| John F. Kennedy International Airport | |||
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| Kenndaten | |||
| IATA-Code | JFK | ||
| ICAO-Code | KJFK | ||
| Koordinaten | |||
| Verkehrsanbindung | |||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 24 km östlich von New York City | ||
| Straße | I-678 | ||
| Basisdaten | |||
| Eröffnung | 31. Juli 1948 | ||
| Betreiber | Port Authority of New York and New Jersey | ||
| Fläche | 1995,11 ha | ||
| Terminals | 9 | ||
| Passagiere | 45.915.069 (2009) | ||
| Luftfracht | 1.144.894 t (2009) | ||
| Flug- bewegungen | 416.945 (2009) | ||
| Beschäftigte | ca. 35.000 (2005) | ||
| Start- und Landebahnen | |||
| 04R/22L | 2560 m × 61 m Asphalt | ||
| 04L/22R | 3460 m × 46 m Asphalt | ||
| 13R/31L | 4442 m × 61 m Beton | ||
| 13L/31R | 3048 m × 46 m Asphalt | ||
Der John F. Kennedy International Airport (IATA: JFK, ICAO: KJFK) ist vor Newark und LaGuardia der größte Verkehrsflughafen im Raum New York City. 2010 wurden ca. 46,5 Millionen Passagiere befördert, damit ist JFK der sechstgrößte Flughafen der USA (nach Atlanta, Chicago-O’Hare, Los Angeles, Dallas/Fort Worth und Denver) und liegt im weltweiten Vergleich der Flughäfen auf Rang 14. Der von der Port Authority of New York and New Jersey betriebene Flughafen liegt 24 km östlich von Manhattan in Queens an der Jamaica Bay und dient als Drehkreuz für American Airlines, Delta Air Lines und JetBlue Airways.
Mit dem Bau des Flughafens wurde im April 1942 begonnen, als man etwa vier km² sumpfiges Tideland neben dem Idlewild-Golfplatz trockenlegte. Aufgrund seiner Lage hieß der Flughafen zunächst auch Idlewild Airport. Bis heute wurde er fünfmal erweitert.
Die ersten kommerziellen Flüge gab es ab dem 1. Juli 1948. Am 31. Juli 1948 wurde er offiziell als New York International Airport eingeweiht. In der ersten Bauphase bis Ende 1948 wurden rund 150 Millionen US-Dollar investiert.
Am 24. Dezember 1963 wurde der Flughafen auf Beschluss des Bürgermeisters und des Stadtrats der Stadt New York und der Flughafengesellschaft in John F. Kennedy International Airport umbenannt, benannt nach US-Präsident John F. Kennedy, der etwa einen Monat zuvor ermordet wurde.
Das Gesamtvolumen der Investitionen hat bis heute 4,3 Milliarden US-Dollar erreicht. An Abgaben und Steuern hat der Flughafen bisher an New York und New Jersey 30,1 Milliarden US-Dollar bezahlt, was einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor darstellt. An Löhnen und Gehältern wurden bisher 11,2 Milliarden US-Dollar bezahlt. 1978 wurden im sog. Lufthansa-Raub aus Räumen des Flughafens, ca. 6 Millionen US-Dollar in Bargeld und Juwelen geraubt. Es war der erfolgreichste Überfall in der amerikanischen Geschichte. Am 2. Juni 2007 deckte das amerikanische FBI Pläne eines Terroranschlags auf. Aus der Karibik stammende Terroristen wollten die über 80 Kilometer langen Treibstoffleitungen, die auch den zweiten großen Stadtflughafen versorgen, in die Luft sprengen. Allerdings befanden sich die Planungen in einer noch sehr frühen Phase.
Am 17. Juli 1996 starben bei der Explosion von Trans-World-Airlines-Flug 800, einer Boeing 747-131, alle 230 Insassen. Kurz nach dem Start in New York, um 20:31 Uhr Ortszeit, explodierte der fast leere zentrale Flügeltank der 747, wobei das Flugzeug in der Mitte auseinander gerissen wurde.
