| Wappen | Deutschlandkarte |
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Koordinaten: 52° 59′ N, 12° 38′ O |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Verwaltungssitz: | Neuruppin |
| Fläche: | 2.509,22 km² |
| Einwohner: |
102.868 (31. Dez. 2010)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | OPR (NP KY WK) |
| Kreisschlüssel: | 12 0 68 |
| NUTS: | DE416 |
| Kreisgliederung: | 23 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Virchowstraße 14–16 16816 Neuruppin |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Ralf Reinhardt |
| Lage des Landkreises Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg | |
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist ein Landkreis im Nordwesten des Landes Brandenburg.
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin umfasst den Osten der Region Prignitz, die Ruppiner Platte, einen Großteil des Ruppiner Landes und das Ländchen Bellin des Havellandes. Er geht im Norden in die Mecklenburgische Seenplatte über.
Nachbarkreise sind im Norden der mecklenburg-vorpommerische Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, im Osten der Landkreis Oberhavel, im Süden der Landkreis Havelland, im Südwesten der sachsen-anhaltische Landkreis Stendal und im Westen der Landkreis Prignitz.
Zum Landkreis gehören 6 der 100 flächengrößten Städte und Gemeinden Deutschlands (Wittstock/Dosse, Rheinsberg, Neuruppin, Fehrbellin, Heiligengrabe, Wusterhausen/Dosse). Ostprignitz-Ruppin ist der flächenmäßig drittgrößte Landkreis Brandenburgs und steht deutschlandweit an neunter Stelle.
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin entstand am 6. Dezember 1993 im Rahmen der brandenburgischen Kreisreform durch Zusammenlegung der Landkreise Wittstock (Kfz-Kennzeichen WK), Kyritz (KY) und Neuruppin (NP). Bestrebungen, die Ostprignitz mit dem jetzigen Landkreis Prignitz in einem die ganze Prignitz umfassenden Landkreis zu vereinen, wurden von der Landesregierung abgelehnt.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerentwicklung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin (Einwohnerzahl 1990 vom 3. Oktober, ab 1991 jeweils 31. Dezember des Jahres). Alle Angaben sind nach dem jeweiligen Gebietsstand (1990 bis 1992 Gebietsstand 5. Dezember 1993).[2]
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Bei der Kreistagswahl 2008 beteiligten sich 41.519 Wähler (46,3 %). Der Kreistag hat 50 Mitglieder in folgender Aufteilung[3]:
| Partei / Gruppierung | Sitze |
|---|---|
| Brandenburgische Gemeinde Ruppin (BG Ruppin) | 2 |
| Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE/B90) | 3 |
| Bürgerkompetenz – Ostprignitz-Ruppin (BK-OPR) | 1 |
| Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) | 9 |
| Die Linke | 12 |
| Freie Demokratische Partei (FDP) | 4 |
| Listenvereinigung „WIR“ – Freie Wählergemeinschaft Prignitz-Ruppin e.V. („WIR“-FWG e.V.) | 2 |
| Pro Ruppin e.V. | 1 |
| Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) | 12 |
| Wählergruppe des Kreisbauernverbandes Ostprignitz-Ruppin (WG-KBV) | 4 |
Der Landkreis erhielt am 2. Mai 1993 die Genehmigung, das nachfolgend beschriebene Wappen zu führen.
Blasonierung: „Gespalten durch eine silberne Deichsel; oben in Rot ein goldbewehrter silberner Adler; unten in Grün vorn eine rotgebundene goldene Lilie, hinten eine rotbelegte goldene Mitra.“ [4]
Das Dienstsiegel zeigt, vorbehaltlich anderer gesetzlicher Bestimmungen, das Kreiswappen mit der Umschrift „LANDKREIS OSTPRIGNITZ-RUPPIN – DER LANDRAT“. [4]
Die Landkreisflagge ist Grün - Weiß - Rot (1:2:1) gestreift und mittig mit dem Kreiswappen belegt. [4]
Die Wappen der Ämter, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.
In der Region spielt der Erholungstourismus in der naturbelassenen Region mit Camping-, Jagd- und Wassersportmöglichkeiten eine Rolle. Große Teile sind land- und forstwirtschaftlich geprägt.
Nach der Gemeindegebietsreform 2003 umfasste der Landkreis 23 Gemeinden, darunter sechs Städte.
Die Gemeinden Herzsprung und Königsberg erreichten 2004 einen Beschluss des Landesverfassungsgerichts, dass ihre Zwangseingemeindung am 26. Oktober 2003 in die Stadt Wittstock/Dosse aus Formfehlern nichtig war. Sie wurden solange vom Amt Wittstock/Dosse verwaltet, bis sie sich entschieden, in welche Gemeinde sie eingemeindet werden sollen. Seit dem 1. Januar 2005 gehören sie als Ortsteile zur Gemeinde Heiligengrabe.
(Einwohner am 31. Dezember 2010[5])
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Städte ¹ amtsangehörige Stadt
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Ämter und zugehörige Gemeinden
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Im Kreisgebiet wird gelegentlich noch ostniederdeutsches Platt gesprochen.
Zwischen den Städten Wittstock, Rheinsberg und Neuruppin liegt ein ehemals von der sowjetischen Armee genutzter, Bombodrom genannter ehemaliger Truppenübungsplatz. Pläne der Bundesregierung zur Weiternutzung durch die Bundeswehr waren seit 1993 juristisch und politisch heftig umstritten. 2009 gab Bundesverteidungsminister Franz Josef Jung den Verzicht auf das Gelände bekannt.
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