Unter Kurzwaren versteht man kleine Gegenstände zum Nähen. Dazu gehören Knöpfe, Zwirne, Schnallen, Nadeln und Reißverschlüsse.
Die Bezeichnung Kurzwaren (schweizerisch auch Mercerie) hat sich aus dem älteren „kurze Waren“ (18. Jahrhundert) entwickelt. Das Adjektiv „kurz“ bezog sich nicht unbedingt nur auf die Länge, es konnte auch im Sinne von „klein“ gebraucht werden.
Johann Christoph Adelung merkt dazu an:
Der „kurzen Ware“ wurde gelegentlich die „lange Ware“ gegenübergestellt:
Das Grimmsche Wörterbuch dazu:
„Kurze Waren“ sind demnach Waren, die nicht mit der Elle gemessen werden, keine Ellenwaren, heute also keine Meterware, wie üblicherweise die Stoffe, sondern Stückgut oder Schüttgut.
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