Montag, 28. Mai 2012

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Kammerforst (Ansbach)

Kammerforst
Stadt Ansbach
Koordinaten: 49° 19′ N, 10° 35′ O49.31083333333310.587777777778454
Koordinaten:
49° 18′ 39″ N, 10° 35′ 16″ O
Höhe: 454 m ü. NN
Einwohner: 0 (1987)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91522
Vorwahl: 0981

Kammerforst (umgangssprachlich: Kaməʳfūəscht [2]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1294 als Cammerforst. Der Name bedeutet zu dem der Kammer (des Gumbertusstiftes) gehörenden Wald. Vermutlich ist Kammerforst wie Wengenstadt ein Rodungsort, der im 10. Jahrhundert entstanden ist.

1799 gab es in dem Ort sieben Haushalte, die alle dem Oberamt Ansbach untertan waren.

Bis zur Gebietsreform (1972) war Kammerforst ein Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Hennenbach.

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 1: Fachwerkscheune mit Satteldach und Schleppgauben wohl des 18. Jahrhunderts
  • Haus Nr. 2 (markgräflicher Sommersitz): Zweigeschossiger Massivbau des 18. Jahrhunderts. Zugehörige Zehntscheune, Fachwerkbau des 18. Jahrhunderts mit Krüppelwalm und Schleppgauben, tonnengewölbter Keller. Im Garten Steintisch des 18. Jahrhunderts.

Verkehr

Kammerforst liegt an der Kreisstraße ANs 2/AN 9, die von Ansbach nach Weihenzell führt.

Literatur

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 1. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1799, Sp. 526, DNB 790364298.
  •  Elisabeth Fechter,: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 106f., DNB 480570132.
  •  Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 116, DNB 451224701.

Weblink

Einzelnachweise

  1. http://gov.genealogy.net/item/show/KAMRSTJN59HH
  2. E. Fechter, S. 106.
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Diese Seite wurde zuletzt am 25. April 2012 um 01:57 Uhr geändert.

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