Dienstag, 29. Mai 2012

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Landeskirche

Eine Landeskirche ist in Deutschland nach heutigem Verständnis in der Regel ein territorial abgegrenzter Zusammenschluss von volkskirchlichen Gemeinden, nach schweizerischer Rechtsterminologie tritt das Kriterium der öffentlich-rechtlichen Anerkennung hinzu.

Landeskirche im Mittelalter

Bezogen auf die vorreformatorische Zeit wird unter dem Begriff der Landeskirche die Kirchenorganisation eines bestimmten Territoriums verstanden, die zwar im Regelfall einer übergeordneten Autorität (dem Papst oder einem Patriarchen) unterstellt war, aber ein erhöhtes Maß an Selbstständigkeit besaß, insbesondere was ihre innere Struktur und ihr Verhältnis zum jeweiligen weltlichen Herrscher betraf. Das Vorhandensein einer eigenen Landeskirche spielte eine große Rolle für die Abgrenzung vor allem frühmittelalterlicher Reiche gegenüber anderen Territorien.

Landeskirchen in Deutschland

Evangelische Landeskirchen in Deutschland

Entstehung

Der Begriff im heutigen Verständnis ergab sich aus einer Notsituation: Anders als in Skandinavien und England gingen die deutschen Bischöfe in ihrer großen Mehrheit nicht zur Reformation über, so dass es nicht möglich war, das hergebrachte Diözesansystem unter dem Vorzeichen des neuen Bekenntnisses weiter bestehen zu lassen. Daher forderte Martin Luther, dass die weltlichen Landesherren behelfsweise die bischöfliche Funktion in ihren Territorien ausüben sollten.

Aus der Reformationszeit stammt auch der Grundsatz cuius regio, eius religio (wessen Gebiet, dessen Religion). Danach bestimmte der Landesherr, welcher Konfession seine Untertanen angehören mussten. Dies beförderte die Ausbildung geschlossener, eigener Landeskirchen. Der Grundsatz wurde allerdings in der Praxis der Religionspolitik im Heiligen Römischen Reich mit und nach dem Dreißigjährigen Krieg bald aufgeweicht.

Bis zur Abschaffung der Monarchie in Deutschland 1918 waren die Landesherren im administrativen Bereich Landesbischöfe, und die Bindung von Kirche und Staat dadurch besonders eng. Das galt auch bei Landesherren anderer Konfession. So war der (römisch-katholische) König von Bayern zugleich oberster Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. In der Praxis übten die Landesherren die bischöflichen Funktionen aber nur indirekt durch eine dafür zuständige Behörde aus, die in der Regel den Namen Konsistorium trug.

Situation heute

Die heutigen Grenzen der in Deutschland existierenden 20 evangelischen Landeskirchen sind weitgehend identisch mit denen der Bundesstaaten (in Preußen: der Provinzen) im deutschen Kaiserreich, wie es bis 1918 bestand. So umfasst beispielsweise das Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland dasjenige der früheren altpreußischen Kirchenprovinz Rheinland, die territorial im Wesentlichen der preußischen Rheinprovinz entsprach, deren Gebiet heute auf vier Bundesländer aufgeteilt ist. Das Gebiet der Landeskirche blieb dabei nahezu unverändert.

Größere Veränderungen gab es im Bereich des heutigen Hessen, wo sich im Dritten Reich die beiden zuständigen Gauleiter in Kassel und Darmstadt jeweils eine eigene Landeskirche zulegten (heute: Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Evangelische Kirche in Hessen und Nassau). Andere größere Veränderung betrafen die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, wo sich 1977 die vier bestehenden Landeskirchen von Schleswig-Holstein, Eutin, Hamburg und Lübeck mit dem Kirchenkreis Harburg der hannoverschen Landeskirche zur Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche vereinigten; Berlin-Brandenburg und die schlesische Oberlausitz, welche beiden Landeskirchen sich 2004 zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zusammenschlossen, sowie Thüringen und Sachsen-Anhalt, die 2009 zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland fusionierten. 2012 fusionierten die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs und die Pommersche Evangelische Kirche zur Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland.

