Montag, 28. Mai 2012

Themen


Landkreis Märkisch-Oderland

Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Märkisch Oderland Deutschlandkarte, Position des Landkreises Märkisch Oderland hervorgehoben52.6114.15
Koordinaten:
52° 37′ N, 14° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Verwaltungssitz: Seelow
Fläche: 2.127,99 km²
Einwohner:

190.502 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: MOL
Kreisschlüssel: 12 0 64
DE413
Kreisgliederung: 45 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Puschkinplatz 12 15306 Seelow
Webpräsenz: www.maerkisch-oderland.de
Landrat: Gernot Schmidt (SPD)
Lage des Landkreises Märkisch Oderland in Brandenburg
Karte
Über dieses Bild

Der Landkreis Märkisch-Oderland ist ein Landkreis im Osten des Landes Brandenburg. Benachbart sind im Norden der Landkreis Barnim, im Osten die Republik Polen, im Süden die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) und der Landkreis Oder-Spree und im Westen das Land Berlin. Der Naturpark Märkische Schweiz liegt im Landkreis. Die Grenzziehung erfolgte nach dem Prinzip der Bildung von Sektoralkreisen.

Geographie

Der Landkreis, der im östlichen Brandenburg östlich der Bundeshauptstadt Berlin liegt, umfasst die Landschaften des Oberbarnims, den deutschen Teil des Landes Lebus und das Oderbruch bis zum deutsch-polnischen Grenzfluss Oder.

Geschichte

Der Landkreis entstand 1993 im Rahmen der brandenburgischen Kreisreform durch Zusammenlegung der Landkreise Bad Freienwalde, Seelow und Strausberg.

Einwohnerentwicklung

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerentwicklung des Landkreises Märkisch-Oderland (Einwohnerzahl 1990 vom 3. Oktober, ab 1991 jeweils 31. Dezember des Jahres). Alle Angaben sind nach dem jeweiligen Gebietsstand (1990 bis 1992 Gebietsstand 5. Dezember 1993).[2]

Jahr Einwohner
1990 173.557
1991 171.572
1992 170.995
1993 169.985
1994 170.631
1995 172.577
1996 175.033
1997 178.958
Jahr Einwohner
1998 182.968
1999 186.573
2000 188.277
2001 189.634
2002 190.678
2003 191.729
2004 192.131
2005 192.122
Jahr Einwohner
2006 191.998
2007 191.640
2008 191.241
2009 191.067
2010
2011
2013
2014
  • Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen seit 1875

  • Prognose der Bevölkerungsentwicklung

Politik

Landräte

  • 1990–1997: Gunter Fritsch (SPD)
  • 1997–2005: Jürgen Reinking (SPD)
  • seit 2005: Gernot Schmidt (SPD)

Kreistag

Die 56 Sitze im Kreistag verteilen sich seit der Wahl vom 28. September 2008 folgendermaßen auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen:[3]

Partei/Gruppierung Sitze
Die Linke
17
SPD
13
CDU
9
Bauernverband
4
FDP
4
Bündnis 90/Grüne
2
Wählergruppe Pro Zukunft
2
DVU (fraktionslos)
2
Die Rechte (fraktionslos)
1
Wählergruppe UBB (fraktionslos)
1
Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen / 50Plus (BVB/50Plus)
1

Bündnis 90/Die Grünen und die Wählergruppe Pro Zukunft bilden die Fraktion GRÜNE/B90-Pro Zukunft.

Wappen

Das Wappen wurde am 2. Juli 1996 genehmigt.

Blasonierung: „Geteilt von Silber und Rot; oben wachsend ein goldbewehrter, roter Adler, die Flügel mit goldenen Kleestengeln belegt; unten ein silberner Wellenbalken, belegt mit einem roten Wellenfaden und bedeckt mit schräggekreuzten, begrifften goldenen Bootshaken, oben bewinkelt von einem goldenen Stern.“[4]

Die Wappen der Ämter, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Märkisch-Oderland.

Städte und Gemeinden

Nach Abschluss der Gemeindegebietsreform 2003 umfasst der Landkreis noch 45 Gemeinden, darunter acht Städte.

→ siehe auch Liste der Orte im Landkreis Märkisch-Oderland

(Einwohner am 31. Dezember 2010[5])

Städte ¹ amtsangehörige Städte

  1. Altlandsberg (8806)
  2. Bad Freienwalde (Oder) (12.788)
  3. Buckow (Märkische Schweiz)¹ (1602)
  4. Lebus¹ (3192)
  5. Müncheberg (7150)
  6. Seelow (5540)
  7. Strausberg (26.206)
  8. Wriezen (7679)

Amtsfreie Gemeinden

  1. Fredersdorf-Vogelsdorf (12.801)
  2. Hoppegarten (16.802)
  3. Letschin (4329)
  4. Neuenhagen bei Berlin (16.911)
  5. Petershagen/Eggersdorf (13.875)
  6. Rüdersdorf bei Berlin (15.316)
Municipalities in MOL.png
Über dieses Bild

Ämter und zugehörige Gemeinden

  1. Barnim-Oderbruch (6923)
    1. Bliesdorf (999)
    2. Neulewin (971)
    3. Neutrebbin (1504)
    4. Oderaue (1706)
    5. Prötzel (1148)
    6. Reichenow-Möglin (595)
  2. Falkenberg-Höhe (4660)
    1. Beiersdorf-Freudenberg (566)
    2. Falkenberg (2316)
    3. Heckelberg-Brunow (749)
    4. Höhenland (1029)

3. Golzow (5699)

  1. Alt Tucheband (886)
  2. Bleyen-Genschmar (487)
  3. Golzow (864)
  4. Küstriner Vorland (2754)
  5. Zechin (708)

4. Lebus (6398)

  1. Lebus, Stadt (3192)
  2. Podelzig (951)
  3. Reitwein (503)
  4. Treplin (405)
  5. Zeschdorf (1347)

5. Märkische Schweiz (9101)

  1. Buckow (Märkische Schweiz), Stadt (1602)
  2. Garzau-Garzin (687)
  3. Oberbarnim (1434)
  4. Rehfelde (4457)
  5. Waldsieversdorf (921)

6. Neuhardenberg (4550)

  1. Gusow-Platkow (1282)
  2. Märkische Höhe (596)
  3. Neuhardenberg (2672)

7. Seelow-Land (4968)

  1. Falkenhagen (Mark) (752)
  2. Fichtenhöhe (541)
  3. Lietzen (698)
  4. Lindendorf (1459)
  5. Vierlinden (1518)

Einzelnachweise

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
  2. Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg
  3. Landkreis Märkisch-Oderland Kreistagswahl
  4. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  5. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010.

Weblinks

 Commons: Landkreis Märkisch-Oderland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite wurde zuletzt am 31. März 2012 um 22:15 Uhr geändert.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Landkreis_Märkisch-Oderland aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

TOP



TOP