| Wappen | Deutschlandkarte |
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Koordinaten: 47° 44′ N, 11° 29′ O |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern |
| Verwaltungssitz: | Bad Tölz |
| Fläche: | 1.110,67 km² |
| Einwohner: |
121.801 (31. Dez. 2010)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 110 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | TÖL |
| Kreisschlüssel: | 09 1 73 |
| NUTS: | DE216 |
| Kreisgliederung: | 21 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Prof.-Max-Lange-Platz 1 83646 Bad Tölz |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Josef Niedermaier (Freie Wähler) |
| Lage des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern | |
Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen liegt im Süden des Regierungsbezirks Oberbayern in Bayern. Nachbarlandkreise sind im Norden der Landkreis München, im Osten der Landkreis Miesbach, im Süden das österreichische Bundesland Tirol (Bezirk Schwaz) und im Westen die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau und Starnberg.
Der Landkreis gehört zur Region Oberland und wird durch die Flusstäler der Isar und der Loisach sowie viele Seen geprägt. Er umfasst sowohl alpines als auch voralpines Gelände. Der Schafreuter im Karwendel ist mit 2.102 m der höchste Berg im Landkreis.
Das Gebiet des heutigen Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen gehörte zum historischen Bestandteil des Herzogtums Bayerns. Im Hochmittelalter war der östliche Teil des heutigen Landkreises dem „Sundergau“ zugeordnet, westlich der Isar schloss sich der „Huosigau“ an; die Grenzen waren fließend. Zwischen den Jahren 1000 und 1100 lag der Raum im Machtbereich der Grafen von Ebersberg, die im Jahr 1045 ausstarben, und der Grafschaft Wolfratshausen der Andechs-Meranier, die 1248 erloschen. Nachfolger waren die Wittelsbacher, die 1180 die Herzogswürde erhalten hatten. Auch das Erbe der Edelfreien von Tölz, die 1265 ausstarben, fiel an die Wittelsbacher. Ebenso erlangten die Wittelsbacher die Vogteirechte über die wichtigen Klöster Schäftlarn, Tegernsee und Benediktbeuern. Die Burgen Wolfratshausen und Tölz entwickelten sich als neue Zentralorte und dienten als herzogliche Stützpunkte. Die dortigen Urbarämter bildeten die ersten Strukturen einer sich entwickelnden Verwaltung, der die Kastenämter und später die Pflegegerichte Wolfratshausen und Tölz folgten. Daneben existierten die Hofmarken Hohenburg, Greiling-Reichersbeuern-Sachsenkam, Harmating, Ascholding, Hechenberg, Königsdorf, Eurasburg sowie Hornstein. Gleichzeitig entfaltete ab der Mitte des 12. Jahrhunderts das Kloster Benediktbeuern als Klostergericht seine Macht. Nach der Säkularisation und Auflösung der Klöster 1803 wurden im heutigen Kreisgebiet die Landgerichtsbezirke Tölz und Wolfratshausen gebildet. Sie gehörten ab 1808 zum Isarkreis (Hauptstadt München) und ab 1838 zu Oberbayern.[2]
1862 wurde aus dem Landgerichtsbezirk Tölz das gleichnamige Bezirksamt errichtet. Der Landgerichtsbezirk Wolfratshausen wurde zunächst dem Bezirksamt München rechts der Isar, ab 1879/80 dem Bezirksamt München II zugeteilt. Letzteres wurde 1902 aufgelöst. Danach entstand das Bezirksamt Wolfratshausen. Die beiden Bezirksämter Tölz und Wolfratshausen wurden ab 1939 als Landkreise bezeichnet.
Bei der Gebietsreform in Bayern 1972 wurde der Landkreis Bad Tölz und der größte Teil des Landkreises Wolfratshausen zum neuen Landkreis Bad Tölz vereinigt; dazu kamen noch einige Gemeinden des Landkreises Weilheim. Einige Gemeinden des Landkreises Wolfratshausen kamen an die Landkreise München, Starnberg und Miesbach. Am 1. Mai 1973 erhielt der neue Landkreis Bad Tölz seine heutige Bezeichnung Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.
Der Kreistag besteht aus 60 Mitgliedern:
Offizielle Beschreibung vom 24. Februar 1974: Das Wappen verbindet das Wappen des früheren Landkreises Bad-Tölz mit dem Wolfratshausener Löwen.
Die Einkommensteuerkraft je Einwohner lag im Jahr 2004 bei 329 Euro (Bundesdurchschnitt 216). Die Kaufkraft je Einwohner im Jahr 2005 lag bei 9.761 Euro (Bundesdurchschnitt 8.523). Im Juli 2011 lag die Arbeitslosenquote im Landkreis bei 2,4 % und damit erheblich unter dem Bundesdurchschnitt.[3]
(Einwohner am 31. Dezember 2010[4])
Gemeindefreie Gebiete (7,99 km², beide unbewohnt)
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