Übersicht

Übersicht

Landeskirche Leitender Geistlicher Bekenntnis Mitglied in Fläche (km²) Mitglieder(31. Dezember 2007) (In Klammern: Rang nach Mitgliederzahl) Gemeinden Kirchenkreise oder Äquivalent[1] Verwaltungssitz
Evang. Landeskirche Anhalts Kirchenpräsident Joachim Liebig uniert UEK, EKD, ÖRK 2299 48.766 (22) 150 5 Dessau-Roßlau
Evang. Landeskirche in Baden Landesbischof Ulrich Fischer uniert UEK, EKD, Lutherischer Weltbund ca. 15.000 1.291.357 (8) 630 29 Karlsruhe
Evang.-Luth. Kirche in Bayern Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm lutherisch VELKD, EKD, Lutherischer Weltbund, ÖRK 70.547 2.629.670 (3) 1.531 68 München
Evang. Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Bischof Markus Dröge uniert UEK, EKD  ? 1.139.665 (9) 1.504 35 Berlin
Evang.-Luth. Landeskirche in Braunschweig Landesbischof Friedrich Weber lutherisch Konf.ev.Ki.Nds, VELKD, EKD, Lutherischer Weltbund  ? 400.362 (15) 414 13 Wolfenbüttel
Bremische Evangelische Kirche Schriftführer: Renke Brahms uniert UEK, EKD  ? 236.096 (16) 61 0 Bremen
Evang.-luth. Landeskirche Hannovers Landesbischof Ralf Meister lutherisch Konf.ev.Ki.Nds, VELKD, EKD, Lutherischer Weltbund  ? 3.006.296 (1) 1.366 57 Hannover
Evang. Kirche in Hessen und Nassau Kirchenpräsident Volker Jung uniert UEK, EKD 13.358,77 1.776.659 (7) 1.175 47 Darmstadt
Evang. Kirche von Kurhessen-Waldeck Bischof Martin Hein uniert UEK, EKD  ? 939.014 (10) 894 26 Kassel
Lippische Landeskirche Landessuperintendent Martin Dutzmann reformiert UEK, EKD, Reformierter Bund, Lutherischer Weltbund (Lutherische Klasse) 1.157,74 190.865 (18) 72 7 Detmold
Evang. Kirche in Mitteldeutschland Bischöfin Ilse Junkermann uniert UEK, EKD, VELKD, Lutherischer Weltbund  ? 910.527 (11) 3.315 38 Magdeburg, Erfurt
Evang.-Luth. Kirche in Norddeutschland Bischof Gerhard Ulrich lutherisch VELKD, EKD, Lutherischer Weltbund  ? 2.391.181 (5) 1104 41 Kiel, Schwerin
Evang.-Luth. Kirche in Oldenburg Bischof Jan Janssen lutherisch Konf.ev.Ki.Nds, EKD, Lutherischer Weltbund, Gaststatus in VELKD und UEK,  ? 460.538 (14) 123 6 Oldenburg
Evang. Kirche der Pfalz Kirchenpräsident Christian Schad uniert UEK, EKD  ? 696.981 (13) 431 20 Speyer
Evangelisch-reformierte Kirche Kirchenpräsident Jann Schmidt reformiert UEK, EKD, Reformierter Bund Gemeinden in fast ganz Deutschland 185.340 (19) 142 11 Leer (Ostfriesland)
Evangelische Kirche im Rheinland Präses Nikolaus Schneider uniert UEK, EKD 12.704 2.888.736 (2) 755 38 Düsseldorf
Evang.-Luth. Landeskirche Sachsens Landesbischof Jochen Bohl lutherisch VELKD, EKD, Lutherischer Weltbund 14.900 810.558 (12) 766 25 Dresden
Evang.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe Landesbischof Karl-Hinrich Manzke lutherisch Konf.ev.Ki.Nds, VELKD, EKD, Lutherischer Weltbund 675 60.545 (21) 22 2 Bückeburg
Evangelische Kirche von Westfalen Präses Annette Kurschus uniert UEK, EKD 22.200 2.582.070 (4) 623 31 Bielefeld
Evang. Landeskirche in Württemberg Landesbischof Frank Otfried July lutherisch EKD, Lutherischer Weltbund, Gaststatus in VELKD und UEK ca. 20.000 2.286.893 (6) 1.373 48 Stuttgart
Evangelische Landeskirchen in Deutschland

Als assoziiertes Mitglied der EKD angeschlossen:

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Braunschweig, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, die Evangelisch-reformierte Kirche und die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe sind Mitglied in der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen.

Bis 2003 war auch die Evangelische Kirche der Union Mitglied in der EKD. Diese ging 2003 in der Union Evangelischer Kirchen auf.

Ämter und Institutionen

Folgende typischen Ämter und Institutionen der Landeskirche gibt es bis heute:

Als übergreifendes Organ gründeten die Landeskirchen die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die ihren Sitz in Hannover hat.

