Montag, 28. Mai 2012

Themen


Joey (Film)

Filmdaten
Deutscher Titel Joey
Originaltitel Joey
Produktionsland BRD
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1985
Länge 98 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Roland Emmerich
Drehbuch Roland EmmerichHans J. Haller
Produktion Willi Segler
Musik Hubert Bartholomae
Kamera Egon Werdin
Schnitt Carl ColpaertAlan ToomayanTomy Wigand
Besetzung
  • Joshua Morrell: Joey
  • Tammy Shields: Sally
  • Jerry Hall: William
  • Sean Johnson: Bobby
  • Mathias Kraus: Bernie
  • Christine Goebbels: Alice
  • Ray Kaselonis jr.: Steven
  • Eva Kryll: Laura
  • Jan Zierold: Martin
  • Barbara Klein: Dr. Haiden
  • Axel Berg: Ralph

Joey ist der zweite abendfüllende Spielfilm des Regisseurs Roland Emmerich.

Handlung

Der neunjährige Joey hat telekinetische Fähigkeiten, um mit dem Jenseits Kontakt zu bekommen. Durch seine freiwerdenden Energien schweben Spielzeuge im Raum und sein rotes Spielzeugtelefon stellt die Verbindung zur anderen Seite her. Als Joey eine Bauchrednerpuppe in einem verlassenen Haus findet, stellt sich heraus, dass die Puppe von einer bösen Macht beherrscht wird. In der Puppe wohnt der Geist des persönlichkeitsgespaltenen Varieté-Künstlers Fletcher. Joeys Mutter, seine Schulkameraden und diverse Spezialisten geraten schon bald unter Fletchers Einfluss und stellen Joey nach. Dieser verlässt das Diesseits. Im Reich der Dunkelheit trifft er den Geist von Fletcher und besiegt ihn. Joey versucht zurückzukommen, es ist jedoch unklar, ob es ihm gelingt.

Kritik

„Was bei Spielberg trotz aller Tendenz zum Spektakel stets mit Verzauberung, naivem Staunen, Anteilnahme und Rührung, also mit Merkmalen des guten Unterhaltungskinos zu tun hat, ist bei Emmerich zu einem seelenlosen Nachäffen bombastisch aufgeblähter Erfolgsmuster geworden; was er in E.T., Poltergeist und in den Krieg der Sterne Filmen gesehen hat, waren nur die Tricks, nicht jedoch die Geschichten, in die sie eingebettet waren. Diese Tricks kopiert der 'Zauberlehrling' Emmerich im Stil einer ununterbrochenen Geisterbahnfahrt, ohne Maß, Rhythmus und Gespür für die menschlichen Dimensionen zu besitzen. Die Handlung ist dabei nebensächlich, grob gestrickt und psychologisch völlig unstimmig“

Horst Peter Koll: Filmdienst

Joey zeigt viel und erklärt wenig. Das ist für einen Effektfilm nicht schlecht. Doch wenn er erklärt, erklärt er alles völlig falsch. Das ist tödlich.“

Norbert Stresau: RETRO

Literatur

Martin Eisele: Joey - Wir werden uns alle wiedersehn, Bastei Lübbe 1985, ISBN 3-404-13013-8 (Buch zum Film)

Weblink

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite wurde zuletzt am 9. April 2012 um 13:09 Uhr geändert.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Joey_(Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

TOP



TOP