Klaus Brinkbäumer (* 1967 in Münster) ist einer der beiden stellvertretenden Chefredakteure des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel.
Er studierte in Santa Barbara (Kalifornien) und München und lebt in Hamburg. Der Journalist absolvierte sein Volontariat in der katholischen Presse und besuchte Kurse beim Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses. Brinkbäumer recherchierte zusammen mit Hans Leyendecker und Heiner Schimmöller den Steuerfall Steffi Graf und zusammen mit Clemens Höges die Geschichte der „Vizcaina“, jenes Schiffes, das Christoph Kolumbus auf seiner vierten und letzten Reise in die neue Welt vor der Küste des heutigen Panamas verlor. Seit mehreren Jahren schreibt Brinkbäumer vor allem Auslandsreportagen, zum Beispiel über Migration aus Afrika. Er ist Dozent der Hamburger Akademie für Publizistik und des Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in München. Brinkbäumer ist Jurymitglied des Pater-Wolfgang-Seibel-Preises. Zum 1. Januar 2011 wurde Brinkbäumer in der neugeschaffenen Position des Textchefs Mitglied der Chefredaktion des Magazins Der Spiegel.[1] Seit dem 1. September 2011 ist er stellvertretender Chefredakteur beim Spiegel.[2]
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