Verwaltungshierarchie

Die Verwaltungsstruktur ist von Landeskirche zu Landeskirche unterschiedlich. Oft werden für die gleiche Verwaltungsinstanz verschiedene Bezeichnungen geführt. Um Verwirrungen zu vermeiden, soll folgende Tabelle einen Überblick über die Bezeichnungen der Verwaltungsebenen in den Landeskirchen der EKD geben. Zusätzlich wird in Klammern die Bezeichnung der personalen Leitung genannt, da auch hier in den Landeskirchen mit der gleichen Bezeichnung oft unterschiedliche Dinge gemeint sind. Kursiv werden ergänzend eventuelle Gremien der Verwaltungsebene genannt.

Landeskirche Unterste Instanz Untere Instanz Mittlere Instanz Obere Instanz
Evang. Landeskirche Anhalts KirchengemeindeGemeindekirchenrat Kirchenkreis (Kreisoberpfarrer)Kreissynode   Landeskirche (Kirchenpräsident)Landessynode
Evang. Landeskirche in Baden KirchengemeindeKirchengemeinderat Kirchenbezirk, auch Dekanat (Dekan)Bezirkssynode Kirchenkreis, auch Prälatur (Prälat)  Landeskirche (Landesbischof)Landessynode
Evang.-Luth. Kirche in Bayern KirchengemeindeKirchenvorstand Dekanat (Dekan)Dekanatssynode Kirchenkreis (Regionalbischof)  Landeskirche (Landesbischof)Landessynode
Evang. Kirche in Berlin- Brandenburg- schlesische Oberlausitz KirchengemeindeKirchenvorstand Kirchenkreis (Superintendent)Kreissynode Sprengel (Generalsuperintendent)  Landeskirche (Bischof)Landessynode
Evang.-Luth. Landeskirche in Braunschweig KirchengemeindeKirchenvorstand Propstei (Propst)Propsteisynode   Landeskirche (Landesbischof)Landessynode
Bremische Evangelische Kirche Kirchengemeinde      Landeskirche (Präsident des Kirchenausschusses)Kirchentag
Evang.-Luth. Landeskirche Hannovers KirchengemeindeKirchenvorstand Kirchenkreis (Superintendent)Kirchenkreistag Sprengel (Landessuperintendent)  Landeskirche (Landesbischof)Landessynode
Evang. Kirche in Hessen und Nassau KirchengemeindeKirchenvorstand Dekanat (Dekan)Dekanatssynode Propstei (Propst)  Landeskirche (Kirchenpräsident)Landessynode
Evang. Kirche von Kurhessen-Waldeck KirchengemeindeKirchenvorstand Kirchenkreis (Dekan)Kreissynode Sprengel (Propst)  Landeskirche (Bischof)Landessynode
Lippische Landeskirche KirchengemeindeKirchenvorstand Klasse, auch Bezirk (Superintendent)Klassentag   Landeskirche (Landessuperintendent)Landessynode
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland Kirchengemeinde Kirchenkreis Propstsprengel Landeskirche (Bischof)Landessynode
Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland Kirchengemeinde Kirchenkreis Sprengel Landeskirche (Landesbischof)Synode
Evang.-Luth. Kirche in Oldenburg KirchengemeindeGemeindekirchenrat Kirchenkreis (Kreispfarrer)Kreissynode   Landeskirche (Bischof)Synode
Evang. Kirche der Pfalz KirchengemeindePresbyterium Kirchenbezirk, auch Dekanat (Dekan)Bezirkssynode   Landeskirche (Kirchenpräsident)Landessynode
Evangelisch-reformierte Kirche KirchengemeindeKirchenrat oderPresbyterium Synodalverband (Präses des Moderamens)Synodalverbandssynode    Landeskirche (Kirchenpräsident)Gesamtsynode 
Evangelische Kirche im Rheinland KirchengemeindePresbyterium Kirchenkreis (Superintendent)Kreissynode   Landeskirche (Präses)Landessynode
Evang.-Luth. Landeskirche Sachsens KirchgemeindeKirchenvorstand Kirchenbezirk, auch Ephorie (Superintendent)Kirchenbezirkssynode Kirchenamtsratsbereich (Kirchenamtsrat)  Landeskirche (Landesbischof)Landessynode
Evang.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe KirchengemeindeGemeindekirchenrat Kirchenbezirk (Superintendent)    Landeskirche (Landesbischof)Landessynode
Evangelische Kirche von Westfalen KirchengemeindePresbyterium Kirchenkreis (Superintendent)Kreissynode   Landeskirche (Präses)Landessynode
Evang. Landeskirche in Württemberg KirchengemeindeKirchengemeinderat Kirchenbezirk (Dekan)Bezirkssynode Prälatur, auch Sprengel (Prälat)  Landeskirche (Landesbischof)Landessynode

