Cameo-Auftritt als niederländischer Kameramann hat.
1994 führte Jan de Bont erstmals Regie. Sein Actionfilm Speed mit Keanu Reeves und Sandra Bullock wurde ein großer Erfolg. Sein nächster Film, der Katastrophenfilm Twister (1996), spielte weltweit sogar 495,7 Millionen US-Dollar ein. Die Speed-Fortsetzung Speed 2, zu dem er auch das Drehbuch schrieb, sowie das Das Geisterschloss mit Catherine Zeta-Jones und Owen Wilson und Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens mit Angelina Jolie, Gerard Butler, Ciaran Hinds, Djimon Hounsou und Til Schweiger waren dagegen Flops.
Jan de Bont war von 1973 bis 1988 mit der niederländischen Schauspielerin Monique van de Ven verheiratet. Mit seiner neuen Partnerin hat er zwei Kinder.
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