Klaus-Dieter Eichler (* 17. September 1952 in Gernrode am Harz) ist ein deutscher Philosoph. Er lehrt seit 2002 als Professor für Antike Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Von 1971 bis 1976 absolvierte Eichler an der Karl-Marx-Universität in Leipzig ein Diplomstudium der marxistisch-leninistischen Philosophie. Seine Dissertation „Die Herausbildung der Sokratischen und frühen Platonischen Philosophie“ im Jahre 1978 wurde von Helmut Seidel betreut. Ein Zusatzstudium führte ihn 1985 für zwei Semester nach Moskau an die Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Seine Habilitationsschrift „Die Genesis der frühen griechischen Philosophie“ (Hauptgutachter Helmut Seidel) legte er 1987 vor. Seine Habilitation erfolgte 1989 an der Universität von Leipzig, wo er – mit Unterbrechungen – bis 2002 in verschiedenen Anstellungsverhältnissen tätig war (Schwerpunkte in Ethik, Didaktik und Antike Philosophie). Im Jahr 2002 nahm er eine Professur für Antike Philosophie und ihre Rezeption von der Neuzeit bis zur Gegenwart an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz an. Im Zeitraum 1990 bis 1997 war Eichler zudem Vorsitzender der Leipziger Gesellschaft für Philosophie und Kultur.
Zu seinen Forschungsgegenständen gehören die Philosophie der Antike mit Schwerpunkt Ethik, die Philosophie der Freundschaft sowie die Philosophie in der Deutschen Demokratischen Republik.
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