Die unterste Instanz ist in der allgemeinen Verwaltung vergleichbar mit der politischen Gemeinde, die untere Instanz mit dem Landkreis, die mittlere Instanz mit dem Regierungsbezirk und die obere Instanz mit dem Bundesland.

Landeskirchen in der Schweiz

Reformierte Landeskirchen der Schweiz

In der Schweiz wird das Verhältnis zwischen Kirche und Staat durch kantonale Gesetze geregelt. Bis auf die Kantone Genf und Neuenburg kennen alle Kantone öffentlich-rechtliche anerkannte Kirchen. Dazu gehören in allen Kantonen die römisch-katholische und die evangelisch-reformierte Kirche, in einigen Kantonen auch die christkatholische Kirche. Diese drei Kirchen, zumal die evangelische, werden als Landes- oder Kantonalkirchen bezeichnet. In den Kantonen Basel-Stadt, Freiburg, St. Gallen und Zürich sind die israelitischen Gemeinden den Landeskirchen gleichgestellt.[2]

Aus historischen Gründen gibt es im Wesentlichen vier Formen der öffentlich-rechtlichen Anerkennung:

  • Die historisch reformierten Kantone (Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Bern, Schaffhausen, Waadt und Zürich) kennen reformierte Landeskirchen mit synodaler Verfassung, die bis ins 20. Jahrhundert in enger Verbindung mit dem jeweiligen Kanton standen; heute sind sie jedoch weitestgehend autonom. Im Kanton Zürich (1963) sowie in anderen der genannten Kantonen wurde die heutige reformierte Kirchenverfassung weitgehend auch auf die katholische Kirche („römisch-katholische Körperschaft“) übertragen.
  • Die historisch katholischen Kantone (Appenzell Innerrhoden, Freiburg, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Wallis und Zug) gewähren den Kirchen weitestgehende Autonomie. Kantonalkirchliche Strukturen haben sich hier teilweise erst in der jüngeren und jüngsten Vergangenheit herausgebildet und fehlen bis heute in Appenzell-Innerrhoden. In den Kantonen Obwalden und Tessin ist die evangelisch-reformierte Kirche zwar anerkannt, aber es gibt keine evangelisch-reformierte Kantonalkirche. Die reformierte Kirchgemeinde von Appenzell-Innerrhoden ist faktisch Bestandteil der appenzell-ausserrhodischen Landeskirche.
  • In den konfessionell paritätischen Kantonen (Aargau, Glarus, Graubünden, St. Gallen und Thurgau) kennen beide großen Kirchen analoge Regelungen.
  • In den (historisch reformierten) Kantonen Neuenburg und Genf sind die Kirchen nicht öffentlich-rechtlich anerkannt, aber gleichwohl „Organisationen von öffentlichem Interesse“.

Die in den traditionell reformierten und paritätischen Kantonen geltende kantonalrechtliche Regelung der grundlegendsten Züge der Kirchenverfassung garantiert somit auch in den katholischen Kirchgemeinden demokratische Strukturen, die weltweit einzigartig sind, mit dem katholischen Kirchenrecht allerdings im Widerspruch stehen.

