| Wappen | Deutschlandkarte |
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Koordinaten: 53° 7′ N, 11° 58′ O |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Verwaltungssitz: | Perleberg |
| Fläche: | 2.123,31 km² |
| Einwohner: |
82.023 (31. Dez. 2010)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 39 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | PR |
| Kreisschlüssel: | 12 0 70 |
| NUTS: | DE417 |
| Kreisgliederung: | 26 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Berliner Straße 49 19348 Perleberg |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Hans Lange (CDU) |
| Lage des Landkreises Prignitz in Brandenburg | |
Der Landkreis Prignitz ist ein Landkreis im äußersten Nordwesten des Landes Brandenburg. Er hat seinen Namen nach der historischen Landschaft Prignitz.
Aufgrund ihrer isolierten Lage innerhalb Brandenburgs ist die Prignitz in mehreren Hinsichten ein Unikum. Über die Hälfte ihrer Kreisgrenze ist gleichzeitig die Außengrenze Brandenburgs. Sie grenzt an nur einen einzigen anderen brandenburgischen Kreis, aber an drei andere Bundesländer.
Nachbarkreise sind im Norden der mecklenburgische Landkreis Ludwigslust-Parchim, im Osten der brandenburgische Landkreis Ostprignitz-Ruppin, im Süden der sachsen-anhaltische Landkreis Stendal und im Südwesten und Westen der niedersächsische Landkreis Lüchow-Dannenberg.
Der Landkreis Prignitz wurde durch die brandenburgische Kreisreform am 6. Dezember 1993 durch Vereinigung der ehemaligen Kreise Pritzwalk (PK) (mit Ausnahme der damaligen Gemeinden Blumenthal, Grabow und Rosenwinkel) und Perleberg (PER) sowie den Gemeinden des Amtes Gumtow des ehemaligen Kreises Kyritz (KY) gebildet.
Von 1818 bis 1952 gehörte das Kreisgebiet zu den Kreisen Ost- und Westprignitz mit Sitz in Kyritz und Perleberg.
Der Landkreis Prignitz besitzt die geringste Bevölkerungsdichte aller Landkreise der Bundesrepublik Deutschland. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerentwicklung des Landkreises Prignitz (Einwohnerzahl 1990 vom 3. Oktober, ab 1995 jeweils 31. Dezember des Jahres).
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Quelle: Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg
Das Wappen wurde am 14. März 1994 genehmigt.
Blasonierung: „In Rot über Silber durch Wellenschnitt geteilt; oben eine goldbewehrte, flugbereite silberne Gans begleitet von acht einen oben offenen Halbkreis bildenden silbernen Perlen, unten ein rotbezungter, schreitender schwarzer Wolf.“[2]
Die Wappen der Ämter, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Prignitz.
Die Flagge ist schwarz-weiß (1:1) gestreift und mittig mit dem Kreiswappen belegt.[3]
Der wirtschaftliche Charakter der Region wird geprägt durch die landwirtschaftliche Produktion und Verarbeitung, klein- und mittelständische Industrie, Handwerk und Gewerbe in den verschiedensten Bereichen sowie einen breiten Dienstleistungssektor.
Als regionale Schwerpunkte der wirtschaftlichen Entwicklung sind der durch das Land Brandenburg ausgewiesene Regionale Wachstumskern Perleberg-Wittenberge-Karstädt und die Region um Pritzwalk/Falkenhagen zu betrachten.
Insgesamt elf vollständig erschlossene Gewerbegebiete für die gewerbliche Wirtschaft sind im Landkreis Prignitz ausgewiesen.
Zur Prignitz hat man Anschluss über die Bundesautobahnen 24 und 19 sowie die Bundesstraßen 189 und 5, die sich in Perleberg kreuzen. Der Busverkehr im gesamten Raum Prignitz wird durch die Verkehrsgesellschaft Prignitz (VGP) durchgeführt. Der Schienenverkehr wird durch die Deutsche Bahn AG und die Prignitzer Eisenbahn GmbH geleistet.
Bis etwa 1970 waren die beiden Vorgängerkreise durch ein umfangreiches Netz normal- und schmalspuriger Strecken der Kleinbahnen der Kreise Ost- und Westprignitz erschlossen.
Nach Abschluss der Gemeindegebietsreform umfasst der Landkreis noch 26 Gemeinden, darunter sieben Städte.
→ siehe auch Liste der Orte im Landkreis Prignitz
(Einwohner am 31. Dezember 2010[4])
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Städte ¹ amtsangehörige Stadt
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Ämter und zugehörige Gemeinden
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Im Kreisgebiet wird gelegentlich noch ostniederdeutsches Platt gesprochen.
Der Name Przegnica stammt von den slawischen Lutizen, Drevanen und Havellern und geht auf die Zeit von vor 1100 zurück.
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