Der Flughafen bietet von insgesamt neun Terminals aus weltweite Flugreisemöglichkeiten an. Terminal 1 wurde bereits 1948 in Betrieb genommen - die Terminals 2 und 3 1960 bzw. 1962. Terminal 3 war früher der geschichtsträchtige Pan American WorldPort. Terminal 4, das ehemalige Ankunftsgebäude für internationale Flüge, wurde komplett umgebaut und im Mai 2001 wieder in Betrieb genommen. Erstmals hat man auf dem Flughafen die An- und Abflüge auf zwei unterschiedliche Ebenen verteilt, was zu erheblichen Verbesserungen in der Abfertigung führte. Terminal 5, traditionell das Terminal der Trans World Airlines, ist seit dem 1. Oktober 2008 von JetBlue Airways wieder in Betrieb genommen worden. Terminal 6, der 'Sundrome' - ehemals zunächst von National Airlines dann von TWA genutzt - wurde 1969 fertiggestellt. Heute wird es hauptsächlich von JetBlue Airways genutzt. Terminal 7 wurde 1970 eröffnet und diente hauptsächlich zur Abfertigung britischer Flugrouten. Terminal 8 wurde 1960 fertiggestellt und diente der Abfertigung von internationalen Flügen für amerikanische Fluggesellschaften. Terminal 9 wurde 1959 in Betrieb genommen.
Die zahlreichen Abfertigungsgebäude, einige Parkhäuser und zwei U-Bahn-Haltestellen der New York Subway werden durch eine Flughafenbahn namens Airtrain verbunden. Die Stromversorgung wird über ein eigenes Kraftwerk geregelt, das mittels Gasturbinen neuester Bauart insgesamt 90 Megawatt Leistung hat und dessen Abwärme ausreicht, um den ganzen Komplex mit Fernwärme und Warmwasser zu versorgen. Der tägliche Wasserbedarf auf dem Flughafen liegt bei 13.500 m³.
Das Start- und Landebahnsystem des Flughafens besteht aus zwei parallelen, zueinander senkrechten Pistenpaaren, von denen eines Parallelbetrieb erlaubt, da die Bahnen weiter als 1525 Meter voneinander entfernt sind. Die Gesamtlänge aller Pisten beträgt fast 14 Kilometer. Die Pisten sind bis zu 4442 Meter lang (13R/31L) und 61 Meter breit (4R/22L). Bahn 13R/31L wurde 2010 um 15 Meter auf 61 Meter verbreitet, sowie anstatt aus Asphalt aus Beton neu gebaut.
Die Speicherkapazität der Treibstofflager beträgt 144.000 Kubikmeter aufgeteilt auf 62 Tanks, von denen 40 Tanks im Umkreis von 80 Kilometern liegen und durch unterirdische Zuleitungen mit dem Flughafen verbunden sind.
Der Flughafen ist über die AirTrain JFK an das Nahverkehrsnetz angeschlossen. Außerdem gibt es zwei regelmäßig verkehrende Busse. Der Shuttle-Bus führt zur Grand Central Station[1] und ein regionaler Bus Q10 LTD zur U-Bahn-Station Jefferson Boulevard[2].
Das frühere Terminal 1, gebaut für Eastern Airlines, wurde 1995 abgerissen.
Das neue, derzeitige Terminal 1 wurde 1998 gebaut, 50 Jahre nach der Eröffnung des John F. Kennedy International Airport. Derzeit bietet das Terminal 1 als Hub für folgende Fluggesellschaften: Air France, Japan Airlines, Korean Air und Lufthansa.[3] Terminal 1 hat die Kapazität um den Airbus A380 abzufertigen, wie derzeit Air France auf der Route vom Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle, Lufthansa auf der Route vom Flughafen Frankfurt am Main und Korean Air auf der Route vom Flughafen Incheon; Terminal 1 ist neben Terminal 4 das einzige Terminal, welches die Kapazität besitzt, das Superjumbo Flugzeug abzufertigen. Terminal 1 besitzt 11 Gates.
Terminal 2 wurde 1962 als Haupthub für Northeast Airlines, Braniff und Northwest Airlines eröffnet. Nachdem Northeast Airlines und Braniff ihren Flugbetrieb eingestellt hatten, übernahm Pan American World Airways, und später Delta Air Lines den Flugbetrieb von Terminal 2 aus. Das Terminal besitzt 7 mit Fluggastbrücken ausgestatteten Gates (20–22, 26–29) und 17 Stands für Delta Connection Gesellschaften (23A–H, 23J, 25K–N, 25P–S). Delta ist derzeit dabei, Terminal 1 mit Terminal 4 zu verbinden. Zudem verlegte Delta sämtliche Internationale Flüge in das Terminal 4, welche vorher in Terminal 3 abgefertigt worden waren, welches Delta nach Zustimmung der Port Authority von New York vom 5. August 2010 abgerissen hatte.[4]
Im Jahr 2009 nutzten 45.915.069 Passagiere den Flughafen, davon waren 24.015.380 nationale und 21.899.689 internationale Fluggäste.
Die 10 wichtigsten Fluggesellschaften am Flughafen:
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Stand: November 2010 (Werte gerundet) [6]
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