| Wappen | Deutschlandkarte |
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Koordinaten: 51° 42′ N, 13° 14′ O |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Verwaltungssitz: | Herzberg (Elster) |
| Fläche: | 1.889,34 km² |
| Einwohner: |
111.975 (31. Dez. 2010)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | EE |
| Kreisschlüssel: | 12 0 62 |
| NUTS: | DE425 |
| Kreisgliederung: | 33 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Ludwig-Jahn-Straße 2 04916 Herzberg (Elster) |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Christian Jaschinski (CDU) |
| Lage des Landkreises Elbe-Elster in Brandenburg | |
Der Landkreis Elbe-Elster ist ein Landkreis im Süden des Landes Brandenburg. Er markiert das Elbe-Elster-Land.
Der Kreis liegt im Süden Brandenburgs. Neben dem Landkreis Prignitz ist er der einzige brandenburgische Kreis, der (mit der Stadt Mühlberg) an der Elbe liegt. Die beiden anderen namensgebenden Flüsse sind Schwarze Elster, die durch den Süden und Westen des Landkreises fließt, und die Kleine Elster, die den Landkreis von Nordost nach Südwest mittig durchquert.
Nachbarkreise sind im Nordwesten der sachsen-anhaltische Landkreis Wittenberg, im Norden die Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald, im Osten der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, im Süden der sächsische Landkreis Meißen und im Westen der Landkreis Nordsachsen.
Die Gesamtfläche des Kreisgebietes beträgt 1 889 km², davon werden 972 km² landwirtschaftlich, 673 km² waldwirtschaftlich, und 66 km² als Gebäude- und Freifläche genutzt. (mit Stand vom 31. Dezember 2005) Die geographische Mitte des Landkreises liegt nördlich von Tröbitz, wurde 2011 bestimmt und mit einer Säule nahe der Mitte bei 51°36'51,0" N – 13°25'32,6" O markiert.[2]
→ Siehe auch: Liste der Orte im Landkreis Elbe-Elster
Nach der Gemeindegebietsreform 2003 umfasst der Landkreis noch 33 Gemeinden, darunter elf Städte. In Klammern die Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2010[3]
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Städte ¹ amtsangehörige Städte
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Ämter und zugehörige Gemeinden
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3. Plessa (6671)
4. Schlieben (5779)
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5. Schradenland (4958)
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→ Siehe auch: Elbe-Elster-Land
Der Landkreis Elbe-Elster entstand am 6. Dezember 1993 im Zuge der Kreisreform in Brandenburg aus den ehemaligen (Land)-Kreisen Finsterwalde, Bad Liebenwerda und Herzberg, ohne die Gemeinde Schöna-Kolpien des Amtes Dahme/Mark.
Am 25. Mai 2009 erhielt der Landkreis den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“[4].
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerentwicklung des Landkreises Elbe-Elster (Einwohnerzahl 1990 vom 3. Oktober, ab 1991 jeweils 31. Dezember des Jahres). Alle Angaben sind nach dem jeweiligen Gebietsstand (1990 bis 1992 Gebietsstand 5. Dezember 1993).[5]
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Die 50 Sitze im Kreistag verteilen sich seit der Wahl vom 28. September 2008 folgendermaßen auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen:
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Partei/Gruppierung
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Sitze
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| CDU |
14
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| SPD |
10
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| Die Linke |
10
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| Landwirtschaft, Umwelt, Natur (LUN) |
5
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| FDP |
3
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| DVU |
3
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| Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen / 50Plus (BVB/50Plus) |
2
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| UWG |
1
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| Bündnis 90/Grüne |
1
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| Bürger für Finsterwalde |
1
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Im Kreistag haben sich folgende Fraktionen gebildet: CDU (14 Mitglieder), SPD/Grüne/Bü90 (11 Mitglieder), Die Linke (10 Mitglieder), WG LUN/BVB/50Plus (7 Mitglieder), FDP/UWG E-E/BfF (5 Mitglieder). Es gibt drei Fraktionslose der DVU.
Die Fraktionen von CDU, SPD/Grüne/Bü90 und FDP/UWG E-E/BfF bilden eine Koalition. Diese umfasst 30 der 50 Sitze.
Dem Landkreis Elbe-Elster ist am 24. April 1995 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden.
Blasonierung: „Im gevierteilten Schild oben vorn neunmal von Gold und Schwarz geteilt, hinten in Silber ein goldbewehrter rückschauender roter Stier; unten vorn in Gold ein rotbewehrter und rotgezungter, aufgerichteter schwarzer Löwe, hinten neunmal von Rot und Silber geteilt.“[6]
Bei dem goldbewehrten rückschauenden roten Stier handelt es sich um den niederlausitzischen Stier (auch Luckauer Stier). Beim rotbewehrten und rotgezungten, aufgerichteten schwarzen Löwen um den meißnischen Löwen. Beide gehen gemeinsam in dieselbe Richtung, wachsam nach allen Seiten. Die schwarzen und goldenen Streifen gehen zurück auf das Herzogtum Sachsen-Wittenberg des späten 12. Jahrhunderts. Die roten und silbernen Streifen stehen für das brandenburgische Wappen, da 1815 die sächsischen Ämter Doberlug und Finsterwalde, sowie die Standesherrschaft Sonnewalde, welche unter sächsischer Lehnshoheit stand, 1815 der Provinz Brandenburg in den Kreis Luckau zur Niederlausitz, welcher sie bis in das 15. Jahrhundert bereits angehörten, zugegliedert wurden.
Die Wappen der Ämter, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Elbe-Elster.
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