Julie
Herkunft
Julie ist die moderne Variante von Julia und damit die weibliche Form zu Julius (aus dem Geschlecht der Julier). Julie gehört zu den neueren Vornamen – er existiert in Frankreich erst seit 1790.
Verbreitung
Der Name hat sich in Deutschland im 19. Jahrhundert verbreitet. Im 20. Jahrhundert war Julie nie unter den häufigsten Namen.[1][2]
Varianten
Koseform: Juliette
Im anglo-amerikanischen Bereich tragen zuweilen auch Männer diesen Namen.
Julie als Vorname
- Julie Frost US-amerikanische Songwriterin, Sängerin und Musikproduzentin
- Paula Julie Abdul (* 1962), US-amerikanische Pop-Musikerin
- Julie Andrews (* 1935), britische Schauspielerin
- Julie von Bechtolsheim (geb. Gräfin von Keller; 1751–1847), deutsche Dichterin und ist bekannt wegen ihrer Freundschaft zu Goethe und Wieland
- Julie Christie (* 1941), britische Schauspielerin
- Julie Delpy (* 1969), französische Schauspielerin
- Julie Payette (* 1963), kanadische Astronautin
- Julie Strain (* 1962), US-amerikanische Schauspielerin
- Julie Walters (* 1950), britische Schauspielerin
- Julie von Webenau (1813–1887), österreichisch-deutsche Komponistin
- Julie Weißbach (* 1982), deutsche Künstlerin und Singer-Songwriterin
Julie als Nachname
Julie in der Kunst
- Der Briefroman Julie oder Die neue Heloise (1761) von Jean Jacques Rousseau war einer der größten literarischen Erfolge des 18. Jahrhunderts.
- Mit dem Theaterstück Fräulein Julie (1888) begründete der Schriftsteller August Strindberg seinen Ruf als Dramatiker.
- 2005 komponierte der belgische Komponist Philippe Boesmans die Oper Julie nach dem Theaterstück „Fräulein Julie“ von August Strindberg.
- Die Malerin Élisabeth Vigée-Lebrun (1755–1842) malte 1795 ihre Tochter „Julie Le Brun“, Sammlung Zoubov, Genf.
Einzelnachweise
- ↑ Beliebteste Vornamen, gfds.de
- ↑ Julie, beliebte-vornamen.de
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Diese Seite wurde zuletzt am 10. Januar 2012 um 21:37 Uhr geändert.