Evangelische und evangelisch-reformierte Landeskirchen

Landeskirche Präsident Fläche (km²) Mitglieder Verwaltungssitz
Reformierte Landeskirche Aargau Kirchenratspräsidentin Claudia Bandixen 1’404 ca. 180’000 Aarau
Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell Kirchenratspräsident Kurt Kägi-Huber 416  ? Trogen
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Landschaft Kirchenratspräsident Martin Stingelin 518  ? Liestal
Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt Kirchenratspräsident Lukas Kundert 37 30000 Basel
Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn Synodalratspräsident Andreas Zeller  ?  ? Bern
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Freiburg Synodalratspräsident Daniel de Roche 1671 Murten
Église protestante de Genève Präsidentin des Konsistorialrats Charlotte Kuffer 282  ? Genf
Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Glarus Präsident des kantonalen Kirchenrats Alfred Meier 685  ? Glarus
Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden Kirchenratspräsidentin Lini Sutter-Ambühl 7’105 70'000 Chur
Evangelisch-Reformierte Kirche des Kantons Luzern Synodalratspräsident David A. Weiss 1’493  ? Luzern
Église réformée évangélique du canton de Neuchâtel Synodalratspräsident Gabriel Bader 802 62'000 Neuenburg
Evangelisch-Reformierte Kirche Nidwalden Kirchenratspräsidentin Wolfang Gaede 276 4300 Stans
Verband der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinden des Kantons Obwalden Präsidentin des Verbandsrats Theres Meierhofer-Lauffer 491 Sarnen
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen Kirchenratspräsident Dölf Weder 2’026  ? St. Gallen
Evangelisch-reformierte Kirche Kanton Schaffhausen Kirchenratspräsident Frieder Tramer 298  ? Schaffhausen
Evangelisch-reformierte Kantonalkirche Schwyz Kirchenratspräsident Felix Meyer 908  ?
Evangelisch-Reformierte Kirche im Kanton Solothurn Synodalratspräsidentin Verena Enzler  ?  ?
Chiesa evangelica riformata nel Ticino Synodalratspräsident Tobias Ulbrich 2’812
Evangelische Landeskirche des Kantons Thurgau Kirchenratspräsident Wilfried Bührer 991 Frauenfeld
Evangelisch-Reformierte Landeskirche Uri Kirchenratspräsident Dieter Kolthoff 1’077 Altdorf
Église Évangélique Réformée du canton de Vaud Synodalratspräsidentin Esther Gaillard 3’212  ? Lausanne
Evangelisch-Reformierte Kirche des Wallis Synodalratspräsident José Marti 5’224  ? Sitten
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde des Kantons Zug Kirchenratspräsidentin Monika Hirt Behler 239  ? Zug
Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich Kirchenratspräsident Michel Müller 1’729 ca. 480'000 Zürich

In den Kantonen Genf und Neuenburg sind die Kirchen privatrechtlich organisiert.

Römisch-Katholische Landeskirchen

Landeskirche Präsident Fläche (km²) Mitglieder Verwaltungssitz
Römisch-katholische Kirche im Aargau Kirchenratspräsidenn Luc Humbel 1’404 Aarau
Verband römisch-katholischer Kirchgemeinden des Kantons Appenzell-Ausserrhoden 243  ? Herisau
Katholische Kirchgemeinden Innerrhodens 173  ? Gonten

Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft 518  ? Liestal
Römisch-katholische Kirche des Kantons Basel-Stadt 37  ? Basel
Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Bern 5959  ? Biel/Bienne
Kirchliche Körperschaft des Kantons Freiburg 1671 Villars-sur-Glâne
Verband der römisch-katholischen Kirchgemeinden des Kantons Glarus 685  ? Näfels
Katholische Landeskirche Graubünden 7’105 Domat/Ems
Collectivité ecclésiastique cantonale catholique-romaine de la République et Canton du Jura 839  ? Delsberg
Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern 1’493  ? Luzern
Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Nidwalden 276  ? Stans
Verband der römisch-katholischen Kirchgemeinden des Kantons Obwalden 491 Sachseln
Katholischer Konfessionsteil des Kantons St. Gallen 2’026  ? St. Gallen
Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Schaffhausen 298  ? Schaffhausen
Römisch-katholische Kantonalkirche Schwyz 908
Römisch-katholische Synode des Kantons Solothurn 791  ? Gerlafingen
Katholische Landeskirche des Kantons Thurgau 991 Weinfelden
Römisch-katholische Landeskirche Uri 1’077 Attinghausen
Fédération ecclésiastique catholique romaine du Canton de Vaud 3’212  ? Lausanne
Vereinigung der katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug 239  ? Cham
Römisch-katholische Körperschaft des Kantons Zürich 1’729  ? Zürich

in den Kantonen Genf und Neuenburg sind die Kirchen privatrechtlich organisiert und im Tessin und im Wallis gibt es nur die Bistümer.

Einzelnachweise

  1. Kirchenkreise oder Äquivalent, aufgeführt sind für folgende Landeskirchen die Anzahl von:
  2. http://www.afz.ethz.ch/handbuch/bestaend/institutionenSIGArchiv.htm

Siehe auch

Weblinks

Landeskirchen im Historischen Lexikon der Schweiz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Diese Seite wurde zuletzt am 28. Mai 2012 um 00:24 Uhr geändert.

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