| KwaZulu-Natal | ||
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| Symbole | ||
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| Wahlspruch„Masisukume Sakhe“ | ||
| Basisdaten | ||
| Staat | Südafrika | |
| Hauptstadt | Pietermaritzburg | |
| Fläche | 92.303,1 km² | |
| Einwohner | 10.259.230 (24. Oktober 2007) | |
| Dichte | 111,1 Einwohner pro km² | |
| ISO 3166-2 | ZA-ZN | |
| Webauftritt | www.kwazulunatal.gov.za (englisch) | |
| Politik | ||
| Premierminister | Zweli Mkhize | |
| Partei | ANC | |
KwaZulu-Natal ist eine Provinz an der Ostküste Südafrikas. Sie grenzt im Norden an Swasiland, Mosambik und an Mpumalanga, im Süden an das Ostkap, im Westen an Lesotho und den Freistaat sowie im Osten an den Indischen Ozean. Die Provinz entstand 1994 aus der Zusammenlegung des früheren Homeland KwaZulu und der ehemaligen Provinz Natal. Sie beinhaltet das traditionelle Siedlungsgebiet der Zulu und ist die einzige Provinz, die den Namen einer ethnischen Gruppe in ihrem Namen trägt.
KwaZulu-Natal nennt sich die Gartenprovinz Südafrikas. Die Landschaft lässt sich in drei Zonen einteilen: flache Küstengebiete, hügelige Ebenen im Inland sowie zwei Gebirgszonen: die Drakensberge im Westen und die Limpopo Berge im Norden. Das Klima ist generell warm und feucht, aber im höhergelegenen Inland kann es im Winter sehr trocken und recht kalt werden. Im Küstenstreifen standen früher tropische Wälder - heute wird hier häufig Zuckerrohr angepflanzt. In diesem Klima gedeihen aber auch viele tropische Früchte (Bananen, Mangos, Litschi, Ananas, Guaven, usw.).
Die Sandstrände an der Nordküste (nördlich von Durban) und an der Südküste (südlich von Durban) mit ihrem warmen Wasser sind beliebte Ferienziele für viele In- und Ausländer.
Die Provinz gliedert sich in folgende Distrikte: [1]
Weitere Städte sind Newcastle, Dundee, Vryheid (Freiheit) und Hluhluwe im Norden der Provinz, Port Shepstone und Kokstad im Süden.
Den größten Teil der Bevölkerung machen die Zulu aus. Sie sprechen isiZulu, eine Bantusprache. Die Stämme, die in der Gegend der heutigen Provinz lebten, wurden im 19. Jahrhundert vom großen Zulukönig Shaka zu einem Volk vereinigt.
Obwohl die Republik Natalia von Buren gegründet wurde, überwiegt heute der englische Einfluss in KwaZulu-Natal. Die Buren zogen weiter ins Inland, nachdem das Vereinigte Königreich Natal 1842 annektiert hatte. Daraufhin ließen sich viele britische Einwanderer in dieser fruchtbaren Gegend nieder.
Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Inder als Arbeiter für die Zuckerplantagen nach Südafrika gebracht, zogen aber größtenteils in die Städte. Sie stellen den Großteil der Hindus Südafrikas, es gibt aber auch viele Moslems unter ihnen. Durban soll die Stadt mit der größten indischstämmigen Bevölkerung außerhalb des indischen Subkontinents sein.
Es ließen sich auch deutsche Einwanderer in KwaZulu-Natal nieder. In der Gegend um Wartburg, Harburg und Hermannsburg leben auch heute noch deutsch-sprechende Südafrikaner.
Nationalparks
Naturschutzgebiete
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