| Wappen | Deutschlandkarte |
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Koordinaten: 52° 55′ N, 13° 13′ O |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Verwaltungssitz: | Oranienburg |
| Fläche: | 1.795,77 km² |
| Einwohner: |
203.124 (31. Dez. 2010)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 113 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | OHV (alt: OR und GRS) |
| Kreisschlüssel: | 12 0 65 |
| NUTS: | DE414 |
| Kreisgliederung: | 19 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Adolf-Dechert-Straße 1 16515 Oranienburg |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Karl-Heinz Schröter (SPD) |
| Lage des Landkreises Oberhavel in Brandenburg | |
Der Landkreis Oberhavel ist ein Landkreis im Norden des Landes Brandenburg. Nachbarkreise sind im Norden der mecklenburg-vorpommerische Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, im Osten die Landkreise Uckermark und Barnim, im Süden das Land Berlin und der Landkreis Havelland und im Westen der Landkreis Ostprignitz-Ruppin.
Der Landkreis Oberhavel umfasst das nördliche Umland Berlins und reicht im Norden in das Ruppiner Land. Im Norden setzt sich die Landschaft in der Mecklenburgischen Seenplatte fort. Mehr als 50 Prozent der Fläche des Landkreises sind Landschafts- oder Naturschutzgebiete. Die Grenzziehung erfolgte nach dem Prinzip der Bildung von Sektoralkreisen.
Der Landkreis Oberhavel entstand im Ergebnis der brandenburgischen Kreisreform zum 6. Dezember 1993 durch Zusammenlegung der ehemaligen Landkreise Gransee und Oranienburg. Die Kreisstadt ist Oranienburg.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerentwicklung des Landkreises Oberhavel (Einwohnerzahl 1990 vom 3. Oktober, ab 1991 jeweils 31. Dezember des Jahres). Alle Angaben beziehen sich auf den jeweiligen Gebietsstand (1990 bis 1992 Gebietsstand 6. Dezember 1993).
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Quelle: Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg
Bei der Wahl zum Kreistag am 28. September 2008 ergab sich bei einer Wahlbeteiligung von 47,8 % folgende Verteilung der insgesamt 56 Sitze:[2]
Quelle: Landkreis Oberhavel – Der Kreiswahlleiter
Nach den Wahlen schlossen die Fraktionen SPD/LGU, CDU sowie die Unabhängige Bürgerfraktion, bestehend aus den Gruppierungen BVB/50Plus, BB und dem Einzelbewerber Jilg[3], einen Koalitionsvertrag.
Das Wappen wurde am 18. Mai 1994 genehmigt.
Blasonierung: „Geteilt von Silber über Grün; oben goldbewehrte und rotgezungte rote Adler, die Flügel mit goldenen Kleestengeln belegt; unten zwei versetzt nebeneinander fliegende rotbewehrte silberne Schwäne.“[4]
Die Wappen der Ämter, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Oberhavel.
Die Hauptlast der wirtschaftlichen Standorte befindet sich im engeren Verflechtungsraum um Berlin. Hierzu gehören neben dem Dienstleistungssektor auch einige Industriebereiche wie Transporttechnik (Hennigsdorf) und Pharmaindustrie (Oranienburg). Die Wirtschaftsstandorte Oranienburg Hennigsdorf und Velten sind einer von 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert.
Der ganze Landkreis ist daneben durch die industrielle Landwirtschaft geprägt. Immer mehr Bedeutung erlangt Oberhavel jedoch als Naherholungsgebiet für Berlin und vor allem im Norden des Kreises als naturbelassene Urlaubsregion.
Durch den Landkreis Oberhavel führen die Bundesautobahn 10 (Berliner Ring) sowie die von dort abzweigenden Autobahnen A 111 Richtung Berlin und A 24 Richtung Hamburg. Daneben durchqueren die Bundesstraßen 96, 109, 167 und 273 den Kreis. Die wichtigsten Eisenbahnlinien sind der Berliner Außenring, die Nordbahn nach Stralsund und die Kremmener Bahn nach Neuruppin. Linien der Berliner S-Bahn verkehren nach Oranienburg und Hennigsdorf. Die wichtigsten Binnenwasserstraßen sind die Havel und der Oder-Havel-Kanal.
Nach Abschluss der Gemeindegebietsreform umfasst der Landkreis noch 19 Gemeinden, darunter neun Städte. 14 der Gemeinden sind amtsfrei.
→ siehe auch Liste der Orte im Landkreis Oberhavel
(Einwohner am 31. Dezember 2010[5])
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Ämter und zugehörige Gemeinden
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