| Kenya Airways | ||
|---|---|---|
| IATA-Code: | KQ | |
| ICAO-Code: | KQA | |
| Rufzeichen: | KENYA | |
| Gründung: | 1977 | |
| Sitz: | Nairobi, |
|
| Heimatflughafen: | Flughafen Jomo Kenyatta International | |
| Unternehmensform: | Aktiengesellschaft | |
| Leitung: | Titus Naikuni (CEO) | |
| Mitarbeiterzahl: | 4355 (2010/11)[1] | |
| Umsatz: | 85,84 Milliarden Kenia-Schilling (2010/11) (ca. 790 Millionen Euro) | |
| Fluggastaufkommen: | 3,14 Millionen (2010/11) | |
| Frachtaufkommen: | 56.401 Tonnen (2010/11) | |
| Allianz: | SkyTeam[2] | |
| Vielfliegerprogramm: | Flying Blue | |
| Flottenstärke: | 34 (+ 9 Bestellungen) | |
| Ziele: | National und international | |
Kenya Airways ist eine kenianische Fluggesellschaft mit Sitz in Nairobi und Luftfahrt-Drehkreuz auf dem dortigen Flughafen Jomo Kenyatta International sowie Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam.
Die Fluggesellschaft wurde im Februar 1977 gegründet, nachdem die Ostafrikanische Gemeinschaft zusammenbrach, was den Untergang der alten East African Airways bedeutete.[3] Der Liniendienst wurde am 4. Februar 1977 aufgenommen und die Fluggesellschaft war bis April 1996 komplett im Besitz der kenianischen Regierung. 1986 wurde das Sessional Paper Number 1 von der kenianischen Regierung veröffentlicht, in dem betont wurde, dass die Fluggesellschaft in der Hand privater Investoren besser aufgehoben wäre. Dies resultierte im ersten Versuch die Fluggesellschaft zu privatisieren. Die Regierung ernannte Philip Ndegwa zum Vorstandsvorsitzenden, mit dem Auftrag die Fluggesellschaft zu privatisieren.
Im Geschäftsjahr 1993/1994 erwirtschaftete die Fluggesellschaft erstmals seit dem Beginn der Kommerzialisierung einen Gewinn. 1994 wurde die International Finance Corporation damit beauftragt, der Fluggesellschaft beim Privatisierungsprozess behilflich zu sein. 1995 wurden massive finanzielle Änderungen vorgenommen, wie die Reduzierung von Schulden und ein Kooperationsabkommen mit KLM. 1996 ging die Fluggesellschaft in Nairobi an die Börse. Im April 2004 wurde die Marke Kenya Airways Cargo wiedereingeführt, im Juli 2004 wurde die regionale Tochtergesellschaft Flamingo Airlines in die Muttergesellschaft integriert.
Aufmerksamkeit erlangte die Fluggesellschaft vor allem durch ihre Bestellung und den Betrieb moderner Flugzeugtypen, wie beispielsweise der Boeing 737NG, Boeing 777, Boeing 787 oder Embraer E-Jets. Die Fluggesellschaft gewann nach eigenen Angaben insgesamt viermal den „African Airline of the Year Award“, verliehen vom African Aviation Magazine.[4]
Am 4. September 2007 wurde Kenya Airways assoziiertes Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam,[5] im Juni 2010 Vollmitglied.[2]
Die Fluggesellschaft ist im Besitz von kenianischen Kleinanlegern (30,94 %), kenianischen Großinvestoren (14,2 %), KLM (26 %), der kenianischen Regierung (23 %) und anderen ausländischen Investoren (5,86 %).[6] Kenya Airways hält seit März 2003 49 % an der tansanischen Fluggesellschaft Precision Air und führt mit dieser auch Codesharing-Flüge durch.[7]
Im Geschäftsjahr 2010/11 (1. April 2010 – 31. März 2011) betrug der Umsatz 85,836 Milliarden Kenia-Schilling, das entspricht etwa 790 Millionen Euro. Es wurden 4355 Mitarbeiter beschäftigt, 3.137.000 Passagiere befördert und 56.401 Tonnen Fracht transportiert. Die durchschnittliche Sitzauslastung betrug 69,2 %.[1]
Kenya Airways bedient national Nairobi, Mombasa, Kisumu, Malindi und Lamu. In Afrika werden unter anderem Ziele wie Accra, Dakar, Dar es Salaam, Dschibuti, Kairo, Kinshasa, Khartum, Johannesburg, Luanda, Lubumbashi, Sansibar sowie Mayotte (Komoren) und Mahé (Seychellen) angeflogen. Asien steht mit Bangkok, Dubai, Guangzhou, Hong Kong und Mumbai auf dem Flugplan. Europäische Ziele sind Amsterdam, Paris und London. (Stand: August 2009)
Mit Stand April 2012 besteht die Flotte der Kenya Airways aus 34 Flugzeugen[8] mit einem Durchschnittsalter von 8,2 Jahren[9]:
Wegen der Lieferverzögerungen bei der Boeing 787-8 werden als Alternativen neue Boeing 767 oder Airbus A330 in Betracht gezogen.[12]
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