| Wappen | Deutschlandkarte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Verwaltungssitz: | Köln |
| Fläche: | 12.655 km²(30. Juni 2007)[1] |
| Einwohner: | 9 229 314 (30. Juni 2008)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 758,7 Einwohner je km² |
| Gliederung: | 13 Kreise, 13 Kreisfreie Städte |
| Adresse der Verwaltung: | Kennedy-Ufer 2 50679 Köln |
| Website: | www.lvr.de |
| Direktorin | Ulrike Lubek |
| Lage des Landschaftsverbandes in Nordrhein-Westfalen | |
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist einer der beiden 1953 gebildeten Landschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen und eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ohne Gebietshoheit in Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Köln. Der LVR nimmt als höherer Kommunalverband im Rahmen der Kommunalen Selbstverwaltung regionale Aufgaben wahr. Der Zuständigkeitsbereich umfasst den nördlichen Teil der ehemaligen preußischen Rheinprovinz.
Der Landschaftsverband Rheinland arbeitet als Kommunalverband mit rund 15.000 Beschäftigten für die etwa 9,6 Millionen Menschen im Rheinland.
Der LVR erfüllt rheinlandweit Aufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur. Er ist der größte Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland, betreibt 41 Förderschulen, zehn Kliniken und drei Netze heilpädagogischer Hilfen sowie elf Museen und vielfältige Kultureinrichtungen. Er engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen.
Der LVR gibt „Qualität für Menschen“ als eigenes Leitmotiv an. Die 13 kreisfreien Städte, 12 Kreise und die StädteRegion Aachen im Rheinland sind die Mitgliedskörperschaften. Sie tragen und finanzieren den LVR, dessen Arbeit von der Landschaftsversammlung Rheinland mit 128 Mitgliedern aus den rheinischen Kommunen gestaltet wird.
An der Spitze der Verwaltung steht eine Direktorin (seit 1. November 2010 die Juristin Ulrike Lubek). Festlegung der allgemeinen Grundsätze der Verwaltung und des Haushalts sind Aufgaben eines parlamentarischen Gremiums, der Landschaftsversammlung.
Der LVR ist mit 17,628 % an der NRW.Bank beteiligt sowie mit einem Anteil von 5,922 % (direkt und indirekt) an der WestLB.
Seit 1976 vergibt der LVR die Auszeichnung Rheinlandtaler an verdiente Bürger der Region und des angrenzenden Auslandes.
Als kommunale Körperschaft ist der LVR Mitglied im Deutschen Städtetag, im Deutschen Landkreistag und im Deutschen Städte- und Gemeindebund.
Der Zuständigkeitsbereich entspricht dem Landesteil Nordrhein des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. 2005 umfasste das Haushaltsvolumen des Landschaftsverbands Rheinland 3,17 Milliarden Euro.
Im Norden und Westen grenzt der Nordrhein an die Niederlande, im Südwesten an Belgien, im Süden an Rheinland-Pfalz, im Osten an Westfalen. Der prägende Fluss dieses Landesteils ist der Rhein, der das Gebiet von Süden nach Norden durchfließt. Der höchste Berg ist der Weiße Stein (691 m), Kreis Euskirchen, Zitterwald/Nordeifel.
Die ursprünglich ansässige überwiegend katholische Bevölkerung, die als Rheinländer bezeichnet wird, ist fränkischer Abstammung. Durch den Nordrhein geht die Grenze der untereinander eng verwandten niederfränkischen und mittelfränkischen (Ripuarischen) Sprachen. Zum Landschaftsverband gehört auch Essen, das bis auf einen Teil seiner Stadtteile westfälisch ist.
Folgende 13 Kreise und 13 kreisfreien Städte sind Mitgliedskörperschaften des Landschaftsverbandes Rheinland (Stand: 1. November 2009):[3]
Kreise (Kfz-Kennzeichen)
Kreisfreie Städte (Kfz-Kennzeichen)
(Diese Liste ist noch nicht vollständig)
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