| Filmdaten | |
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| Deutscher Titel | Joey |
| Originaltitel | Joey |
| Produktionsland | BRD |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1985 |
| Länge | 98 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Roland Emmerich |
| Drehbuch | Roland EmmerichHans J. Haller |
| Produktion | Willi Segler |
| Musik | Hubert Bartholomae |
| Kamera | Egon Werdin |
| Schnitt | Carl ColpaertAlan ToomayanTomy Wigand |
| Besetzung | |
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Joey ist der zweite abendfüllende Spielfilm des Regisseurs Roland Emmerich.
Der neunjährige Joey hat telekinetische Fähigkeiten, um mit dem Jenseits Kontakt zu bekommen. Durch seine freiwerdenden Energien schweben Spielzeuge im Raum und sein rotes Spielzeugtelefon stellt die Verbindung zur anderen Seite her. Als Joey eine Bauchrednerpuppe in einem verlassenen Haus findet, stellt sich heraus, dass die Puppe von einer bösen Macht beherrscht wird. In der Puppe wohnt der Geist des persönlichkeitsgespaltenen Varieté-Künstlers Fletcher. Joeys Mutter, seine Schulkameraden und diverse Spezialisten geraten schon bald unter Fletchers Einfluss und stellen Joey nach. Dieser verlässt das Diesseits. Im Reich der Dunkelheit trifft er den Geist von Fletcher und besiegt ihn. Joey versucht zurückzukommen, es ist jedoch unklar, ob es ihm gelingt.
„Was bei Spielberg trotz aller Tendenz zum Spektakel stets mit Verzauberung, naivem Staunen, Anteilnahme und Rührung, also mit Merkmalen des guten Unterhaltungskinos zu tun hat, ist bei Emmerich zu einem seelenlosen Nachäffen bombastisch aufgeblähter Erfolgsmuster geworden; was er in E.T., Poltergeist und in den Krieg der Sterne Filmen gesehen hat, waren nur die Tricks, nicht jedoch die Geschichten, in die sie eingebettet waren. Diese Tricks kopiert der 'Zauberlehrling' Emmerich im Stil einer ununterbrochenen Geisterbahnfahrt, ohne Maß, Rhythmus und Gespür für die menschlichen Dimensionen zu besitzen. Die Handlung ist dabei nebensächlich, grob gestrickt und psychologisch völlig unstimmig“
– Horst Peter Koll: Filmdienst
„Joey zeigt viel und erklärt wenig. Das ist für einen Effektfilm nicht schlecht. Doch wenn er erklärt, erklärt er alles völlig falsch. Das ist tödlich.“
– Norbert Stresau: RETRO
Martin Eisele: Joey - Wir werden uns alle wiedersehn, Bastei Lübbe 1985, ISBN 3-404-13013-8 (Buch zum Film)
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